Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Nikolas Katsigiannis lächelte das Glück an, als Bundestrainer Heiner Brand kurzfristig entschied, den Handballtorwart für die Nationalmannschaft zu nominieren. Wegen des Ausfalls von Carsten Lichlein konnte Katsigiannis sich auf eine Teilnahme am Lehrgang der Nationalmannschaft in der Sportschule Kaiserau freuen.

Nikolas Katsigiannis, ©wiki by Armin KübelbeckDer Torhüter vom Bundesligisten GWD Minden, Nikolas Katsigiannis, ersetzte Carsten Lichtlein vom TBV Lemgo, der wegen einer Blinddarmentzündung das Trainingslager absagen musste.

Lichtlein war bereits beim 29:26 Erfolg seines Teams gegen die Füchse Berlin nicht mit von der Partie.

 Katsigiannisspielt für Lichtlein in der Nationalmannschaft

Der 26-Jährige Nikolas Katsigiannis nahm an der bis diesen Mittwoch laufenden Vorbereitungsmaßnahme auf den Supercup 2009 und die EM 2010 teil. Bei dem erwarteten Supercup, bei dem Nikolas Katsigiannis nun dabei sein darf, steht noch ein weiterer Kurzlehrgang Anfang Dezember auf dem Programm. Bei Supercup jedoch wird Katsigiannis das deutsche Tor  erst einmal vor den Angriffen aus Norwegen und Schweden, Ende Oktober, sowie Dänemark am 1. November schützen müssen. Das wird sein ersten Härtetest vor der EM im Januar.

Nikolas KatsigiannisBundesliga Handball-Torwart

Nikolas Katsigiannis stammt aus dem münsterländischen Ort Werne. Sein Vater Konstantinos stammt aus Griechenland , seine Mutter Erika aus Deutschland. Katsigiannis gilt als eine der Torwart-Hoffnungen im deutschen Handball und hat bereits hat ein A-Länderspiel, siebzehn Jugend-Länderspiele und zwei Junioren-Länderspiele für den Deutschen Handballbund (DHB) bestritten. Seit der Saison 2009/2010 spielt er beim Bundesligisten GWD Minden mit der Trikotnummer 29.


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Einen wahren Krimi erlebten die Zuschauer in der Berliner Max-Schmeling-Halle beim 28:27 (16:13) gegen den TSV Dormagen. Die Überraschungsmannschaft der Saison führte fast die gesamte erste Halbzeit, doch ab der 25. Minute konnten sich die Füchse 16:13 absetzen. In der zweiten Halbzeit wogte die Partie hin und her, erst in den letzten Minuten stellten die Füchse den knappen Sieg sicher. GWD Minden verlor gegen den VfL Gummersbach 26:31 (13:14). weiterlesen »


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Immer wieder litt Frank von Behren unter Verletzungen: Zwei Kreuzbandrisse, ein Daumenbruch sowie Schulterprobleme hatten dem 167-maligen Nationalspieler in den vergangenen Jahren Probleme bereitet. “Mein Körper hat mir signalisiert, dass jetzt Schluss ist. Ich bin froh, diese Entscheidung getroffen zu haben, auch wenn es weh tut, nie wieder Handball spielen zu können”, sagte von Behren dem Mindener Tageblatt. weiterlesen »


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Der letzte Spieltag in der Handball-Bundesliga bot die Bühne für einen dramatischen Abstiegskrimi. Während der deutsche Meister THW Kiel im Heimspiel gegen die HSG Wetzlar leichtes Spiel hatte, mit 35:26 (20:12) gewann und danach ausgiebig das Double feierte, lieferten sich GWD Minden, der TUSEM aus Essen und der TuS N-Lübbecke ein spannendes Fernduell um den Klassenerhalt. Am Ende entschied bei Punktgleichheit die Tordifferenz. Dabei gelang den Mindenern, die mit der vermeintlich schlechtesten Ausgangsposition ins Abstiegsrennen gingen, mit dem überraschenden 29:28 (15:12)-Erfolg bei der schon für die Champions League qualifizierten SG Flensburg-Handewitt die Sensation des Spieltags. Die Mindener retteten sich damit auf den 15. Platz.

Fans und Spieler, hier Pascal Hens, erlebten eine packende Bundesliga-Saison

Die Ostwestfalen profitierten dabei vom Ausrutscher des TUSEM, der im Heimspiel gegen MT Melsungen nur 35:35 (18:18) spielte. Zwar hatte es der TUSEM selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu sichern. Doch trotz einer 32:31-Führung in der hektischen Schlussphase konnte der Klub das Spiel nicht für sich entscheiden. Am Ende müssen die Essener froh über den einen Punkt sein, der ihnen zumindest die Chance eröffnet, in der Relegation gegen die HSG Düsseldorf die Erstklassigkeit zu bewahren.

Verlierer des Tages war der TuS N-Lübbecke, dem selbst ein 30:26 (11:14)-Heimerfolg gegen den Aufsteiger Füchse Berlin nicht mehr half. In einem Wechselbad der Gefühle – mal war der TuS drin, mal war er draußen – mussten die Ostwestfalen am Ende trotz eines souveränen Sieges zusehen, wie weder Minden noch Essen die entscheidenden Punkte verloren. Wie auch der Wilhelmshavener HV, der im letzten Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 30:27 (14:22) unterlag, steigen die Nettelstedter ab.

Alle anderen Entscheidungen dieser Saison waren bereits im Vorfeld des Spieltags gefallen. Neben dem THW Kiel als Meister und der SG Flensburg-Handewitt als Tabellenzweiter wird auch der HSV Hamburg, der im Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen mit 29:24 (13:9) die Oberhand behielt, in die Champions League einziehen. Dank des Europacup-Gewinns der HSG Nordhorn, die vor heimischem Publikum auch den TBV Lemgo mit 41:39 (20:19) bezwang, darf die Bundesliga in der kommenden Saison erneut drei Teams in den EHF-Cup schicken. Es sind dies die Rhein-Neckar Löwen, der VfL Gummersbach, der daheim gegen Magdeburg mit 33:35 (15:17) unterlag, und der TBV Lemgo. Die Grafschafter werden nicht den EHF-Cup verteidigen, sondern treten in der nächsten Saison im Europacup der Pokalsieger an.


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Frank von Behren (Minden)

Während die Handball-Fans gespannt ihren Blick auf die anstehende Europameisterschaft in Norwegen richten, sind die Manager der Bundesliga Klubs nicht untätig und suchen nach adäquaten Verstärkungen für die anstehende Rückrunde.

Von Behren im EinsatzEiner der spektakulärsten Transfers der vergangenen Tage dürfte der Wechsel von Frank von Behren von der Flensburg-Handewitt nach Minden sein. Der einstige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hatte in der jüngsten Vergangenheit viel Verletzungspech und konnte auch aufgrund dessen in der Bundesliga nicht wie gewohnt überzeugen. Da er sich häufig auf der Tribüne in Flensburg wiederfand, aber den Traum von den Olympischen Spielen in Peking noch nicht begraben wollte, forcierte von Behren den Wechsel nach Minden. Bei den Ostwestfalen erhielt der 31jährige einen Vertrag bis zum Jahr 2010 und soll anschließend in das Management des Klubs wechseln. Von Behren hatte mit der Nationalmannschaft die Silbermedaille in Athen und bei der EM 2002 errungen.

Der HSV Hamburg nährt weiterhin seine Titelambitionen und holte gleich zwei Spieler in der Länderspielpause. Oleg Velyky, deutscher Nationalspieler und bei der EM im Einsatz, kommt von den Rhein-Neckar-Löwen an die Elbe. Zudem hat Heiko Grimm vom TV Grosswallstadt einen neuen Vertrag bei den Hanseaten unterschrieben. Der HSV Hamburg liegt gleichauf mit dem THW Kiel an der Spitze der Handball-Bundesliga.

Der MT Melsungen hingegen versucht hingegen auf Routine zu setzen und holt den bereits 35jährigen Pawel Orzlowski. Der polnische Nationalspieler, der auch bei der EM für sein Land antreten wird, soll die schwächste Defensive der Bundesliga verstärken.

Rund um die kontinentalen Titelkämpfe in Norwegen wird es sicherlich weitere interessante Transfers zu vermelden geben.


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