Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


THW Kiel gewinnt Supercup

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Handball Bundesliga

THW Kiel

Der THW Kiel geht wieder auf Titeljagd: Vor dem Start der Bundesliga gewann der deutsche Rekordmeister in München zum fünften Mal den Supercup. Im Duell mit Herausforderer HSV Hamburg holten die Kieler beim Debüt ihres neuen Trainers Alfred Gislason mit dem 33:28 (17:14)-Sieg den ersten Pokal der 32. Spielzeit. weiterlesen »


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Pascal Hens fällt fünf Monate aus

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Handball Bundesliga

Die Verletzung von Pascal Hens ist schlimmer als erwartet: Der Handball-Nationalspieler vom HSV Hamburg muss sich nach einer Fraktur des Schienbeinplateaus am 15. August einer Operation unterziehen und fällt voraussichtlich fünf Monate aus. weiterlesen »


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Nationalspieler Oleg Velyky kann bald ins Training bei seinem neuen Verein HSV Hamburg einsteigen. Der gebürtige Ukrainer erlitt im Januar einen Kreuzbandriss und nach der ersten Diagnose im Jahre 2003 erkrankte er erneut an Hautkrebs. weiterlesen »


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Jan Filip verlässt die HSG Nordhorn und wechselt zu den Rhein-Neckar Löwen. Der Kapitän der Grafschafter unterschrieb beim Vierten der abgelaufenen Saison einen Zweijahres-Vertrag, Der 35-jährige Tscheche ist zwar noch bis 2012 vertraglich an den EHF-Cup-Sieger gebunden, doch gegen Zahlung einer Ablösesumme kann er zu den Löwen wechseln. HSG-Manager Rigterink zeigte Verständnis für die Entscheidung Jan Filips. “Bei den Löwen hat Honza noch einmal die Gelegenheit, in der Champions League zu spielen.”

Image-Kampagne des HSV Handball / Foto: HSV Handball

Arne Niemeyer, Neuzugang des HSV Handball, stellte die neue Imagekampagne seines Klubs vor. Der 13-malige Nationalspieler, der vom Last-Minute-Bundesligisten GWD Minden in die Hansestadt wechselt, klebte höchstpersönlich den Prototyp des Plakats, das in ganz Hamburg zu sehen ist. Mit dem Slogan “60 Minuten – 1000 Emotionen” versprechen die großflächigen Poster Hochspannung bei jedem Spiel des HSV Handball.

Die Füchse Berlin trainieren in Russland. In Krasnodar treffen sie bei einem Turnier auf die Nationalteams aus Russland, Frankreich und Dänemark, die sich auf Olympia vorbereiten. Mit an Bord sind bis auf die Olympioniken Hany El Fakharany und Bartlomiej Jaszka alle Füchse. Fraglich ist allerdings der Einsatz von Rückraum-Ass Kjetil Strand, hinter dem nach einer Muskelfaserverletzung ein Fragezeichen steht. Erst später zur Mannschaft stoßen wird Michal Kubisztal, der Fuchs und seine hochschwangere Frau erwarten in diesen Tagen ihr erstes Kind.


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Der HSV Hamburg und Nationaltorwart Johannes Bitter einigten sich auf eine vorzeitige Verlängerung des ursprünglich bis 2009 datierten Vertrages bis 2011. Mit dem 89-fachen Nationalspieler bindet der HSV einen weiteren Leistungsträger langfristig an den Verein. Der 25-Jährige war 2007 vom SC Magdeburg nach Hamburg gewechselt. Christian Fitzek, sportlicher Leiter des HSV, äußerte sich zufrieden: “Wir sind froh, die deutsche Nummer eins für weitere drei Jahre an den HSV binden zu können.”

Johannes Bitter © Wikipedia

Bitter freute sich über den Deal: „Es ist schön, dass die Vertragsverlängerung noch vor den Olympischen Spielen geklappt hat. Nun kann ich unbeschwert nach Peking fahren. Ich freue mich, dass der HSV so frühzeitig mit mir verlängert hat. Das zeigt die Wertschätzung für meine Leistung. Ich glaube, dass wir mit dieser Mannschaft ganz oben angreifen können.“

Bitter bereitet sich derzeit mit der deutschen Nationalmannschaft auf die Olympischen Spiele in Peking vor. Der Weltmeister und der HSV nutzten seinen Kurzurlaub zwischen zwei Trainingslagern in Köln und Kaiserau, um den Vertrag zu verlängern.


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Ein Tor fehlte dem HSV, um das Finale der Champions League zu erreichen: Trotz eines 32:26 (14:11)-Sieges im Halbfinal-Rückspiel gegen Ciudad Real schieden die Hamburger aus der Königsklasse aus. 12.585 Zuschauer in der ausverkauften Color Line Arena unterstützten ihr Team das ganze Spiel über frenetisch. Die Hoffnung auf den Finaleinzug hielt bis zur letzten Minute, doch am Ende fehlten Sekunden zum Weiterkommen des HSV. Mit neun Treffern war Pascal Hens erfolgreichster Torschütze der Partie, nach dem Spiel resümierte der wurfgewaltige Rückraumspieler: “„Es lief nicht ganz rund. Wir haben dann gekämpft und gefightet. Die Zuschauer haben uns nach vorn gepeitscht. Ich hatte nach dem WM-Finale gedacht, dass ich so eine Stimmung nie wieder erleben würde. Glückwunsch an Ciudad.”

Morgen tritt der THW Kiel beim FC Barcelona an. Ob das 10-Tore-Polster der Zebras reicht, sehen Sie ab 16:45 Uhr auf Eurosport.


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Im Duell Bundesliga gegen die spanische Liga Asobal steht es 1:1. Mit einer sehr starken Leistung hat der THW Kiel in eigener Halle den FC Barcelona mit 41:31 (20:15) besiegt. Im zweiten Halbfinalhinspiel der Champions League unterlag der HSV Hamburg bei Ciudad Real 27:34 (14:18).

Die Kieler lieferten das beste Spiel der Saison, auf der THW-Website ist sogar vom “besten THW-Spiel aller Zeiten” die Rede. Torwart Thierry Omeyer brachte mit wahnsinnigen Paraden die Katalanen zur Verzweiflung, Arm, Bein, Schulter, Rumpf und Kopf – irgendein Körperteil brachte der Weltklasse-Keeper immer zwischen den Gegner und das Tor. Aus der starken Mannschaft ragten Spielmacher Stefan Lövgren und Filip Jicha, der neun Tore warf, noch heraus.

Weltklasse: Filip Jicha vom THW Kiel

Noka Serdarusic, Trainer der Kieler, war begeistert: “Es war ein tolles Ergebnis gegen eine tolle Truppe – unter einer tollen Atmosphäre. So eine Stimmung hab ich in meinen 15 Jahren hier ganz selten erlebt.” Barcelonas Trainer Manolo Cadenas brachte die Leistung der Zebras schlicht auf den Punkt: “Der THW Kiel spielt den besten Handball der Welt.”

Dieses Attribut möchte sich auch Cuidad Real anheften, die spanische Mannschaft gilt als teuerste der Welt. In der mit 5.200 Zuschauern gut gefüllten Quijote-Arena lieferten sich die Spanier und der HSV in den ersten 30 Minuten einen spannenden Kampf. Der spanische Meister konnte erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte eine Vier-Tore-Führung herauswerfen. Im zweiten Durchgang bauten die Gastgeber aus einer sicheren Defensive ihren Vorsprung auf sieben Tore aus. Guillaume Gille traf für den HSV sechsmal, Heiko Grimm und Pascal Hens waren jeweils fünfmal erfolgreich.

Dass auf Hamburger Seite Bertrand Gille auf dem Feld stand, war die positive Überraschung für die von Verletzungssorgen geplagten Gäste. Trainer Martin Schwalb musste hingegen auf Stefan Schröder und Torsten Jansen verzichten. Nach dem Spiel äußerte er sich verhalten optimistisch: “In der Abwehr haben wir uns sehr schwer getan. Wir haben am Kreis sehr viele Zweikämpfe verloren, da Ciudad sehr viel Druck ausgeübt hat. Damit ist unsere Abwehr nicht zurecht gekommen. Der Sieg ist hochverdient. Am Freitag versuchen wir, ein anderes Team zu präsentieren.”


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Die Auslosung der Halbfinals in allen europäischen Wettbewerben hat nicht wie gefürchtet Duelle der deutschen Teams ergeben. Stattdessen wird der Europapokal zur Wettkampfbühne zwischen der deutschen und spanischen Liga, denn es wird gleich vier deutsch-spanische Duelle geben.

Die größte Spannung garantiert die Partie zwischen dem amtierenden Champions League-Sieger THW Kiel und dem Rekordchampion FC Barcelona. In der Königsklasse treten die Kieler zunächst zu Hause an, was angesichts der fanatischen spanischen Fans sicherlich kein Vorteil ist. Man wird auf Kieler Seite versuchen, schon im Hinspiel ein beruhigendes Polster zu erspielen. Im zweiten Halbfinale trifft der HSV Hamburg auf den spanischen Vertreter Real Ciudad. Die Hanseaten sind aber gewarnt, schließlich scheiterte schon der VfL Gummersbach nach einem tollen Spiel an den Spaniern.

Im Halbfinale des EHF-Cups trifft die HSG Nordhorn auf die spanische Mannschaft CAI Aragon aus Saragossa, allerdings haben die Norddeutschen den Vorteil, erst auswärts anzutreten, um dann mit bewährter Heimstärke den Finaleinzug zu sichern. Schließlich müssen sich noch die Rhein-Neckar Löwen mit einem spanischen Team auseinandersetzen. Sie treffen auf BM Valladolid, die im vergangenen Jahr erst im Halbfinale der Champions League an der Flensburg-Handewitt gescheitert waren.


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Lagebesprechung flickr©desdetasmania

Kurz vor dem Ende der Zwischengruppenphase der Handball Champions League besitzen drei deutsche Teams noch die Möglichkeit ins Halbfinale einzuziehen. Der VfL Gummersbach, der HSV Hamburg und der THW Kiel können sich noch Hoffnungen machen.

Die beste Ausgangsposition hat Titelverteidiger THW Kiel, der schon vergangenen Donnerstag gegen den russischen Meister Chehovski Medvedi Chekov auswärts gewonnen hatte. Mit 6:2 Punkten liegen die Zebras vor Ademar Leon, die dem THW die erste Niederlage in der Königsklasse seit elf Monaten zugefügt hatten. In die Karten der Kieler spielte dabei der Sieg des bisherigen Tabellenletzten US Ivry gegen Ademar Leon. Sollte der THW am Mittwoch gegen US Ivry gewinnen und könnten als Gruppenerster ins Halbfinale einziehen.

Durch die Niederlage von Cuidad Real sind die Chancen auf einen Halbfinaleinzug des VfL Gummersbach erheblich gestiegen. Während Cuidad Real bei Montpellier verlor, konnten die Gummersbacher das Duell gegen den slowenischen Vertreter Gorenje Velenje mit 29:21 für sich entscheiden. In der Gruppe 2 liegen die Gummersbacher nun mit 4:4 Punkten auf Platz 2 der Tabelle knapp hinter Cuidad Real mit 6:2 Punkten. Am 16. März treffen beide Mannschaften aufeinander und Gummersbach hat die Chance, die Gruppenführung zu übernehmen.

Ebenfalls noch alle Optionen besitzt der HSV Hamburg, der gegen RK Croatia Zagreb knapp mit 26:27 verlor. Die Hanseaten liegen nun einen Punkt hinter den Kroaten, konnten aber das direkte Duell dank des 32:29-Erfolges im Hinspiel für sich entscheiden. Vielleicht können sie auf Schützenhilfe des HSG Flensburg hoffen, die mit dem Unentschieden gegen Portland San Antonio alle Chancen auf ein Weiterkommen in dieser Gruppe verspielt haben.

Möglicherweise gelingt es den drei Mannschaften noch in das Halbfinale einzuziehen, womit die Bundesliga wieder den Nachweis erbracht hätte, die stärkste Liga der Welt zu sein.


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Der HSV Hamburg verlor bei den Rhein-Neckar Löwen sein erstes Auswärtsspiel der laufenden Saison. In der mit 13.200 Zuschauern ausverkauften SAP-Arena unterlagen die Hamburger mit 33:40 (17:21). Weder Johannes Bitter noch Per Sandström konnten im Hamburger Tor die Schotten dicht machen. Torsten Jansen, bester Hamburger Werfer (9/4), konnte sich nicht darin erinnern, jemals 40 Treffer mit dem HSV klassiert zu haben. Trainer Martin Schwalb sagte nach dem Spiel: “Wir haben in der Abwehr keine Stabilität gefunden, und das ist auch der Grund, warum wir verloren haben. Sehr zufrieden bin ich allerdings mit unserem heutigen Angriffsspiel. Wir spielen eine sehr stabile Saison und sind trotz dieser Niederlage eine Spitzenmannschaft. Weiter geht’s!“

Torsten Jansen © flickr / querpass_bilder

Bereits am Dienstag und Mittwoch gewannen Nordhorn (30:24 in Melsungen), Flensburg (38:22 gegen Essen) und Gummersbach (34:23 gegen Lübbecke) ihre Partien, der THW Kiel zog am Donnerstag mit einem Erfolg in Minden nach.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Ganz wichtig war der Erfolg für den zuletzt gen Abstiegszone trudelnden TV Großwallstadt gegen die Füchse aus Berlin (27:26). Vor den Augen von Bundestrainer Heiner Brand konnte sich wenigstens der Berliner Markus Richwien für seine Nationalmannschafts-Einladung mit einer guten Leistung bedanken.

Der HBW Balingen/Weilstetten entführte souverän die Punkte beim 28:23-Erfolg beim Tabellenvorletzten Wilhelmshavener HV. Das Team von Trainer Rolf Brack kommt auf eine Bilanz von 8:6-Punkten aus den vergangenen sieben Spielen und darf sich damit berechtigte Hoffnungen auf ein weiteres Jahr Bundesliga machen. Schwer hingegen werden die Zeiten für Klaus-Dieter Petersen und seinen WHV. Die Heimniederlage war bereits die sechste Pleite in Folge. Allein der TUSEM aus Essen hat mit neun Punkten noch einen Zähler weniger auf dem Konto.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt gelang der HSG Wetzlar, die vor heimischer Kulisse den Gegner aus Göppingen knapp, aber verdient mit 26:25 (13:12) bezwang. Dabei führten die Mittelhessen drei Minuten vor dem Ende bereits mit 26:22, machten es aber vor 3.500 Besuchern noch einmal spannend.

Die Partie SC Magdeburg gegen den TBV Lemgo wurde auf den 28. März (Anwurf 20:15 Uhr) verlegt.


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