In die Rhein-Neckar Löwen hat Sponsor Jesper Nielsen insgesamt mehr als 10 Millionen Euro investiert, doch muss er jetzt feststellen, dass Geld allein, eben keine Tore garantiert.
Trotz der Tatsache, dass das Geld künftig nicht mehr so locker sitzen wird werden Niklas Landin und Alexander Petersson zu den Rhein-Neckar Löwen wechseln. Auch Handball-Nationalspieler und Topverdiener Krzysztof Lijewski soll weiterhin für die Löwen auf dem Feld stehen.
So ganz einfach wollen die Löwen ihren Sponsor ohnehin nicht ziehen lassen, da er vertraglich noch bis 2015 an den Verein gebunden ist. weiterlesen »
In der Champions League Saison 2010/11 wird es schwer für den THW Kiel. Bei der Auslosung der Gruppenphase erwischte der deutsche Meister und CL-Titelverteidiger ein Hammerlos. In einer Neuauflage des Endspiels müssen die Zebras in Gruppe A gegen den FC Barcelona ran.
Der Weg zum Handball-Thron in Europa ist lang, steinig und schwer. Wer könnte darüber besser Bescheid wissen als der deutsche Rekordmeister und diesjährige Champions League Gewinner THW Kiel? Auch im nächsten Jahr wollen die Zebras wieder den Thron erklimmen, doch bereits in der Gruppenphase warten die stärksten Gegner des ganzen Turniers. weiterlesen »
Der BM Valadolid (Pevafersa Club Balonmano Valladolid) ist ein spanischer Handballverein aus der Region Kastilien-León und derzeit Europacup-Gewinner. Im Achtelfinale der Handball Champions League 2009/ 10 trifft der BM Valladolid am 27. März auf die Rhein-Neckar Löwen.
Der BM Vallodolid, gegründet 1975, stand lange Zeit im Schatten seines großen Nachbarn Ademar León, zu dem eine ausgesprochene Lokalrivalität besteht. Um die Jahrtausendwende schaffte der Verein dann den internationalen Durchbruch. In der Saison 2003/ 04 und 2005/ 06 stand der BM Valladolid jeweils im Finale des Europapokal der Pokalsieger-Wettbewerbs, verlor jedoch gegen Portland San Antonio und Medwedi Tschechow. weiterlesen »
Das Handball Pokal Final Four 2010, das am 10. und 11. April in der Color Line Arena, der Heimstätte des HSV, ausgetragen wird, ist komplett! Nachdem sich am Samstag der TuS Nettelstedt-Lübbecke und der HSV Hamburg bereits qualifiziert hatten, folgten am Sonntag die Rhein-Neckar Löwen und das Überraschungsteam VfL Gummersbach, das sensationell Titelverteidiger THW Kiel ausschaltete.
Als erstes Team qualifizierte sich am Samstag der Bundesligist TuS Nettelstedt-Lübbecke für das Final Four 2010. In einem packenden Handball Pokal-Fight setzte man sich mit 26:22 gegen den Bergischen HC durch. Dabei sah es bis zur Pause gar nicht schlecht aus für den Zweitligisten. Zur Halbzeit führte man sogar mit 12:11 und träumte bereits weiterlesen »
HSV-Hanballer Oleg Velyky ist tot. Er erlag am Samstag in Kiew im Alter von 32 Jahren seinem langjährigen Krebsleiden. Der gebürtige Ukrainer, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, war er im Januar 2008 zum HSV gewechselt. Er hatte sowohl für die deutsche als auch für die ukrainische Nationalmannschaft gespielt. Nach seinem Tod hinterlässt Velyky Ehefrau Kataryna sowie den sechsjährigen Sohn Nikita.
Die traurige Nachricht von Oleg Velykys Tod traf am Samstag Abend beim HSV Hamburg ein. Im Januar 2008 war Velyky von den Rhein-Neckar Löwen zum HSV gewechselt. Dort brachte er es aber lediglich zu 4 Einsätzen. Bereits kurz nach dem vereinbarten Transfer weiterlesen »
Patrick Groetzki ist eines der größten deutschen Handballtalente. Der 19-Jährige, der in der Bundesliga für die Rhein-Neckar Löwen spielt, wurde von Bundestrainer Heiner Brand in den Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Bulgarien, Slowenien, Weißrussland und Isreal berufen. Kein Wunder, wenn man Groetzkis Wurzeln betrachtet, denn der Rechtsaußen wurde in eine handballverrückte Familie hineingeboren.
Beide Eltern waren Trainer, was den kleinen Sohn inspirierte: “Überall und jederzeit schleppte ich einen Ball mit mir herum, und es war schnell klar, Fußballprofi würde ich wohl nicht werden!” verrät Groetzki auf seiner Website. Mit drei Jahren begann er bei den Minis der SG Pforzheim-Eutingen, wo ihn seine Mutter trainierte.
Groetzki durchlief alle Jugendmannschaften der SG und spielte dann in der A-Jugend der SG Kronau/Östringen. 2007 wechselte der gebürtige Pforzheimer zu den Rhein-Neckar Löwen, unterschrieb dort einen Dreijahresvertrag. 2008 errang er mit der Junioren-Nationalmannschaft Silber bei der EM in Rumänien und wurde zum wertvollsten Spieler gewählt. Im Mai 2009 erhielt er erstmals eine Einladung zu einem Lehrgang der Nationalmannschaft.
Neben Linksaußen Uwe Gensheimer ist der Abiturient, der im September seinen Zivildienst am Olympiastützpunkt Heidelberg beginnt, zur zweiten Hausmarke der Löwen geworden. beide ergänzen sich gut: “Uwe hat den Dreher. Ich hab den Wackler”, erläutert Groetzki seine raffinierte Wurftechnik.
Wie auch Weltmeister Dominik Klein wird Groetzki von der Agentur Global MMK betreut. Sein Ziel ist es, sich in der Bundesliga zu etablieren. “Ich bin nicht der Paradiesvogel, der die Klappe aufreißt”, sagt der Youngster über sich. Dennoch formuliert er selbstbewusst sein Ziel: “Ich hab die Mitte im Kopf und will nicht nur der Außen sein.” Und bis dahin freuen sich seine Fans über seinen Wackler von der rechten Seite.
Déjà-vu für die Rhein-Neckar Löwen: Wie schon 2008 treffen sie im Halbfinale des Final Four (9. und 10. Mai) auf den THW Kiel. Die Löwen unterlagen damals, waren aber in den beiden vorherigen Jahren – noch unter dem Namen SG Kronau/Östringen – bis ins Finale gekommen. In diesem Jahr geht um mehr als um den Pokaleinzug, denn das Verhältnis zwischen den Kielern und den Mannheimern ist wegen der Manipulationsaffäre empfindlich gestört.
Die Zebras sind spätestens seit dem vernichtenden 37:23-Sieg im Halbfinal-Hinspiel der Champions League klarer Favorit im Duell gegen die Löwen. Dass diese beiden Mannschaften innerhalb weniger Wochen in drei Wettbewerben vier Mal aufeinandertreffen, mutet bizarr an. Schließlich hatten ausgerechnet die Löwen-Gesellschafter Dieter Matheis und Jesper Nielsen den Bestechungsskandal im Handball, in den der THW tief verwickelt sein soll, in die Öffentlichkeit getragen und die Aufklärung vorangetrieben.
Für viele THW-Fans haben die Rhein-Neckar Löwen deshalb von der SG Flensburg-Handewitt die Rolle des Lieblingsfeindes übernommen. Beim Halbfinal-Hinspiel der Champions League in der Kieler Arena sagten die THW-Fans dem dänischen Löwen-Gesellschafter Nielsen, der auch Geschäftsführer eines Modeschmuck-Labels ist, mittels eines Plakats drastisch ihre Meinung: “Du bist genauso falsch wie deine Perlen!”
Trainer Wolfgang Schwenke, der das Team um Youngster Uwe Gensheimer bis zum Saisonende trainieren wird, hat Erfahrung mit Pokalsiegen. Vor seiner ersten Trainerstation beim TSV Altenholz war Schwenke mit kurzer Unterbrechung 14 Jahre für den THW Kiel aktiv. Der Rückraumspieler gewann mit den Zebras von 1998 bis 2000 dreimal in Folge den Pokal beim Final Four in Hamburg. Deshalb kann Schwenke seiner Mannschaft bestimmt bestens vermitteln, wie sich ein erfolgreiches Final-Four-Wochenende anfühlt.
Der Weg der Rhein-Neckar Löwen zum Final Four 2009:
1. Runde: Freilos
2. Runde: Rhein-Neckar Löwen – HBW Balingen-Weilstetten 33:24 (16:9)
3. Runde: Rhein-Neckar Löwen – MT Melsungen 32:30 (17:16)
Achtelfinale: SG Flensburg-Handewitt – Rhein-Neckar Löwen 26:27 (16:13)
Viertelfinale: Rhein-Neckar Löwen – HSG Düsseldorf 40:32 (20:13)
Die Rhein-Neckar Löwen haben einen spektakulören Coup gelandet: Die Mannheimer verpflichteten Jackson Richardson, eine Handball-Legende, der in seiner Blütezeit zu den besten und spektakulärsten Spielern der Welt zählte. Die Löwen reagierten damit auf ihre Verletzungsmisere, denn die Rückraumspieler Grzegorz Tkaczyk und Sergiy Shelmenko fallen langfristig aus. Als gestern die Löwen den HSV Hamburg mit 34:33 (17:12) besiegten, kam der Franzose bereits zum Einsatz.
Der THW Kiel empfängt die Rhein-Neckar Löwen zum brisanten Halbfinal-Hinspiel in der Champions League am 26. April. Ein Erfolgsgarant bei den Löwen ist der gerade mal 22-jährige Uwe Gensheimer. Der Linksaußen ist einer der talentiertesten deutschen Nachswuchsspieler. Ein Porträt.
Ola Lindgren wird neuer Trainer der Rhein-Neckar Löwen. Der Schwede hat bei den Mannheimern einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2012 unterschrieben und wird im Sommer Nachfolger von Wolfgang Schwenke. Zuvor hatten die Löwen den Vertrag mit dem früheren Kieler Erfolgscoach Noka Serdarusic aufgelöst, weil dieser neben Zebra-Manager Uwe Schwenker im Verdacht steht, in die dubiose Bestechungsaffäre um den THW verwickelt zu sein. weiterlesen »