Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Die Auslosung der Halbfinals in allen europäischen Wettbewerben hat nicht wie gefürchtet Duelle der deutschen Teams ergeben. Stattdessen wird der Europapokal zur Wettkampfbühne zwischen der deutschen und spanischen Liga, denn es wird gleich vier deutsch-spanische Duelle geben.

Die größte Spannung garantiert die Partie zwischen dem amtierenden Champions League-Sieger THW Kiel und dem Rekordchampion FC Barcelona. In der Königsklasse treten die Kieler zunächst zu Hause an, was angesichts der fanatischen spanischen Fans sicherlich kein Vorteil ist. Man wird auf Kieler Seite versuchen, schon im Hinspiel ein beruhigendes Polster zu erspielen. Im zweiten Halbfinale trifft der HSV Hamburg auf den spanischen Vertreter Real Ciudad. Die Hanseaten sind aber gewarnt, schließlich scheiterte schon der VfL Gummersbach nach einem tollen Spiel an den Spaniern.

Im Halbfinale des EHF-Cups trifft die HSG Nordhorn auf die spanische Mannschaft CAI Aragon aus Saragossa, allerdings haben die Norddeutschen den Vorteil, erst auswärts anzutreten, um dann mit bewährter Heimstärke den Finaleinzug zu sichern. Schließlich müssen sich noch die Rhein-Neckar Löwen mit einem spanischen Team auseinandersetzen. Sie treffen auf BM Valladolid, die im vergangenen Jahr erst im Halbfinale der Champions League an der Flensburg-Handewitt gescheitert waren.


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Der HSV Hamburg verlor bei den Rhein-Neckar Löwen sein erstes Auswärtsspiel der laufenden Saison. In der mit 13.200 Zuschauern ausverkauften SAP-Arena unterlagen die Hamburger mit 33:40 (17:21). Weder Johannes Bitter noch Per Sandström konnten im Hamburger Tor die Schotten dicht machen. Torsten Jansen, bester Hamburger Werfer (9/4), konnte sich nicht darin erinnern, jemals 40 Treffer mit dem HSV klassiert zu haben. Trainer Martin Schwalb sagte nach dem Spiel: “Wir haben in der Abwehr keine Stabilität gefunden, und das ist auch der Grund, warum wir verloren haben. Sehr zufrieden bin ich allerdings mit unserem heutigen Angriffsspiel. Wir spielen eine sehr stabile Saison und sind trotz dieser Niederlage eine Spitzenmannschaft. Weiter geht’s!“

Torsten Jansen © flickr / querpass_bilder

Bereits am Dienstag und Mittwoch gewannen Nordhorn (30:24 in Melsungen), Flensburg (38:22 gegen Essen) und Gummersbach (34:23 gegen Lübbecke) ihre Partien, der THW Kiel zog am Donnerstag mit einem Erfolg in Minden nach.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Ganz wichtig war der Erfolg für den zuletzt gen Abstiegszone trudelnden TV Großwallstadt gegen die Füchse aus Berlin (27:26). Vor den Augen von Bundestrainer Heiner Brand konnte sich wenigstens der Berliner Markus Richwien für seine Nationalmannschafts-Einladung mit einer guten Leistung bedanken.

Der HBW Balingen/Weilstetten entführte souverän die Punkte beim 28:23-Erfolg beim Tabellenvorletzten Wilhelmshavener HV. Das Team von Trainer Rolf Brack kommt auf eine Bilanz von 8:6-Punkten aus den vergangenen sieben Spielen und darf sich damit berechtigte Hoffnungen auf ein weiteres Jahr Bundesliga machen. Schwer hingegen werden die Zeiten für Klaus-Dieter Petersen und seinen WHV. Die Heimniederlage war bereits die sechste Pleite in Folge. Allein der TUSEM aus Essen hat mit neun Punkten noch einen Zähler weniger auf dem Konto.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt gelang der HSG Wetzlar, die vor heimischer Kulisse den Gegner aus Göppingen knapp, aber verdient mit 26:25 (13:12) bezwang. Dabei führten die Mittelhessen drei Minuten vor dem Ende bereits mit 26:22, machten es aber vor 3.500 Besuchern noch einmal spannend.

Die Partie SC Magdeburg gegen den TBV Lemgo wurde auf den 28. März (Anwurf 20:15 Uhr) verlegt.


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Europapokalwochenende

Autor: Carsten
abgelegt in: Europapokal

Handball © flickr / alex.ch

Am vergangenen Wochenende waren die Vertreter der Handball-Bundesliga auch international wieder im Einsatz. Der THW Kiel möchte natürlich seinen Titel in der Champions League verteidigen, aber auch der HSV Hamburg und Flensburg Handewitt streben nach der europäischen Krone.

Natürlich ging der THW Kiel in altbewährter Methode voran und zeigte dem französischen Meister US Ivry seine Grenzen auf. In fremder Halle gewann der THW klar mit 39:25 und setzte sich gleich an die Spitze seiner Gruppe. Beste Werfer auf Seiten der Kieler waren Filip Jicha mit zehn Treffern und Nicola Karabatic mit acht Treffern. Schon in der nächsten Partie kann der THW Kiel schon für eine kleine Vorentscheidung in der Gruppe 1 sorgen, wenn er auf den russischen Vertreter aus Moskau trifft.

Ganz anders ergeht es den anderen beiden Vertretern in der Champions League. Der HSV Hamburg und Flensburg Handewitt wurden zusammen in die Todesgruppe gewählt. Dort treffen sie Portland San Antonio aus Spanien sowie Zagreb aus Kroatien. Am ersten Spieltag trennten sich die beiden deutschen Vertreter mit 33:33, wobei Flensburg zwischenzeitlich schon mit 30:24 geführt hatte und das Spiel in den letzten Minuten noch aus den Händen gab. Positiv aus deutscher Sicht war die Niederlage von Portland, die als großer Konkurrent in dieser Gruppe angesehen werden. Die Spanier gewannen 2001 die Champions League sowie 2000 und 2004 den Europapokal der Pokalsieger.

Eben diesen möchte der SC Magdeburg verteidigen und legte in der gestrigen Partie gegen norwegischen Vertreter Drammen HK die Grundlage hierfür. Die Magdeburger siegten am Ende vor 2088 Zuschauern mit 31:25. Ein Wörtchen um Titel möchten hier auch die Rhein-Neckar-Löwen mitsprechen. Der aktuelle deutsche Pokalsieger besiegte die schwedischen Pokalsieger Hammarby IF mit 36:26.

Völlig von der Rolle scheint der TBV Lemgo zu sein. Nach Niederlagen in der Bundesliga folgte auch die Hinspiel-Niederlageim EHF-Pokal gegen Rk Cimos Koper aus Slowenien. Neu-Trainer Baur verlor mit seinen Mannen 29:34. Erfolgreich hingegen war die HSG Nordhorn, die den russischen Vertreter SKIF Krasnodar mit 35:25 aus der Halle fegte.

Die internationalen Ergebnisse zeigen, dass die Bundesliga zu den stärksten der Welt zählt und diesen Anspruch auch mit guten Ergebnissen untermauert.


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THW Kiel – Rhein-Neckar Löwen 34:29

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Handball Bundesliga

Zur Halbzeit sah es heute nach einem lockeren Sieg des THW Kiel aus, der Tabellenführer lag mit 21:13 vorn. In der zweiten Hälfte baute der THW die Führung sogar auf 10 Tore aus, doch dann wurde es richtig eng. Mannheim warf acht Tore hintereinander, bis auf zwei Treffer kamen sie in der 51. Minute heran, eh sich die Kieler wieder berappelten und davonzogen.

Christian Schwarzer, Routinier der Löwen, sagte nach dem Spiel: “Wenn man gesehen hat, welches Potenzial wir haben, wäre mehr drin gewesen.” Beste Werfer waren beim THW der Handballer des Jahres, Nikola Karabatic (9), und Kim Andersson (7), je fünfmal trafen die Löwen Schwarzer, Karol Bielecki und David Szlezak.


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