Der VfL Gummersbach muss sich bis zum Ende der Saison mächtig ins Zeug legen um den Klassenerhalt zu schaffen. Zwei Neuzugänge sollen jetzt dabei helfen den drohenden Abstieg verhindern.
Von den sechs letzten Heimspielen der Saison erhofft sich der VfL Gummersbach einen Punktesegen. Diesen hat der Verein auch bitter nötig, denn derzeit droht ihm der Abstieg in die zweite Handball-Bundesliga. Punktemäßig sind die Gummersbacher mit dem Tabellen-Fünfzehnten, dem Bergischen HC, zwar gleichauf, doch ist ihre Tordifferenz bedeutend schlechter. Mithilfe zweier neuer Spieler will sich der Verein jetzt in sicheres Fahrwasser bringen und den Klassenerhalt schaffen.
Zuletzt spielten die Oberbergischen gegen den Tabellen-Elften aus Melsungen, wobei sie ihren Willen erstklassig zu bleiben mehr als bewiesen haben. Die Spieler des MT Melsungen verloren gegen die abstiegsgefährdeten Gummersbacher mit 29:32.
Allerdings war das Glück an diesem Abend auch auf der Seite des VfL, denn Kreisläufer Anton Mansson verletzte sich bereits zu Beginn des Spiels am Knie und konnte nicht mehr aufs Spielfeld zurück. So geschwächt bot der MT Melsungen Gummersbach eine gute Chance auf einen Sieg.
Auch ein Torwartwechsel seitens der Nordhessen brachte nur eine kurzzeitige Verbesserung der Situation, denn der wieder herausgeholte Vorsprung wurde rasch erneut verspielt. In den letzten Spielminuten lag der VfL Gummersbach stets knapp in Führung und holte sich so am Ende die so dringend benötigten Punkte.
Um das Punktekonto noch weiter aufzufüllen hat der VfL Gummersbach nun zwei Neuzugänge verpflichtet. Der mazedonische Nationaltorwart Borko Ristovski soll nun entscheidend zum Verbleib in der ersten Handball-Bundesliga beitragen und auch der Rückraum bekommt mit Ivan Dimitrijevic eine gute Verstärkung.
Der 22-Jährige Dimitrijevic konnte in der aktuellen Champions-League-Saison bisher immerhin 28 Treffer für sich verbuchen. Nun bleibt abzuwarten wie er sich in Gummersbach, seiner ersten Auslandsstation, schlagen wird.
Ristovski glänzte bereits bei der Handball-EM und zog so die Aufmerksamkeit einiger Späher auf sich. Der VfL konnte den Torhüter jedoch jetzt bis Ende Juni 2014 verpflichten, einzige Voraussetzung dafür ist der Klassenerhalt. Bei einem Abstieg wären sowohl das Vertragsverhältnis mit Ristovski, als auch mit Dimitrijevic mit sofortiger Wirkung beendet.