Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Razzia bei der HSG Nordhorn

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Handball Bundesliga

Fans der HSG Nordhorn

Unangenehmer Besuch für die HSG Nordhorn: Steuerfahnder durchsuchten am Dienstag die Geschäftsräume des Bundesligisten. Die Beamten beschlagnahmten Unterlagen beim EHF-Pokalsieger. Zudem standen die Fahnder bei Trainer Ola Lindgren sowie Spielern wie Weltmeister Holger Glandorf vor der Tür. weiterlesen »


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Sponsor gesucht! Fans der HSG Nordhorn

Getrübte Stimmung im Trainingslager der HSG Nordhorn im schwedischen Halmstadt: Seit zwei Monaten zahlt der Handball-Bundesligist keine Gehälter mehr für Spieler und Trainer, wegen eines säumigen Sponsors klafft ein gewaltiges Loch im Etat. weiterlesen »


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Jan Filip verlässt die HSG Nordhorn und wechselt zu den Rhein-Neckar Löwen. Der Kapitän der Grafschafter unterschrieb beim Vierten der abgelaufenen Saison einen Zweijahres-Vertrag, Der 35-jährige Tscheche ist zwar noch bis 2012 vertraglich an den EHF-Cup-Sieger gebunden, doch gegen Zahlung einer Ablösesumme kann er zu den Löwen wechseln. HSG-Manager Rigterink zeigte Verständnis für die Entscheidung Jan Filips. “Bei den Löwen hat Honza noch einmal die Gelegenheit, in der Champions League zu spielen.”

Image-Kampagne des HSV Handball / Foto: HSV Handball

Arne Niemeyer, Neuzugang des HSV Handball, stellte die neue Imagekampagne seines Klubs vor. Der 13-malige Nationalspieler, der vom Last-Minute-Bundesligisten GWD Minden in die Hansestadt wechselt, klebte höchstpersönlich den Prototyp des Plakats, das in ganz Hamburg zu sehen ist. Mit dem Slogan “60 Minuten – 1000 Emotionen” versprechen die großflächigen Poster Hochspannung bei jedem Spiel des HSV Handball.

Die Füchse Berlin trainieren in Russland. In Krasnodar treffen sie bei einem Turnier auf die Nationalteams aus Russland, Frankreich und Dänemark, die sich auf Olympia vorbereiten. Mit an Bord sind bis auf die Olympioniken Hany El Fakharany und Bartlomiej Jaszka alle Füchse. Fraglich ist allerdings der Einsatz von Rückraum-Ass Kjetil Strand, hinter dem nach einer Muskelfaserverletzung ein Fragezeichen steht. Erst später zur Mannschaft stoßen wird Michal Kubisztal, der Fuchs und seine hochschwangere Frau erwarten in diesen Tagen ihr erstes Kind.


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HSG Nordhorn gewinnt EHF-Pokal

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Europapokal

Die HSG Nordhorn hat den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte gewonnen. Die Grafschafter verloren zwar 29:30 im Final-Rückspiel des EHF-Pokals beim FC Kopenhagen, krönten sich aber nach dem 31:27 im Hinspiel am Sonntag zum Nachfolger des SC Magdeburg.

Heimspielatmosphäre in Kopenhagen: Fans der HSG Nordhorn

Mehr als 300 mitgereiste Fans und die HSG-Spieler starteten direkt nach dem Schlusspfiff eine große Party. Im Mittelpunkt stand der überragende Torhüter Peter Gentzel, der sein Team in kritischen Phasen mit tollen Paraden im Spiel hielt. Mit acht Toren war Erlend Mamelund bester Werfer für die HSG, auch Weltmeister Holger Glandorf zeigte eine starke Leistung und warf sechs Tore. Manager Bernd Rigterink war nach dem Triumph überwältigt: “Ich kann gar nichts sagen. Es ist phantastisch. Die Mannschaft und der Trainer haben eine tolle Leistung gezeigt”, sagte Rigterink. Trainer Ola Lindgren sagte: “Dafür haben wir die ganze Saison hart gearbeitet.” Der Schwede freute sich wie seine Spieler über die Heimspielatmosphäre in Kopenhagen: “Unsere Fans haben eine Riesenstimmung gemacht, das hat viel zum Erfolg beigetragen.”


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In der vergangenen Saison gewannen die deutschen Teams die drei Europapokale, dieser sensationelle Beutezug könnte sich nun wiederholen. Der THW hat gute Aussichten, nach dem Sieg bei Cuidad Real erneut die Champions League zu gewinnen. Schwerer wird es für die Rhein-Neckar Löwen im Pokal der Pokalsieger, die im Rückspiel vor heimischer Kulisse gegen den MKB Veszprem fünf Tore aufholen müssen, um den HSV Hamburg zu beerben. Die HSG Nordhorn wandelt im EHF-Pokal auf den Spuren des SC Magdeburg und fährt mit einem 4-Tore-Polster zum Rückspiel nach Kopenhagen.

Überragend beim THW Kiel: Nikola Karabatic

Der THW Kiel hat sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel im Finale der Champions League am nächsten Sonntag in Kiel erarbeitet: Im Hinspiel des Champions-League-Finals siegten die Zebras beim spanischen Meister Ciudad Real mit einer abgeklärten Leistung 29:27 (14:13). Bester Torschütze bei den Kielern war Nikola Karabatic mit neun Treffern, bei den Gastgebern verhinderte Torhüter Arpad Sterbik mit 18 Paraden einen höheren Sieg des deutschen Rekordmeisters. THW-Kapitän Stefan Lövgren bekundete trotz des Auswärtssieges großen Respekt vor der Weltauswahl von Cuidad Real: “Es war ein sehr schwer erkämpfter Sieg. Ciudad hat ein Team höchster Qualität – und sie werden in der nächsten Woche noch besser als heute spielen.”

Für die Rhein-Neckar Löwen wird der Europapokaltitel noch ein hartes Stück Arbeit. Das Hinspiel des Pokalsieger-Finals bei MKB Veszprem verloren die Löwen mit 32:37 (20:20). Dabei verpassten die Löwen durch individuelle Fehler in der Schlussphase eine bessere Ausgangsbasis. “Da sind uns Fauxpas unterlaufen, die in den entscheidenden Phasen nicht passieren dürfen. Damit haben wir den Gegner zu leichten Toren eingeladen”, sagte Abwehrchef Oliver Roggisch, der dennoch optimistisch ist: “Wenn wir diese Fehler abstellen, werden wir diesen Rückstand mit unserem Publikum im Rücken auf jeden Fall aufholen und das Ding drehen.”

Die HSG Nordhorn hat sich im ersten Finale um den EHF-Pokal ein kleines Polster für das Rückspiel in einer Woche beim FC Kopenhagen verschafft. Der Handball-Bundesligist überzeugte beim 31:27 (15:15)-Erfolg durch eine Leistungssteigerung nach der Halbzeit. Überragend spielte Weltmeister Holger Glandorf, der mit acht Toren bester Nordhorner Werfer war.


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Die Auslosung der Halbfinals in allen europäischen Wettbewerben hat nicht wie gefürchtet Duelle der deutschen Teams ergeben. Stattdessen wird der Europapokal zur Wettkampfbühne zwischen der deutschen und spanischen Liga, denn es wird gleich vier deutsch-spanische Duelle geben.

Die größte Spannung garantiert die Partie zwischen dem amtierenden Champions League-Sieger THW Kiel und dem Rekordchampion FC Barcelona. In der Königsklasse treten die Kieler zunächst zu Hause an, was angesichts der fanatischen spanischen Fans sicherlich kein Vorteil ist. Man wird auf Kieler Seite versuchen, schon im Hinspiel ein beruhigendes Polster zu erspielen. Im zweiten Halbfinale trifft der HSV Hamburg auf den spanischen Vertreter Real Ciudad. Die Hanseaten sind aber gewarnt, schließlich scheiterte schon der VfL Gummersbach nach einem tollen Spiel an den Spaniern.

Im Halbfinale des EHF-Cups trifft die HSG Nordhorn auf die spanische Mannschaft CAI Aragon aus Saragossa, allerdings haben die Norddeutschen den Vorteil, erst auswärts anzutreten, um dann mit bewährter Heimstärke den Finaleinzug zu sichern. Schließlich müssen sich noch die Rhein-Neckar Löwen mit einem spanischen Team auseinandersetzen. Sie treffen auf BM Valladolid, die im vergangenen Jahr erst im Halbfinale der Champions League an der Flensburg-Handewitt gescheitert waren.


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Europapokalwochenende

Autor: Carsten
abgelegt in: Europapokal

Handball © flickr / alex.ch

Am vergangenen Wochenende waren die Vertreter der Handball-Bundesliga auch international wieder im Einsatz. Der THW Kiel möchte natürlich seinen Titel in der Champions League verteidigen, aber auch der HSV Hamburg und Flensburg Handewitt streben nach der europäischen Krone.

Natürlich ging der THW Kiel in altbewährter Methode voran und zeigte dem französischen Meister US Ivry seine Grenzen auf. In fremder Halle gewann der THW klar mit 39:25 und setzte sich gleich an die Spitze seiner Gruppe. Beste Werfer auf Seiten der Kieler waren Filip Jicha mit zehn Treffern und Nicola Karabatic mit acht Treffern. Schon in der nächsten Partie kann der THW Kiel schon für eine kleine Vorentscheidung in der Gruppe 1 sorgen, wenn er auf den russischen Vertreter aus Moskau trifft.

Ganz anders ergeht es den anderen beiden Vertretern in der Champions League. Der HSV Hamburg und Flensburg Handewitt wurden zusammen in die Todesgruppe gewählt. Dort treffen sie Portland San Antonio aus Spanien sowie Zagreb aus Kroatien. Am ersten Spieltag trennten sich die beiden deutschen Vertreter mit 33:33, wobei Flensburg zwischenzeitlich schon mit 30:24 geführt hatte und das Spiel in den letzten Minuten noch aus den Händen gab. Positiv aus deutscher Sicht war die Niederlage von Portland, die als großer Konkurrent in dieser Gruppe angesehen werden. Die Spanier gewannen 2001 die Champions League sowie 2000 und 2004 den Europapokal der Pokalsieger.

Eben diesen möchte der SC Magdeburg verteidigen und legte in der gestrigen Partie gegen norwegischen Vertreter Drammen HK die Grundlage hierfür. Die Magdeburger siegten am Ende vor 2088 Zuschauern mit 31:25. Ein Wörtchen um Titel möchten hier auch die Rhein-Neckar-Löwen mitsprechen. Der aktuelle deutsche Pokalsieger besiegte die schwedischen Pokalsieger Hammarby IF mit 36:26.

Völlig von der Rolle scheint der TBV Lemgo zu sein. Nach Niederlagen in der Bundesliga folgte auch die Hinspiel-Niederlageim EHF-Pokal gegen Rk Cimos Koper aus Slowenien. Neu-Trainer Baur verlor mit seinen Mannen 29:34. Erfolgreich hingegen war die HSG Nordhorn, die den russischen Vertreter SKIF Krasnodar mit 35:25 aus der Halle fegte.

Die internationalen Ergebnisse zeigen, dass die Bundesliga zu den stärksten der Welt zählt und diesen Anspruch auch mit guten Ergebnissen untermauert.


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