Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Am heutigen Montag wurden die Gruppen für die Olympischen Spiele 2008 in Peking ausgelost. Dabei ist Deutschland bei den Herren in die Gruppe B gelost worden und trifft dort auf Europameister Dänemark, Rekord-Olympiasieger Russland, Südkorea, Island und Ägypten. Dabei dürften den Deutschen die letzte Begegnung gegen die Dänen in unliebsamer Erinnerung ist, gegen die man in einem spannenden Spiel bei der Europameisterschaft verloren hatte. Neben Dänemark wird wohl Russland die größte Hürde für die Handballer darstellen, wobei diese in den vergangenen Jahren unter ihren Möglichkeiten agierten. Die restlichen drei Gegner müssen die Deutschen schlagen, damit nicht schon in der Vorrunde das olympische Turnier beendet sein soll.

Die deutschen Handball-Frauen haben eine sehr schwere Gruppe erwischt. So treffen sie unter anderem auf Weltmeister Russland, den Olympiazweiten von Athen Südkorea sowie Schweden, Ungarn und Brasilien. Können jedoch die Frauen an die sehr gute Leistung von der letzten Weltmeisterschaft anknüpfen, wo sie die Bronzemedaille errangen, können sie auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking eine sehr gute Rolle spielen.

Männer

Gruppe A: Polen, Frankreich, Kroatien, China, Spanien, Brasilien
Gruppe B: Deutschland, Dänemark, Russland, Südkorea, Island, Ägypten

Frauen

Gruppe A: Norwegen, Rumänien, Frankreich, China, Angola, Kasachstan
Gruppe B: Deutschland, Brasilien, Schweden, Ungarn, Russland, Südkorea


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Bundestrainer Heiner Brand hatte nach der Absage von Markus Baur ein Problem. Wer könnte nun bei den Olympischen Spielen die Nationalmannschaft führen, anleiten und vor allem mitreißen? Brand wählte die wohl plausibelste aller Lösungen: “Ich habe mich entschlossen, Christian Schwarzer als Kreisläufer für Peking zu nominieren.”

Eigentlich hatte der 38-Jährige von den Rhein-Neckar Löwen seine internationale Karriere bereits 2004 beendet. Doch als sich bei der WM 2007 Andrej Klimovets verletzte, nominierte Brand Schwarzer, der das Turnier als ZDF-Experte begleiten wollte, kurzerhand nach. Als hätte das Team nur auf ihn gewartet, war Schwarzer am Titelgewinn maßgeblich beteiligt und trat nach dem Triumph wieder zurück.

Vor gut zwei Wochen telefonierte Brand mit Schwarzer und versuchte, ihn für seine Idee zu begeistern. “Blacky zählte in der abgelaufenen Saison zu den besten Kreisläufern der Liga. Zudem entstand dadurch, dass Markus Baur seinen Olympia-Verzicht erklären musste, eine veränderte Situation in der Führungsstruktur unserer Mannschaft”, sagte Heiner Brand.

Eine Woche nahm sich Schwarzer Zeit für seine Entscheidung. Am Ende seiner Überlegungen stand für Schwarzer fest: “Ich nehme das Abenteuer Olympia zum vierten Mal in Angriff. Ich habe gesagt, dass ich bereit bin, wenn Not am Mann ist. Jetzt werde ich zu meinem Wort stehen.” Der Kreisläufer, der in 310 Länderspielen 949 Tore erzielte, wird in einem Monat, am 9. Juli, zum deutschen Nationalteam stoßen und beim Vorbereitungslehrgang in Meran/Südtirol das Training mit der Mannschaft aufnehmen.


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Gestern war es endlich soweit, Heiner Brand hat sein vorläufiges Olympia-Aufgebot vorgestellt. Die größte Überraschung ist die erneute Nominierung von Christian Schwarzer. Der 38 jährige Kreisläufer hatte eigentlich nach der Weltmeisterschaft seine Karriere in der Nationalmannschaft für beendet erklärt und wollte sich eigentlich nur noch auf die Rhein-Necker-Löwen konzentrieren.

Aber wenn der Bundestrainer ruft, kann man schlecht ablehnen und schon gar nicht, wenn es sich um Olympia handelt.

Insgesamt hat Brand 30 Spieler vorläufig nominiert, von denen 18 Spieler aus dem WM-Kader stammen und 8 Spieler sogar schon Olympiaerfahrungen mitbringen.

Vorläufig heißt ja bekanntlicher Weise nicht endgültig und so schrumpft der Kader bereits nach der Handball Bundesliga und dem All-Star-Game in Berlin auf nur noch 20 Spieler, von denen dann wiederum aber nur 14 Spieler mit nach Peking fahren dürfen.

Also wer sind die 30 Spieler, die nach Gold streben:

Torhüter:
Henning Fritz (Rhein-Neckar Löwen, 229 Länderspiele/0 Tore),
Johannes Bitter (HSV Hamburg, 89/2),
Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 92/1),
Silvio Heinevetter (SC Magdeburg, 7/0)

Feldspieler:
Pascal Hens (HSV Hamburg, 148/439),
Frank von Behren (TSV GWD Minden, 167/356),
Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 86/23),
Dominik Klein (THW Kiel, 65/130),
Sebastian Preiß (TBV Lemgo, 95/224),
Jens Tiedtke (TV Großwallstadt, 48/72),
Holger Glandorf (HSG Nordhorn, 82/266),
Markus Baur (TBV Lemgo, 228/712),
Christian Zeitz (THW Kiel, 155/444),
Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 16/44),
Torsten Jansen (HSV Hamburg, 139/379),
Andrej Klimovets (Rhein-Neckar Löwen, 61/151),
Michael Kraus (TBV Lemgo, 59/142),
Florian Kehrmann (TBV Lemgo, 212/785),
Christian Schöne (FA Göppingen, 61/75),
Christian Sprenger (SC Magdeburg, 36/68),
Lars Kaufmann (TBV Lemgo, 46/71),
Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten, 11/25),
Sven-Sören Christophersen (Wilhelmshavener HV, 9/18),
Michael Haaß (TSV GWD Minden, 19/20),
Timo Salzer (HSG Wetzlar, 5/8),
Stefan Schröder (HSV Hamburg, 26/49),
Oleg Velyky (HSV Hamburg, 38/124),
Christian Schwarzer (Rhein-Neckar Löwen, 310/949),
Christoph Theuerkauf (SC Magdeburg, 10/20),
Michael Müller (TV Großwallstadt, 3/2)

Meiner Meinung nach sind keine großen Überraschungen neben Christian Schwarzer zu sehen und kann man wahrscheinlich auch nicht erwarten.

Ich kann mir vorstellen, dass im großen und ganze fast die gleiche Mannschaft auf der Platte stehen wird wie bei der Europameisterschaft. Gott sei Dank beginnt Olympia erst im August, dass heißt erst den Deutschen bei der Fussball EM die Daumen drücken und dann Brands Jungs bei Olympia unterstützen.

Was für ein Sommer :-)


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Brand testet den Handball-Nachwuchs

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Nationalmannschaft


Nur vier Spieler aus dem Kader der Europameisterschaft im vergangenen Monat in Norwegen stehen im Aufgebot für das Länderspiel am 27. Februar in St. Gallen gegen die Schweiz, das Bundestrainer Heiner Brand gestern berufen hat. Traditionell fehlen die Akteure aus den Vereinen, die in der Champions League aktiv sind, also HSV Hamburg, SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel und der VfL Gummersbach. Außerdem spielen am gleichen Tag Lemgo und Großwallstadt in der Bundesliga. „Das ist für einige Spieler die letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele zu empfehlen. Für Peking möchte ich auf der einen oder anderen Position Konkurrenz-Situationen schaffen. Die beiden Besten sollen sich später dann herausbilden“, sagte Bundestrainer Heiner Brand.


Neben den Arrivierten wie Henning Fritz, Holger Glandorf, Andrej Klimovets und Frank von Behren bilden acht Spieler aus den beiden letzten Junioren-Nationalmannschaften das Gros des Aufgebots. Die Teams von DHB-Trainer Martin Heuberger schafften es, sowohl im Jahr 2004 als auch 2006 den EM-Titel zu erringen. Dabei stehen die beiden Linkshänder Markus Richwien (Füchse Berlin) und Steffen Weinhold (HSG Nordhorn) vor ihren Debüts im Team.

Das deutsche Aufgebot:

Henning Fritz (Rhein-Neckar Löwen, 225/-), Silvio Heinevetter (SC Magdeburg, 4/-); Michael Allendorf (HSG Wetzlar, 1/2), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 12/29), Frank von Behren (GWD Minden, 163/353), Steffen Kneer (HBW Balingen-Weilstetten, 1/1), Arne Niemeyer (GWD Minden, 12/15), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten, 7/14), Timo Salzer (HSG Wetzlar, 1/1), Holger Glandorf (HSG Nordhorn, 78/252), Steffen Weinhold (HSG Nordhorn, -/-), Christian Sprenger (SC Magdeburg, 32/65), Markus Richwien (Füchse Berlin, -/-), Andrej Klimovets (Rhein-Neckar Löwen, 57/146), Christoph Theuerkauf (SC Magdeburg, 9/18)

Quelle: Deutscher Handballbund


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Derbe Pleite gegen Spanien

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Pascal Hens

Auf dem Weg zum Titel bei der Europameisterschaft in Norwegen musste die deutsche Nationalmannschaft eine derbe Pleite gegen das Team aus Spanien verkraften. Am Ende unterlag der amtierende Weltmeister mit 22:30 und muss mit einer 2:2 Punktebilanz in die Hauptrunde starten.

Die zweite Halbzeit war eine absolute Katastrophe gewesen. Hatte man die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten und selbst eigene Akzente wie 8:5-Führung setzen können, ging man in der zweiten Halbzeit völlig unter. Besonders die indisponierten Angreifer Pascal Hens und Holger Glandorf konnten zu keinem Zeitpunkt an die sehr guten Leistungen der Spiele gegen Weißrussland und Ungarn anknüpfen. Insbesondere Pascal Hens, sonst die Zuverlässigkeit in Person, versemmelte einen Wurf nach dem anderen und machte die spanischen Torhüter zum Held der zweiten Hälfte.

Immer wieder verhaspelte sich der deutsche Angriff in der starken Deckung der Iberer und diese wiederum konnten sich dank guter Tempogegenstöße eine sichere Führung heraus spielen. Der zunächst im Tor stehende Henning Fritz war bei den meisten Würfen fast chancenlos, weil den spanischen Angreifern einfach zu viel Raum gelassen wurde. Spanien hätte sich bei einer Niederlage so gut wie aus dem Turnier verabschieden müssen, liegt aber dank des Erfolges aber vor dem deutschen Team, das am Ende sogar auf den dritten Platz in dieser Gruppe zurückfiel.

Die Gegner in der Hauptrunde sind Island, Schweden und der große Favorit Frankreich, der bereits vier Punkte mit in ausstehende Runde nehmen kann. Die deutsche Mannschaft muss eigentlich jedes Spiel gewinnen, um sicher im Halbfinale zu stehen. Keine leichte Aufgabe für das Team von Heiner Brand.


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ungarischer Verteidiger

Am Samstag gelang der deutschen Nationalmannschaft der zweite Sieg bei der Europameisterschaft in Norwegen. Den Olympia-Vierten aus Ungarn konnte das Team von Bundestrainer Heiner Brand mit 28:24 bezwingen und überzeugte vor allem durch eine starke Abwehrleistung.

Eine Umstellung hatte Trainer Heiner Brand schon in der Startaufstellung vorgenommen, für den gegen Weißrussland etwas unglücklich agieren Torhüter Henning Fritz war Johannes Bitter vom HSV Hamburg gekommen und war wie gefordert der starke Rückhalt einer gut spielenden deutschen Mannschaft. Zunächst stand aber der Gegenüber von Bitter, der ungarische Keeper Nandor Fazekas vom VfL Gummersbach im Blickpunkt. Er brachte in der Anfangsphase die deutschen Angreifer zur Verzweiflung und glänzte mit tollen Paraden. Nach den ersten zehn Minuten gestaltete sich der Spielstand ausgeglichen und erst nach rund zwanzig Minuten gelang es dem deutschen Team sich einen Drei-Tore-Vorsprung heraus zu arbeiten, den die Ungarn aber bis zur Pause fast wieder egalisieren konnten. So ging die deutsche Mannschaft mit einer 13:12-Führung in Pause und nutzte diese gekonnt, denn nach dem Pausentee kam eine furiosere Mannschaft aus der Kabine. Unmittelbar nach der Halbzeit überzeugte man durch ein gekonntes und variables Angriffsspiel und konnte sich auf 21:16 absetzen. Auch wenn die Magyaren noch einmal kurz heran kamen, stand am Ende ein überzeugender 28:24 Erfolg.

Damit hat die Mannschaft von Trainer Heiner Brand 4:0 Punkte auf dem Konto und ersten Pluspunkte für die Hauptrunde ergattert.


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Verletzung überschattet Sieg

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Spanien gegen Ungarn

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist mit einem 34:26 Erfolg über das Team aus Weißrussland in die Europameisterschaft in Norwegen gestartet. Allerdings wurde der Sieg von der schweren Verletzung von Oleg Velyky überschattet, der sich bereits in der vierten Spielminute einen Riss im Außenminiskus zuzog.

Irgendwie scheint es sich wie ein roter Faden durch die Karriere von Oleg Velyky zu ziehen, dass es ihm nicht vergönnt ist, an einem großen internationalen Turnier teilzunehmen, denn während der EM 2006 stoppte den flexiblen Rückraumspieler ein Kreuzbandriss und bei der Weltmeisterschaft eine Sehnenreizung im Fuß. Bei diesen Titelkämpfen sollte eigentlich alles anders werden für den Neu-Hamburger, der sich durch Kreativität und Abschlussstärke auszeichnet.

Die deutsche Mannschaft war von der frühen Verletzung eines ihrer Leistungsträger geschockt und agierte in der Partie gegen die Weißrussen fahrig und nervös. Der Halbzeitstand von 16:13 war alles andere als überzeugend und erst mit der Hereinnahme von Torhüter Johannes Bitter, der gleich zwei hervorragende Paraden zeigte, fand das Team zu ihrer spielerischen Linie. Am Ende stand zwar ein 34: 26 Erfolg, der aber Lücken in der Defensive und eine Abschlussschwäche bei Tempogegenstößen offenbarte. Da die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand auch wenig überzeugend in den Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr gestartet war und trotzdem den Titel holte, gibt reichlich Anlass zur Hoffnung.

Eine Überraschung gab es in der deutschen Gruppe auch schon – Ungarn, auch immerhin Olympia-Vierter, gewann gegen das Team aus Spanien, das jetzt natürlich erheblich unter Druck stehen. Ebenfalls überraschend war der Sieg der Norweger gegen Dänemark (27:26) und das Unentschieden zwischen Russland und Montenegro (25:25).

Alle Ergebnisse des 1.Spieltages in der Übersicht:

Gruppe A
Slowenien – Tschechien 34:32
KroatienPolen 32:27

Gruppe B
Russland – Montenegro 25:25
Dänemark – Norwegen 26:27

Gruppe C
Deutschland – Weißrussland 34:26
Spanien – Ungarn 28:35

Gruppe D
Frankreich – Slowakei 32:31
Island – Schweden 19:24


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EM-Kader und Spielplan

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Henning Fritz

Morgen beginnen in Norwegen die kontinentalen Titelkämpfe. Das härteste Turnier der Welt, wie Bundestrainer Heiner Brand die Europameisterschaft bezeichnete, wird mit der Partie Russland gegen Montenegro eröffnet. Der erste deutsche Gegner wird das Team aus Weißrussland sein, das Kräftemessen beginnt am Donnerstag um 17.15 Uhr in Bergen.

Deutschland wird mit folgendem Kader in die Europameisterschaft starten:

Tor: Henning Fritz, Johannes Bitter, Carsten Lichtlein

Linksaußen: Torsten Jansen, Dominik Klein

Rechtsaußen: Stefan Schröder, Florian Kehrmann

Rückraum: Pascal Hens, Lars Kaufmann, Oleg Velyky, Markus Baur, Michael Kraus, Christian Zeitz, Holger Glandorf, Rolf Hermann

Kreisläufer: Andrej Klimevets, Sebastian Preiß, Oliver Roggisch

Der Spielplan für die deutsche Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft sieht wie folgt aus:

17. Januar 2008 17:15 Uhr Deutschland – Weißrussland
19. Januar 2008 18:15 Uhr Ungarn – Deutschland
20. Januar 2008 16:30 Uhr Spanien – Deutschland


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