Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Handball-Torwart Per Sandström will seinen auslaufenden Vertrag beim HSV Hamburg verlängern. Laut HSV-Sportdirektor Christian Fitzek einigten sich beide Seiten mündlich für weitere zwei Jahre. Der Schwede steht seit 2006 beim HSV unter Vertrag.

Handballtorwart ©Flickr / alainalele

Per Sandström wurde am 11. Januar 1981 in Borås, Schweden, geboren. Als 9-jähriger begann er, Handball zu spielen. Zunächst war er Feldspieler, doch als er aufgrund eines Torhütermangels weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Dem THW Kiel gelingt das Double: Der deutsche Handball-Meister hat auch den DHB-Pokal gewonnen. Die Zebras setzten sich heute in Hamburg mit 30:24 (15:12) gegen den VfL Gummersbach durch und sind mit sechs Pokal-Erfolgen nun Rekord-Titelträger.

THW-Spieler mit DHB-Pokal / Foto: HBL

weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Sensation beim Final Four: Im ersten Halbfinale bezwang der VfL Gummersbach den heimischen HSV mit 35:27. Umso erstaunlicher, denn zur Halbzeit lagen die Hamburger noch 17:13 in Führung. Im Finale (14:00, live im NDR) trifft der VfL heute auf den THW Kiel, der die Rhein-Neckar Löwen mit 36:35 ausschaltete.

Johannes Bitter / Foto: HBL

Nationalkeeper Johannes Bitter im Tor des HSV zeigte von Beginn an seine Klasse. Gleich den ersten Siebenmeter von VfL-Torjäger Momir Ilic hielt er, genau wie den zweiten kurz darauf von Geoffrey Krantz. Dem sonst so wurfgewaltigen Rückraum-Shooter des VfL glückte erst nach 13 Minuten ein Treffer – dieser aber spektakulär per Kempa-Trick. Zur Pause hieß es dann 17:13 für den HSV – weil der Kader in der Breite besser besetzt war. Die 17 Treffer verteilten sich sich auf acht Werfer.

Doch dann kam der VfL Gummersbach, den nun den ungarischen Torhüter Nandor Fazekas einwechselte. Mit drei glanzvollen Paraden kam er gleich gut in die Partie, vorne trafen die Angreifer, plötzlich stand es 22:21 für den VfL. Der Heimvorteil kehrte sich zum Nachteil für den HSV, denn die Fans des THW Kiel und der Rhein-Neckar Löwen paktierten mit dem Außenseiter. Die Hamburger zeigten ungeahnte Schwächen, der VfL schaffte die Sensation.

Ein gutes Zebra springt knapp: Endspielgegner der Gummersbacher wird der THW Kiel sein, der sich gegen die Rhein-Neckar Löwen 36:35 (21:18) durchsetzte. In einer spannenden Partie wurde es in der Schlussphase dramatisch: Erst traf Löwen-Kreisläufer Christian Schwarzer neun Sekunden vor dem Ende zum 35:35. Dann bewahrte Rückraumspieler Filip Jicha die Kieler mit seinem siebten Treffer mit der Schlusssirene vor der drohenden Verlängerung. “Das ist halt Sport”, sagte Schwarzer nach der Partie frustriert.

Filip Jicha, THW Kiel / Foto: Toyota-HBL


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Déjà-vu für die Rhein-Neckar Löwen: Wie schon 2008 treffen sie im Halbfinale des Final Four (9. und 10. Mai) auf den THW Kiel. Die Löwen unterlagen damals, waren aber in den beiden vorherigen Jahren – noch unter dem Namen SG Kronau/Östringen – bis ins Finale gekommen. In diesem Jahr geht um mehr als um den Pokaleinzug, denn das Verhältnis zwischen den Kielern und den Mannheimern ist wegen der Manipulationsaffäre empfindlich gestört.

Löwen-Fans / Foto: HBL

Die Zebras sind spätestens seit dem vernichtenden 37:23-Sieg im Halbfinal-Hinspiel der Champions League klarer Favorit im Duell gegen die Löwen. Dass diese beiden Mannschaften innerhalb weniger Wochen in drei Wettbewerben vier Mal aufeinandertreffen, mutet bizarr an. Schließlich hatten ausgerechnet die Löwen-Gesellschafter Dieter Matheis und Jesper Nielsen den Bestechungsskandal im Handball, in den der THW tief verwickelt sein soll, in die Öffentlichkeit getragen und die Aufklärung vorangetrieben.

Für viele THW-Fans haben die Rhein-Neckar Löwen deshalb von der SG Flensburg-Handewitt die Rolle des Lieblingsfeindes übernommen. Beim Halbfinal-Hinspiel der Champions League in der Kieler Arena sagten die THW-Fans dem dänischen Löwen-Gesellschafter Nielsen, der auch Geschäftsführer eines Modeschmuck-Labels ist, mittels eines Plakats drastisch ihre Meinung: “Du bist genauso falsch wie deine Perlen!”

Trainer Wolfgang Schwenke, der das Team um Youngster Uwe Gensheimer bis zum Saisonende trainieren wird, hat Erfahrung mit Pokalsiegen. Vor seiner ersten Trainerstation beim TSV Altenholz war Schwenke mit kurzer Unterbrechung 14 Jahre für den THW Kiel aktiv. Der Rückraumspieler gewann mit den Zebras von 1998 bis 2000 dreimal in Folge den Pokal beim Final Four in Hamburg. Deshalb kann Schwenke seiner Mannschaft bestimmt bestens vermitteln, wie sich ein erfolgreiches Final-Four-Wochenende anfühlt.

Der Weg der Rhein-Neckar Löwen zum Final Four 2009:

1. Runde: Freilos
2. Runde: Rhein-Neckar Löwen – HBW Balingen-Weilstetten 33:24 (16:9)
3. Runde: Rhein-Neckar Löwen – MT Melsungen 32:30 (17:16)
Achtelfinale: SG Flensburg-Handewitt – Rhein-Neckar Löwen 26:27 (16:13)
Viertelfinale: Rhein-Neckar Löwen – HSG Düsseldorf 40:32 (20:13)


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Was Hertha BSC im DFB-Pokal nicht gelingen mag, schaffte mal wieder der HSV Hamburg: Die Handballer aus der Hansestadt qualifizierten sich für das Final Four (9. und 10. Mai) um den DHB-Pokal und genießen Heimvorteil. Im Halbfinale trifft das Team von Trainer Martin Schwalb auf den VfL Gummersbach. “Auf uns kommt eine ganz schwere Aufgabe zu. Das ist auch schon daran zu erkennen, dass der VfL eine hervorragende Rückrunde spielt. Gummersbach ist der Hecht im Karpfenteich”, bekundet Schwalb Respekt.

Martin Schwalb

Die Hamburger gewannen 2006 den DHB-Pokal, 2008 und 2004 erreichten sie das Finale. Das Team hat in der bisherigen Saison in der Bundesliga überzeugt. In der Champions League schied der HSV erst am vergangenen Wochenende im Halbfinale gegen den spanischen Spitzenverein Ciudad Real aus. Letzte Titeloption ist der DHB-Pokal.

Der mächtige Präsident Andreas Rudolph hat jüngst den Gewinn des DHB-Pokals ausdrücklich als Ziel ausgegeben. Sollte der HSV in dieser Saison keinen Titel gewinnen, dürfte auch Martin Schwalbs Job in Gefahr geraten. “Ich verspüre durch die Aussage keinen Druck”, sagte indes der Coach. “Andreas darf so etwas auch sagen. Er ist schließlich am größtmöglichen Erfolg genauso interessiert wie ich.”

Die erste Hürde auf dem Weg zum Pokaltriumph in der Color Line Arena ist dabei der Altmeister VfL Gummersbach. Der fünfmalige Pokalsieger nimmt zum ersten Mal am Final Four teil. Der große Star des VfL ist der serbische Nationalspieler Momir Ilic, der mit 214 Treffern den dritten Platz in der Bundesliga-Torschützenliste einnimmt. So wird es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen der wurfgewaltigen Rückraumschützen kommen – Ilic gegen den HSV-Star Pascal Hens.

Der Weg des HSV zum Final Four 2009:

1. Runde: Freilos
2. Runde: SC Magdeburg II – HSV Hamburg 28:40 (15:20)
3. Runde: TV Großwallstadt – HSV Hamburg 27:36 (14:22)
Achtelfinale: HSV Hamburg – ASV Hamm 41:25 (20:11)
Viertelfinale: GWD Minden – HSV Hamburg 18:24 (10:14)


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Der letzte Pokalerfolg liegt 24 Jahre zurück: Dem VfL Gummersbach gelang 1985 sogar das Double. Der Traditionsverein aus dem Bergischen Land gewann fünfmal den DHB-Pokal. Nach dem Viertelfinalsieg gegen die HSG Nordhorn-Lingen zeigten die Spieler ihre Freude über die erstmalige Qualifikation für das Final Four mit ihren T-Shirts. “Hamburg, wir kommen” prangte stolz auf der Brust.

VfL Gummersbach 1977 / Foto: Wikipedia

Vor der Ära des THW Kiel war der VfL Gummersbach die überragende Mannschaft in der Bundesliga mit insgesamt zwölf Meisterschaften. Fünfmal gewann das Team den Europapokal der Landesmeister. Der VfL bildete damals auch das Gerüst der Nationalmannschaft, die 1978 Weltmeister wurde. Hansi Schmidt, der heutige Bundestrainer Heiner Brand, Andreas Thiel, Joachim Deckarm und Erhard Wunderlich spielten für den Traditionsverein, der damals der beste Handball-Klub der Welt war.

Gummersbachs Trainer Sead Hasanefendic hat schon einige Pokalerfolge feiern können. Als Vereinscoach kommt der 60-Jährige auf 17 Meisterschaften und Pokalsiege in fünf verschiedenen Ländern. Nach drei Auswärtsspielen im Pokal gab es für den VfL erst im Viertelfinale eine Begegnung vor eigenen Fans. Die HSG Nordhorn wurde dabei in der Eugen-Haas-Halle denkbar knapp geschlagen. In Hamburg müssen die Gummersbacher im Halbfinale am Samstag (9. Mai) gegen den heimischen HSV antreten.

Der Weg des VfL Gummersbach zum Final Four 2009:

1. Runde: Freilos
2. Runde: SG Köndringen/Teningen – VfL Gummersbach 25:42 (11:21)
3. Runde: TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – VfL Gummersbach 21:34 (15:10)
Achtelfinale: TuS N-Lübbecke – VfL Gummersbach 18:27 (10:11)
Viertelfinale: VfL Gummersbach – HSG Nordhorn 25:24 (13:11)


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Zum 16. Mal in Hamburg und zum 17. Mal insgesamt wird die Pokal-Endrunde in diesem Jahr in Form eines Final-Four-Turniers ausgetragen. Am 9. und 10. Mai spielen der VfL Gummersbach, der HSV Hamburg, die Rhein-Neckar Löwen und der Pokalverteidiger THW Kiel um den Cup.

Handballfans / Foto: Toyota Handball Bundesliga

So wie Berlin für das Pokalfinale der Fußballer steht, so hat sich die Pokalendrunde der Handballer in der Alstermetropole längst etabliert. Abzulesen ist das daran, dass die Alsterdorfer Sporthalle, die bis zum Jahr 2002 Austragungsort des Final Four war, mit ihrem Fassungsvermögen von rund 4.400 Besuchern einfach zu klein wurde.

Erst mit dem Umzug in die damals gerade neu erbaute Color Line Arena im Jahr 2003 konnte die Liga der stetig wachsenden Kartennachfrage der Fans gerecht werden. Zumindest vorübergehend. Doch mittlerweile reicht selbst das Platzangebot für 12.800 Besucher nicht mehr aus, um alle Interessenten unterzubringen. Die Ticket-Nachfrage überstieg auch beim diesjährigen Final Four bei weitem das Angebot.

Die DHB-Pokalsieger seit 1993:

1993: SG Wallau/Massenheim
1994: SG Wallau/Massenheim
1995: TBV Lemgo
1996: SC Magdeburg
1997: TBV Lemgo
1998: THW Kiel
1999: THW Kiel
2000: THW Kiel
2001: VfL Bad Schwartau
2002: TBV Lemgo
2003: SG Flensburg-Handewitt
2004: SG Flensburg-Handewitt
2005: SG Flensburg-Handewitt
2006: HSV Hamburg
2007: THW Kiel
2008: THW Kiel


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Fußballidol Uwe Seeler spielte die Glücksfee bei der Auslosung der Halbfinalpartien des Final Four am 9. und 10. Mai in Hamburg. Die Rhein-Neckar Löwen treffen auf den THW Kiel und der HSV Hamburg auf den VfL Gummersbach.

THW Kiel, Pokalsieger 2008 / Foto: Toyota Handball Bundesliga

Die Löwen waren nicht gerade glücklich über das Los: “Sportlich ist der THW natürlich der dickste Brocken. Wenn man gegen Kiel spielt, ist man immer Außenseiter”, sagte Löwen-Manager Thorsten Storm. Zufrieden war dagegen das Heimteam HSV um den Starspieler Pascal Hens mit dem erstmals qualifizierten VfL Gummersbach. “Das ist unser absolutes Wunschlos. Aber erstmal sind wir froh, dass wir überhaupt dabei sind. Was wäre eine Party ohne den Gastgeber!” frohlockte HSV-Geschäftsführer Peter Krebs.

Karten für das Final Four
Die Tickets für die Spiele um den DHB-Pokal, die es Anfang November zu kaufen gab, waren in kürzester Zeit vergriffen. Wer noch Karten für das Handballevent des Jahres erwerben möchte, der kann dieses über den Sportreiseanbieter Vietentours tun. Der Reisepartner der Bundesliga bietet Fans ein Reisepaket inklusive Tickets nach Hamburg an. Es gibt Eintrittskarten in allen vier Kategorien, VIP-Zugang sowie eine große Hotelauswahl für jedes Budget.

Außerdem erhalten die teilnehmenden Teams ein Kontingent von jeweils rund 1500 Karten, die über die Geschäftsstellen verkauft werden. Sollten Karten übrig bleiben, gehen diese ab 23. März in den freien Verkauf.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Heimspiele für die großen Drei aus dem Norden im DHB-Pokal: Am spannendsten dürfte die Begegnung zwischen der SG Flensburg Handewitt und den Rhein-Neckar Löwen werden. Frisch Auf Göppingen fordert den Titelverteidiger THW Kiel heraus. Der HSV Hamburg empfängt den Magdeburg-Bezwinger ASV Hamm.

Pokalsieger THW Kiel / Foto: Toyota Handball Bundesliga

Das Achtelfinale:

1. SV Concordia Delitzsch – HSG Nordhorn
THW Kiel – FA Göppingen
HSV Hamburg – ASV Hamm
SG Flensburg-Handewitt – Rhein-Neckar Löwen
HSG Handball Lemgo II – HSG Düsseldorf
TuS N-Lübbecke – VfL Gummersbach
GWD Minden – ThSV Eisenach
HSG Wetzlar – Dessau-Roßlauer HV 06

Das Achtelfinale wird am 17. Dezember ausgespielt, das Viertelfinale am 11. März 2009. Die letzen vier Teams treffen am Wochenende des 9. und 10. Mai 2009 beim Final Four aufeinander.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Der THW Kiel, gewann in der dritten Runde des DHB-Pokals gegen Aufsteiger Stralsunder HV deutlich mit 38:25 (15:10) und erreichte locker das Achtelfinale. Überraschend raus aus dem Pokal ist dagegen der SC Magdeburg, der gegen den Zweitligisten ASV Hamm mit 32:37 (17:21) verlor.

Der Bundesliga-Vierte HSG Nordhorn war gegen den TSV Dormagen mit 26:18 (14:9) siegreich. Die Rhein-Neckar Löwen gewannen im Erstliga-Duell gegen MT Melsungen knapp mit 32:30 (17:16).

Die HSG Wetzlar verpasste dem Bundesliga-Schlusslicht TuSEM Essen mit 32:20 (17:6) eine Klatsche. Der VfL Gummersbach setzte sich souverän gegen TuS Bielefeld mit 34:21 (15:10) durch. Die GWD Minden steht mit einem 37:25-Sieg gegen HSG Tarp-Wanderup problemlos im Achtelfinale.

Auch die Zweitligisten ThSV Eisenach (34:33 gegen HSG Gensungen- Melsungen), Dessau-Roßlauer HV (32:28 gegen TSG Friesenheim), TuS N- Lübbecke (28:26 gegen TSV Burgdorf) und HSG Düsseldorf (36:30 gegen HG Saarlouis) stehen in der Runde der letzten 16 Mannschaften. TSV Altenholz verlor gegen TBV Lemgo II mit 25:33 (14:17).


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...