Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Ales Pajovic spielt in der kommenden Saison für den SC Magdeburg. Der erfolgreiche Handballspieler hatte zuvor sechs Jahre in Spanien und anschließend für seinen Heimatverein in Slowenien gespielt.


Ales Pajovic verstärkt in der Saison 2011/12 den linken Rückenraum des SC Magdeburg. Der slowenische Nationalspieler gewann mit dem spanischen Verein Ciudad Real bereits zweimal die EHF Champions League. Den SC Magdeburg soll er von nun ebenfalls nach vorn bringen.
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Der CAI BM Aragon ist TBV Lemgos nächster Gegner im EHF-Pokal. Im Viertelfinale des „kleinen“ Europapokalwettbewerbs haben es die Ostwestfalen am 27. März vor heimischen Publikum mit den fünften der spanischen Liga zu tun. Eine sportlich durchaus starke Mannschaft.

Handball ©Flickr/ Thomas Faivre-Duboz

Die Heimat des CAI BM Aragon befindet sich in Nordspanien, Saragossa. Mit etwa 700.000 Einwohnern ist Saragossa Spaniens viertgrößte Stadt und zugleich Haupstadt von Aragonien. Der BM Aragon ist ein Zusammenschluss zweier Handball-Vereine und wurde im Dezember 2003 gegründet. In der darauffolgenden Saison stieg der BM Aragon in die erste spanische Handballliga ASOBAL auf und schaffte ein Jahr später promt die Qualifikation für den Europapokal. 2006/07 stand der BM Aragon dann im Finale des EHF-Pokals, verlor jedoch gegen den deutschen SC Magdeburg Gladiators.

CAI BM Aragon – sportlich starke Mannschaft

„Aragon ist fünfter in der spanischen Liga, es stehen mit Larholm oder Arrhenius bekannte Größen im Kader und ich erwarte zwei interessante und spannende Begegnungen“, sagte Volker Zerbe, Geschäftsführer des TBV Lemgo. weiterlesen »


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1.Spieltag der Hauptrunde

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Heiner Brand

Am kommenden Dienstag beginnt der erste Spieltag der Hauptrunde, in welcher die vier Halbfinalplätze der Europameisterschaft vergeben werden. Die deutsche Nationalmannschaft trifft um 16.20 Uhr auf Island und muss eigentlich alle Partien gewinnen, um in den Kampf um die kontinentale Krone noch einmal eingreifen zu können. Die Niederlage gegen Spanien kann sich hierbei als eine große Hypothek herausstellen.

Gruppe 1:

Slowenien – Montegro
KroatienDänemark
Polen – Norwegen

Gruppe 2:

Deutschland – Island
SpanienFrankreich
SchwedenUngarn


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Derbe Pleite gegen Spanien

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Pascal Hens

Auf dem Weg zum Titel bei der Europameisterschaft in Norwegen musste die deutsche Nationalmannschaft eine derbe Pleite gegen das Team aus Spanien verkraften. Am Ende unterlag der amtierende Weltmeister mit 22:30 und muss mit einer 2:2 Punktebilanz in die Hauptrunde starten.

Die zweite Halbzeit war eine absolute Katastrophe gewesen. Hatte man die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten und selbst eigene Akzente wie 8:5-Führung setzen können, ging man in der zweiten Halbzeit völlig unter. Besonders die indisponierten Angreifer Pascal Hens und Holger Glandorf konnten zu keinem Zeitpunkt an die sehr guten Leistungen der Spiele gegen Weißrussland und Ungarn anknüpfen. Insbesondere Pascal Hens, sonst die Zuverlässigkeit in Person, versemmelte einen Wurf nach dem anderen und machte die spanischen Torhüter zum Held der zweiten Hälfte.

Immer wieder verhaspelte sich der deutsche Angriff in der starken Deckung der Iberer und diese wiederum konnten sich dank guter Tempogegenstöße eine sichere Führung heraus spielen. Der zunächst im Tor stehende Henning Fritz war bei den meisten Würfen fast chancenlos, weil den spanischen Angreifern einfach zu viel Raum gelassen wurde. Spanien hätte sich bei einer Niederlage so gut wie aus dem Turnier verabschieden müssen, liegt aber dank des Erfolges aber vor dem deutschen Team, das am Ende sogar auf den dritten Platz in dieser Gruppe zurückfiel.

Die Gegner in der Hauptrunde sind Island, Schweden und der große Favorit Frankreich, der bereits vier Punkte mit in ausstehende Runde nehmen kann. Die deutsche Mannschaft muss eigentlich jedes Spiel gewinnen, um sicher im Halbfinale zu stehen. Keine leichte Aufgabe für das Team von Heiner Brand.


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Handball-EM – Die Favoriten

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Thierry Omeyer (Frankreich)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist als amtierender Weltmeister natürlich einer der Favoriten auf den Titel, aber auch andere Teams haben bei den kontinentalen Wettkämpfen hohe Ambitionen.

Auf einen der Mitfavoriten trifft das deutsche Team schon in der ersten Gruppenphase. Gegen Spanien behielt man zuletzt bei der Weltmeisterschaft mit 27:25 die Oberhand, jedoch waren das Spiel von Härte und Auseinandersetzungen geprägt. Für Deutschland ist es wichtig, die knallharte Defensive der Iberer zu knacken, die im Tor auf ihren Star David Barrufet aufgrund einer Verletzung verzichten müssen. Der Weltmeister von 2005 möchte endlich den Europameisterschaftstitel, nachdem man bisher 1996, 1998 und 2006 im Finale gestanden hatte und regelmäßig gescheitert war.

Nikola Karabatic (hinten)Bei den Franzosen wird sehr viel von den Bundesliga-Legionären Nikola Karabatic (Kiel), Bertrand Gille (HSV) und Thierry Omeyer (Kiel) abhängen. Können diese drei ihr Leistungspotenzial abrufen, wird es für die Gegner richtig schwer. Thierry Omeyer gilt momentan als bester Torhüter der Welt und bildete schon bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft den Rückhalt der Franzosen. Frankreich scheiterte ebenso wie Spanien an der deutschen Nationalmannschaft. Das Spiel im Halbfinale wird wohl in die Geschichte eingehen, denn nach zweimaliger Verlängerung gewann Deutschland nach hartem Kampf mit 32:31.

Bogdan Wenta (Trainer Polen)Bei Polen verhält sich die Sachlage wieder etwas anders, denn so richtig kann keiner das Team von Bogdan Wenta einschätzen. Bei der Weltmeisterschaft war die Mannschaft bis ins Finale vorgedrungen und hatte dabei in der Vorrunde das deutsche Team geschlagen. Die Spieler der polnischen Nationalmannschaft sind vorwiegend in der Bundesliga zu Hause und kennen den deutschen Spieler aus dem Effeff.

Ivano Balic (Kroatien)Weiterhin darf man die Mannschaften aus Kroatien, Dänemark und Schweden nicht aus den Augen verlieren. Bei den Kroaten hängt sehr viel von ihrem Star Ivano Balic ab, gelingt es ihn auszuschalten, sind die Chancen zum Gewinnen ungleich höher. Die Dänen scheinen sich mit dem Schicksal dritter Platz in der jüngeren Vergangenheit abgefunden zu haben. Bei der EM 2002, 2004 und 2006 sowie der WM 2007 gewannen die Skandinavier immer das kleine Finale. Jetzt möchten sie im richtigen Finale überzeugen. Nachdem die Schweden die letzten drei großen Turniere verpasst hatten, möchten sie nun bei der Europameisterschaft in Norwegen an die großen Erfolge der 90er Jahre anknüpfen, wo sie 1990 und 1999 Weltmeister und 1994, 1998, 2000 und 2002 Europameister wurden.


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