Bei der 21. Handball-Weltmeisterschaft vom 16. Januar bis zum 1. Februar 2009 treten die deutschen Herren zur Titelverteidigung in Kroatien an. Erst werden in der Vorrunde 24 Teams in vier Gruppen um den Hauptrundeneinzug kämpfen. Dann geht es in zwei Gruppen um den Einzug in die Halbfinals. Entweder qualifiziert sich das Team von Bundestrainer Heiner Brand für die Ausscheidungsspiele und kämpft im Semifinale und Finale um den Titel oder es geht in den Platzierungsspielen um die Plätze 3 bis 12. weiterlesen »
Weltmeister Florian Kehrmann will trotz seiner Nominierung durch Bundestrainer Heiner Brand nicht bei der Weltmeisterschaft vom 16. Januar bis 1. Februar 2009 in Kroatien für den DHB spielen. Der Rechtsaußen des Bundesliga-Zweiten TBV Lemgo will aber nicht vom Nationalteam zurücktreten.
“Von einem Comeback zu sprechen, ist Quatsch. Ich werde mich in den nächsten Tagen mit dem Bundestrainer treffen und die Lage erörtern. Im Moment möchte ich die WM nicht spielen, es sei denn, dass sich Sprenger oder Schröder verletzen. Dann bin ich der Letzte, der sagt, ich mache es nicht”, erklärte Florian Kehrmann in der Online-Ausgabe der Tageszeitung “Neue Westfälische“.
Bundestrainer Heiner Brand nominierte vor kurzem auch die Rechtsaußen Christian Sprenger (Magdeburg), Christian Schöne (Göppingen) und Stefan Schröder (Hamburg) für den vorläufigen 28-köpfigen Kader der bis zum WM-Start noch bis auf 16 Spieler reduziert werden muss. “Heiner hat bei der WM eine einmalige Chance, zu testen. Er hat keinen Druck, er hat einen Umbruch eingeleitet. Das ist wie bei der WM in Tunesien 2005 oder bei der EM 2006 in der Schweiz, als wir überraschend für alle Fünfter geworden sind”, erklärte der 31-Jährige weiter.
Der Nationalmannschaft will Kehrmann aber nicht den Rücken kehren. Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London lässt er aber offen.
Der zuletzt nicht berücksichtigte Weltmeister Florian Kehrmann gehört dem vorläufigen deutschen Aufgebot für die Handball-WM 2009 in Kroatien an. Bundestrainer Heiner Brand berief den Lemgoer in den 28er-Kader.
Auch der Hamburger Pascal Hens ist nach seiner schweren Knieverletzung, die er sich bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen hatte, wieder dabei. Ansonsten setzt der Bundestrainer im Hinblick auf Olympia 2012 in London weitgehend auf den Nachwuchs. “Ich freue mich darauf, mit den neuen Spielern im Team die WM in Kroatien in Angriff zu nehmen”, sagte Brand.
Remis und Niederlage für die deutschen Handballer – einen Tag nach dem 33:33 in Oberhausen verlor das neu formierte Team von Bundestrainer Heiner Brand am Sonntag in Koblenz das erneute Prestige-Duell mit dem Olympia-Zweiten Island 29:30. Zahlreiche Verletzungen zwangen den Bundestrainer zu Umstellungen, eine Titelverteidigung bei der WM im Januar in Kroatien scheint derzeit weit entfernt. weiterlesen »
Der Spielmacher des TBV Lemgo und Auswahlspieler der deutschen Handball-Nationalmannschaft, Michael Kraus, hat sich im Punktspiel am vergangenen Samstag bei der HSG Nordhorn (35:33) einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen.
“Eine solche Verletzung kann leider eine recht langwierige Angelegenheit werden, deshalb kann man überhaupt nicht abschätzen, wann er sein Comeback geben kann”, sagte der sportliche Leiter von Lemgo, Daniel Stephan, dem sein Aufbauspieler am 7. Dezember gegen die SG Flensburg-Handewitt sehr fehlen wird.
Die Verletzung kam in Nordhorn ohne gegnerische Einwirkung zustande. “Er konnte nicht sitzen und auch nicht alleine in die Kabine gehen. Man konnte ein richtiges kleines Loch im Oberschenkel fühlen.”
Den Bundestrainer Heiner Brand wird diese Nachricht alles andere als freuen. Sein Stammspieler Michael Kraus wird demnach auch bei den Länderspielen der DHB-Auswahl gegen Island am Samstag in Oberhausen und Sonntag in Koblenz ausfallen.
Bundestrainer Heiner Brand muss auf zwei wichtige Akteure bei den beiden Länderspielen gegen Island am Wochenende verzichten. Christian Sprenger, Rechtsaußen vom SC Magdeburg, muss wegen einer Sprunggelenksverletzung passen und wird durch den Hamburger Stefan Schröder ersetzt. Auch Spielmacher Michael Kraus sagte dem Bundestrainer ab. weiterlesen »
Bundestrainer Heiner Brand kann bei den anstehenden Handball-Länderspielen gegen Island am 29. und 30. November in Oberhausen und Koblenz wieder auf die zuletzt verletzten Auswahl-Spieler Holger Glandorf und Torsten Jansen zurückgreifen.
„Mit Pascal Hens habe ich mich darauf verständigt, dass es für ihn wohl besser ist, wenn er in Hamburg weiter trainiert, um möglichst bald wieder an seine alte Leistungsstärke anknüpfen zu können“, erklärte Heiner Brand. Torhüter Johannes Bitter soll für die Vorbereitungspartien auch eine Pause einlegen. „Jogi hat in den letzten Wochen genügend Spiele absolviert. Jetzt möchte ich Carsten Lichtlein und Silvio Heinevetter mehr Spielanteile zukommen lassen“, so der Coach weiter.
Seine Premiere im DHB-Team feiert der Lemgoer Linksaußen Jens Bechtloff, der mit guten Leistungen in den vergangenen Bundesliga-Partien auf sich aufmerksam gemacht hat. Im ersten Spiel in Oberhausen werden Oliver Roggisch und Sebastian Preiß ihren 100. Länderspieleinsatz bestreiten. In der darauf folgenden Partie in Koblenz feiert Torsten Jansen sein 150. Jubiläum in Nationaldress.
Am 3. und 4. Januar 2009 fällt dann der Startschuss zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Kroatien. Die DHB-Auswahl wird gegen Griechenland in Minden und Kassel aufspielen.
Deutschlands Handball-Bundestrainer Heiner Brand wurde an der Hüfte operiert. Dem 56 jährigen Gummersbacher wurde laut „Sport Bild online“ wegen Hüftgelenksarthrose eine Hüftgelenksendprothese implantiert.
Ende der Woche soll Brand aus der Klinik entlassen werden und mit der Rehabilitation beginnen. Die OP wurde zwischen den EM-Qualifikationspartien und zwei Länderspielen gegen den Olympia-Zweiten Island vorgenommen.
Weltmeister Deutschland war bei den ersten beiden Qualifikations-Partien zur EM 2010 am 29. Oktober gegen Bulgarien (42:11) und am 2. November in Slowenien (27:26) siegreich. Zum Jahresende stehen für das DHB-Team noch zwei WM-Tests am 29. November in Oberhausen und einen Tag darauf in Koblenz gegen die Isländer an.
Die Gegner in der Vorrunden-Gruppe C bei der vom 16. Januar bis 1. Februar 2009 stattfindenden WM in Kroatien sind Russland, Tunesien, Algerien, Mazedonien und Polen.
In zweieinhalb Monaten fällt der Startschuss zur WM 2009 in Kroatien. Die deutsche Mannschaft ist Titelverteidiger in Zagreb. Bundestrainer Heiner Brand drosselt aber die Erwartungen und sieht seine Truppe nicht in der Favoritenrolle.
“Wir sind nur noch auf dem Papier Weltmeister”, sagte Bundestrainer Heiner Brand in einem Interview mit der “Welt” mit Blick auf die WM im Januar.
In der EM-Qualifikation trug der personelle Umbau in der DHB-Auswahl schon Früchte.
Die ersten beiden Länderspiele gegen Bulgarien (42:11) und Slowenien (27:26) gewannen die Deutschen. Aber bezüglich der WM meinte der Coach: “Wir sind als Sportart darauf angewiesen, bei den großen Turnieren um die Medaillen zu kämpfen. Das könnte zunächst einmal aber nicht der Fall sein”, schraubte der 56-Jährige die Erwartungshaltung zurück.
Sein Team zähle Brand “sicher nicht zu den Favoriten”, aber Hoffnung hat er auf eine Rückkehr der noch verletzten Weltmeister-Akteure von 2007 wie Pascal Hens, Torsten Jansen oder Holger Glandorf, die mit ihrer Erfahrung Dynamik in die Mannschaft bringen sollen. Zu Christian Zeitz, der den Trainer kürzlich hart kritisierte, sagte der 56-Jährige: “Seine Form gibt mir keinen Anlass, über seine Rückkehr nachzudenken.”
Die neue Generation konnte überzeugen: Das Team von Bundestrainer Heiner Brand deklassierte Bulgarien 42:11 (22:7) bei der Qualifikation für die EM 2010. Insgesamt resultierten 15 Tore aus Tempogegenstößen, mit denen die unvorbereiteten Würfe und das langsame Umschalten der Bulgaren von Angriff auf Abwehr bestraft wurden. weiterlesen »