Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Der VfL Gummersbach trifft im EHF Europapokal der Pokalsieger auf ABC de Braga. Am Wochenende 13./14. Februar 2010 spielen die Nordrhein-Westfalen zunächst vor heimischem Publikum in der Eugen-Haas-Halle gegen die Portugiesen, am darauffolgenden Wochenende folgt das Rückspiel im Norden Portugals.

Beim VfL glaubt man, den 12-fachen portugiesischen Landesmeister besiegen zu können. Die Gummersbacher, die derzeit auf dem fünften Tabellenplatz der Bundesliga liegen, erhoffen sich vor allem daraus, dass zunächst in der eigenen Halle gespielt wird, einen Vorteil und wollen beim Heimspiel einen klaren Sieg herausspielen, um für das Rückspiel gewappnet zu sein.

Ziel ist mindestens das Halbfinale des Europapokals

Denn unterschätzen will der VfL Gummersbach die Portugiesen nicht. Immerhin hat ABC de Braga früher erfolgreich in der Champions League mitgespielt, auch wenn das schon eine Weile her ist. Auch ist der portugiesische Handball sicher nicht mit den Topligen im Europäischen Handball (Spanien, Deutschland) vergleichbar. Sich darauf zu verlassen, dass man in jedem Fall gewinnen werde, könnte aber ein trügerisches und gefährliches Gefühl der Selbstüberschätzung produzieren, das am Ende nach hinten losgehen könnte.

Die Partien des Achtelfinales beim EHF Cup Winners’ Cup:

VfL Gummersbach – ABC de Braga
HC Metalurg Skopje – Tremblay en France
Team Tvis Holstebro -Izmir BSB SK
HC Kolubara – HC “Kaustik” Volgograd
BSV Bern Muri – IL Runar
Reyno de Navarra San Antonio – IF Guif Eskilstuna
RK Cimos Koper – Fraikin BM. Granollers
Steaua MFA Bucuresti – HC Portovik Yuzhny


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Róbert Gunnarsson spielt als Kreisläufer beim VfL Gummersbach und ist außerdem isländischer Nationalspieler. Insgesamt 118 Spiele hat der 30-jährige Handballer bisher bestritten und dabei 370 Tore geworfen. Der Man beweist Größe und das nicht nur in spielerischer Hinsicht, mit einer Körpergröße von 1,91 m ist er nicht der Kleinste auf dem Feld.

Mit der Trikotnummer 18 ist Róbert Gunnarsson auf dem Spielfeld des VfL Gummersbach zu sehen. Doch das war nicht immer so, der Isländer begann das Handballspielen in Fylkir und wechselte später zu Fram Reykjavík. Über den dänischen Verein Århus GF gelangte er 2005 zum VfL Gummersbach.

Olympia 2008, Silber für die isländische Nationalmannschaft, ©flickr by Sutibu

Vier Jahre später gewann Gunnarsson den EHF-Pokal mit seiner Mannschaft. Er nahm mit Island an der Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland teil und schied dort im Viertelfinale ausgerechnet gegen seine zeitweiligen Kollegen aus Dänemark aus.

Róbert Gunnarsson Handballprofi durch und durch

Beim VfL Gummersbach gilt er als unkonventioneller Mensch, der nicht so ohne weiteres in gängige Schubladen passt. Nach seinem Wechsel zum VFL Gummersbach bekam man in der Bundesliga Würfe zu sehen, die man vorher so nicht kannte. Róbert Gunnarsson ist immer Richtung Tor unterwegs und versucht dabei jede auch noch so kleine Chance, an den Ball zu kommen, zu nutzen. Funktioniert das nicht auf die schulbuchmäßige Arte, indem der Ball mit dem Rücken zum gegnerischen Tor angenommen und nach einer flinken Drehung ins Tor befördert wird, dann schießt der Profispieler einfach mit der Rückhand.

Neben dem Handballsport – Familie und Zukunft

Róbert Gunnarsson lebt seinen Sport, das ist klar, dennoch gilt seine Liebe aber seiner Familien.
Mit seiner Freundin Svala hat er zwei Töchter und einen Sohn. Für die Zukunft nach dem Profisport will Róbert Gunnarsson aber nicht mit lehren Händen dastehen. ‘Wenn es mit dem Profi-Sport vorbei ist, will ich auf jeden Fall auf einen anderen Beruf vorbereitet sein. Ich denke darüber nach und habe viele Ideen, aber die richtige Lösung habe ich noch nicht gefunden.’, so der Handballspieler.


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Der Spitzensportler Daniel Narcisse wurde 16. Dezember 1979 in Saint-Denis, Réunion geboren. Der französische Handballspieler ist seit Sommer 2009 beim THW Kiel unter Vertrag. Narcisse ist 189 cm groß und wiegt 90 kg. Narcisse ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Daniel Narcisse hat bei seinen Einsätzen in der Französischen Handballnationalmannschaft die Rückennummer 8. Der Handballer wird vor allem im Rückraum vielfältig aufgestellt; während seiner Zeit beim deutschen Bundesligisten VfLGummersbach spielte er in der Regel auf Rückraum-Mitte. Daniel Narcisse trat im jugendlichen Alter noch für Joinville und Chauron auf der Insel Réunion an. Ein Angebot des französischen Vereins Chambéry Savoie HB bewog ihn, nach Kontinental-Europa zu ziehen und sein Debüt in der 1. französischen Handballliga zu geben. Mit den Savoyern erkämpfte er 2001 die französische Meisterschaft und gewann den Ligapokal.

Daniel Narcisse 2008 ©flickr / Thomas Faivre-Duboz

Vertragspoker um Daniel Narcisse

Narcisse kam 2004 beim VfL Gummersbach unter Vertrag. Eine zu diesem Zeitpunkt nicht kurierte Verkletzung nahmen die Gummersbacher allerdings zum Anlass, seinen Vertrag mit einer einseitigen Option auf eine Vertragsverlängerung zu versehen. Narcisse entwickelte sich in der 1. Handball-Bundesliga zum Gummersbacher Topstar und Leistungsträger, was darin resultierte, dass der VfL 2006 ihn weiter verpflichten wollten. Der Franzose plante aber aus privaten Gründen in seine Heimat nach Chambéry zurückzukehren und hatte daher schon einen ab Sommer 2007 in Kraft tretenden Vertrag weiterlesen »


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Zarko Markovic, Handballprofi und Nationalspieler, wechselt zum deutschen Bundesligisten VfL Gummersbach. Der 23-jährige Spieler der montenegrinischen Nationalmannschafft verlässt den ungarischen Spitzen-Klub MKB Veszprem, dies gab der VfL am Montag bekannt.

Zarko Markovic ist ein besonders starker Rückraumspieler und soll das Team vom VfL Gummersbach bis 2012 unterstützen. Das jedenfalls wurde klar als der Profispieler den Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnette. Der Wechsel des Zarko Markovic zum VfL Gummersbach ist also perfekt.

Handballgame, ©flickr by DamianIgnacio

Der 1,98m große und 102 Kilogramm schwere Nationalspieler trainierte bereits seit Anfang der Vorbereitung für den Wechsel vor einigen Monaten bei den Oberbergischen. Es sei sein ‘Wunschtraum, zum VfL Gummersbach zu wechseln’, so Zarko Markovic gegenüber der Presse. Der Bundesligist konnte sich am Montag ebenfalls mit dem ungarischen Serienmeister MKB Veszprem über die Ablösemodalitäten einigen, sodass Markovic gerne die Formalitäten zum Abschluss brachte. weiterlesen »


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Die Handball-Bundesliga wird in der nächsten Saison nur mit drei statt wie in diesem Jahr vier Teams in der Champions League spielen, denn das Teilnehmerfeld von 32 auf 24 Teams reduziert. Die beiden Ligabesten sind direkt qualifiziert, der Dritte spielt in der Qualifikation. Maximal spielen sagenhafte acht deutsche Teams, fast die halbe Bundesliga, im Europapokal. weiterlesen »


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Sensation beim Final Four: Im ersten Halbfinale bezwang der VfL Gummersbach den heimischen HSV mit 35:27. Umso erstaunlicher, denn zur Halbzeit lagen die Hamburger noch 17:13 in Führung. Im Finale (14:00, live im NDR) trifft der VfL heute auf den THW Kiel, der die Rhein-Neckar Löwen mit 36:35 ausschaltete.

Johannes Bitter / Foto: HBL

Nationalkeeper Johannes Bitter im Tor des HSV zeigte von Beginn an seine Klasse. Gleich den ersten Siebenmeter von VfL-Torjäger Momir Ilic hielt er, genau wie den zweiten kurz darauf von Geoffrey Krantz. Dem sonst so wurfgewaltigen Rückraum-Shooter des VfL glückte erst nach 13 Minuten ein Treffer – dieser aber spektakulär per Kempa-Trick. Zur Pause hieß es dann 17:13 für den HSV – weil der Kader in der Breite besser besetzt war. Die 17 Treffer verteilten sich sich auf acht Werfer.

Doch dann kam der VfL Gummersbach, den nun den ungarischen Torhüter Nandor Fazekas einwechselte. Mit drei glanzvollen Paraden kam er gleich gut in die Partie, vorne trafen die Angreifer, plötzlich stand es 22:21 für den VfL. Der Heimvorteil kehrte sich zum Nachteil für den HSV, denn die Fans des THW Kiel und der Rhein-Neckar Löwen paktierten mit dem Außenseiter. Die Hamburger zeigten ungeahnte Schwächen, der VfL schaffte die Sensation.

Ein gutes Zebra springt knapp: Endspielgegner der Gummersbacher wird der THW Kiel sein, der sich gegen die Rhein-Neckar Löwen 36:35 (21:18) durchsetzte. In einer spannenden Partie wurde es in der Schlussphase dramatisch: Erst traf Löwen-Kreisläufer Christian Schwarzer neun Sekunden vor dem Ende zum 35:35. Dann bewahrte Rückraumspieler Filip Jicha die Kieler mit seinem siebten Treffer mit der Schlusssirene vor der drohenden Verlängerung. “Das ist halt Sport”, sagte Schwarzer nach der Partie frustriert.

Filip Jicha, THW Kiel / Foto: Toyota-HBL


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Der letzte Pokalerfolg liegt 24 Jahre zurück: Dem VfL Gummersbach gelang 1985 sogar das Double. Der Traditionsverein aus dem Bergischen Land gewann fünfmal den DHB-Pokal. Nach dem Viertelfinalsieg gegen die HSG Nordhorn-Lingen zeigten die Spieler ihre Freude über die erstmalige Qualifikation für das Final Four mit ihren T-Shirts. “Hamburg, wir kommen” prangte stolz auf der Brust.

VfL Gummersbach 1977 / Foto: Wikipedia

Vor der Ära des THW Kiel war der VfL Gummersbach die überragende Mannschaft in der Bundesliga mit insgesamt zwölf Meisterschaften. Fünfmal gewann das Team den Europapokal der Landesmeister. Der VfL bildete damals auch das Gerüst der Nationalmannschaft, die 1978 Weltmeister wurde. Hansi Schmidt, der heutige Bundestrainer Heiner Brand, Andreas Thiel, Joachim Deckarm und Erhard Wunderlich spielten für den Traditionsverein, der damals der beste Handball-Klub der Welt war.

Gummersbachs Trainer Sead Hasanefendic hat schon einige Pokalerfolge feiern können. Als Vereinscoach kommt der 60-Jährige auf 17 Meisterschaften und Pokalsiege in fünf verschiedenen Ländern. Nach drei Auswärtsspielen im Pokal gab es für den VfL erst im Viertelfinale eine Begegnung vor eigenen Fans. Die HSG Nordhorn wurde dabei in der Eugen-Haas-Halle denkbar knapp geschlagen. In Hamburg müssen die Gummersbacher im Halbfinale am Samstag (9. Mai) gegen den heimischen HSV antreten.

Der Weg des VfL Gummersbach zum Final Four 2009:

1. Runde: Freilos
2. Runde: SG Köndringen/Teningen – VfL Gummersbach 25:42 (11:21)
3. Runde: TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – VfL Gummersbach 21:34 (15:10)
Achtelfinale: TuS N-Lübbecke – VfL Gummersbach 18:27 (10:11)
Viertelfinale: VfL Gummersbach – HSG Nordhorn 25:24 (13:11)


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Vor genau 30 Jahren, am 30. März 1979, passierte im Europacup-Spiel des VfL Gummersbach in Tatabanya (Ungarn) ein schrecklicher Unfall: Joachim Deckarm, der damals beste Handballer der Welt, stieß bei einem Tempogegenstoß mit seinem Gegenspieler Lajos Pánovics zusammen und fiel bewusstlos zu Boden. Dabei stürzte er mit seinem Kopf ungebremst auf den Betonboden. Der 104-fache Nationalspieler erlitt einen doppelten Schädelbasisbruch und eine schwere Gehirnquetschung. Erst 131 Tage später erwachte Deckarm mit Hirnschädigungen aus dem Koma. weiterlesen »


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VfL Gummersbach / Foto: Toyota Handball Bundesliga

Francois-Xavier Houlet, Sportdirektor des VfL Gummersbach, ist optimistisch: “Wir wollen unter die ersten Fünf.” Vor den Saison indes hat der Vorjahrssechste seinen erfolgreich arbeitenden Trainer Alfred Gislason an den THW Kiel abgegeben.

Auch die Abwehr der Oberbergischen musste umgestellt werden, denn die beiden isländischen, mit Silber dekorierten Olympioniken Gudjon Valur Sigurdsson und Sverre Andreas Jacobsson verließen den VfL. Der neue Trainer Sead Hasanefendic setzt große Hoffnungen auf die Neuen, den kroatischen Nationalspieler Drago Vukovic, Viktor Szilagyi und Adrian Pfahl: “Im Angriff sind wir stärker als im Vorjahr besetzt und haben vor allem im Rückraum mehr Variationsmöglichkeiten.” Dort spielte Momir Ilic in der vergangenen Saison häufig den Alleinunterhalter.

Der Vfl Gummersbach betreibt erfolgreiche Nachwuchsarbeit, mit Torhüter Stanislaw Gorobtschuk und Ole Rahmel stehen zwei Spieler aus der eigenen Handballakademie im Kader. Dazu sollen die Talente Marco Wyss, Markus Hammerschmidt, Jonathan Eisenkrätzer und Sebastian Bayer langsam an das Bundesligateam herangeführt werden.

VfL Gummersbach Blick in die Historie

Bevor der THW Kiel das Zepter im deutschen Handball übernahm, sammelte der VfL Titel um Titel und galt als erfolgreichste Vereinsmannschaft der Welt: Zwölf deutsche Meisterschaften zwischen 1966 und 1991, fünf Pokalsiege und fünf Erfolge im Europapokal der Landesmeister verbuchten die Oberbergischen. Der VfL Gummersbach bildete auch das Gerüst der Nationalmannschaft, die 1978 Weltmeister wurde. Hansi Schmidt, Heiner Brand, Andreas Thiel, Joachim Deckarm und Erhard Wunderlich spielten für den Traditionsverein, um nur einige der ganz großen Namen zu nennen.

Die Vereine der Handball-Bundesliga: THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt, HSV Hamburg, Rhein-Neckar Löwen, HSG Nordhorn, VfL Gummersbach, TBV Lemgo, SC Magdeburg, Frisch Auf Göppingen, MT Melsungen, TV Großwallstadt, Füchse Berlin, HBW Balingen-Weilstetten, HSG Wetzlar, TSV GWD Minden, TUSEM Essen, Stralsunder HV, TSV Dormagen


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Einen wahren Krimi erlebten die Zuschauer in der Berliner Max-Schmeling-Halle beim 28:27 (16:13) gegen den TSV Dormagen. Die Überraschungsmannschaft der Saison führte fast die gesamte erste Halbzeit, doch ab der 25. Minute konnten sich die Füchse 16:13 absetzen. In der zweiten Halbzeit wogte die Partie hin und her, erst in den letzten Minuten stellten die Füchse den knappen Sieg sicher. GWD Minden verlor gegen den VfL Gummersbach 26:31 (13:14). weiterlesen »


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