Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Islands Jungstag im Handball, Aron Palmarsson, zählt mit seinen 18 Lebensjahren schon als eines der größten Handballtalente auf dem gesamten Globus. Mit einer Körpergröße von 1,92 hat der Mittelspieler in seinem Heimatverein  Hafnarfjördur und neuerdings auch in der isländischen Nationalmannschaft eine Zentrale Position im Mannschaftsgeschehen inne.

Handball, ©flickr by Gwen79Deutschland schien in der letzten Woche das Lieblingsreiseziel von Aron Palmresson zu sein. Zum Achtelfinale der deutschen Handballmeisterschaften kam er nach Kiel um seine zukünftige Mannschaft live in Aktion zu sehen. ‘Mein Traumclub’, sagt der junge Isländer nur knapp aber mit einem Lächeln im Gesicht.

Aron Palmarsson wechselt zum THW Kiel

Nachdem er mit seiner isländischen Mannschaft zweimal in Deutschland gegen den amtierenden Weltmeister eine gute Figur abgab heftete sich die halbe Bundesliga und auch der große FC Barcelona an seine Fersen. Palmarsson aber entschied sich für ein Treffen in Kiel mit Trainer Alfred Gislason, der ebenfalls aus Island stammt und seit 2008 für den FHW Kiel tätig ist, sowie Manager Uwe Schwenker. ‘Es war toll, nach Kiel zu kommen. Ich fand den Verein und die Stadt sehr gut. Diese Möglichkeit werde ich mir nicht entgehen lassen.’, so Palmarsson.

Gislason sieht eine große Zukunft für Aron Palmarsson

Einen vier-Jahresvertrag will der Handpallprofi abschießen und ist so für die kommende Saison mit im Bot. Trainer Alfred Gislason will ihn sofort mit auf dem Feld haben und ihn Spielen sehen. ‘Aron ist ein technisch sehr versierter Spieler, der vor allem das Zeug besitzt, ein kompakter Handballer zu werden, also seine Stärken im Angriff und in der Abwehr hat.’ so Gislason. Er sei überzeugt, dass Aron Palmarsson in zwei bis drei Jahren ganz groß herauskommen werde. ‘Dann wird man sehen, dass wir ihn nicht deswegen holen, weil er ein Isländer ist.’


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Auf die deutschen Handballer wartet bei der EM 2010 in Österreich eine sehr starke Vorrundengruppe. Bei der Auslosung am Mittwoch in Wien erhielt das Team von Bundestrainer Heiner Brand Polen, Rekord-Europameister Schweden und Slowenien als Gegner in der Gruppe C. “Wir haben die schwierigste Gruppe von allen. Aber das ist eine sehr reizvolle Aufgabe für unsere neue Mannschaft. Jeder kann in dieser Gruppe jeden schlagen”, kommentierte Brand. weiterlesen »


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EM 2010Deutschland ist bei der Auslosung zur Europameisterschaft 2010 am 24. Juni in Wien als Gruppenkopf gesetzt. Nach der Qualifikationsrunde, die das Team von Bundestrainer Heiner Brand souverän ohne Niederlage beendete, spielen die Deutschen in Vorrundengruppe C in Innsbruck. Allerdings drohen dem Weltmeister von 2007 schon in der ersten EM-Phase hammerstarke Gegner.

Potenzielle Konkurrenten aus Topf 2 sind Rekord-Olympiasieger Russland, der Olympia-Zweite Island, der Olympia-Dritte Spanien oder der mehrmalige Weltmeister Schweden. In Topf 3 können Norwegen oder Polen der deutschen Mannschaft zugelost werden. In Topf 4 finden sich in Serbien, Tschechien, Slowenien und Ukraine durchschnittliche bis starke Gegner. Neben dem DHB-Team sind Titelverteidiger Dänemark, Olympiasieger und Weltmeister Frankreich sowie Vize-Weltmeister Kroatien als Gruppenköpfe gesetzt.


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Deutschlands Handballer haben am Samstag vorzeitig das Ticket für die Europameisterschaft 2010 in Österreich gelöst. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand besiegte Slowenien souverän mit 38:30 (20:12) Es war der sechste Sieg im sechsten Qualifikationsspiel-Spiel für das DHB-Team. “Die Erleichterung ist sehr groß. Wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, war schon sensationell. Das habe ich so nicht erwartet”, sagte Brand.

Mit dem höchsten Auswärtssieg der Verbandsgeschichte hatten die Deutschen bereits am Mittwoch eine deutliche Marke gesetzt: 54:29 (25:9). Beim EM-Qualifikationsspiel im bulgarischen Samokow gelang zudem Rechtsaußen Christian Schöne mit 15 Treffern ein Torrekord. Den bisherigen Rekord hielt Stefan Kretzschmar mit elf Treffern bei der WM 1999 in Ägypten.


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Die letzten Höhepunkte der Saison warten im Juni auf die deutsche Nationalmannschaft, es geht um die Qualifikation zur EM 2010. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand führt nach vier Spielen seine Qualifikationsgruppe ungeschlagen an. “Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Jetzt müssen wir den Sack auch zu machen”, forderte Brand. Bei den kommenden Spielen fallen Holger Glandorf (TBV Lemgo) nach einer Handoperation und Pascal Hens mit einer Fersenverletzung aus.

Torsten Jansen (Hamburg) und Michael Kraus (Lemgo) werden nur die wichtigste Partie gegen Slowenien bestreiten. Auch hinter dem Einsatz von Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar) steht noch ein Fragezeichen. Nach seiner Lehrgangsteilnahme im Mai darf indes Rechtsaußen Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) auf sein erstes Länderspiel hoffen.

Am 10. Juni spielen die Deutschen in Samokov gegen Bulgarien. Am 13. Juni steigt das nächste Quali-Spiel in Hamburg. Als Gegner reist mit Slowenien der Zweitplatzierte der EM-Qualifikationsgruppe 5 an. Am 17. Juni wartet Weißrussland im letzten Heimspiel der Saison in Stuttgart auf das DHB-Team. Israel heißt der Gegner dann am 21. Juni in Rishon Le Zion.

Pascal Hens / Foto: HBL

Das deutsche Aufgebot: Johannes Bitter (HSV Hamburg, 114/2), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 108/1), Silvio Heinevetter (SC Magdeburg, 18/0); Stefan Schröder (HSV Hamburg, 38/66), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, -/-), Michael Müller (TV Grosswallstadt, 24/50), Steffen Weinhold (HSG Nordhorn, 3/1), Michael Kraus (TBV Lemgo, 81/245), Martin Strobel (TBV Lemgo, 31/52), Michael Haaß (GWD Minden, 35/29), Lars Kaufmann (TBV Lemgo, 72/139), Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar, 23/39), Stefan Kneer (TV Grosswallstadt, 5/5), Dominik Klein (THW Kiel, 96/193), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 18/50), Torsten Jansen (HSV Hamburg, 164/458), Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 115/26), Sebastian Preiß (TBV Lemgo, 116/291), Manuel Späth (Frisch Auf Göppingen, 6/4)


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Michael Müller / Foto: Wikipedia - Armin KübelbeckKaum zu glauben: Es wird auch noch Handball gespielt, trotz aller Manipulationsgerüchte. Gänzlich unbeeindruckt von allen Querelen haben die deutschen Handballer ihren Weg zur EM 2010 in Österreich fortgesetzt. Gegen den krassen Außenseiter Israel gab sich die weiter verjüngte Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand beim 36:24 (17:15) in Aschaffenburg keine Blöße und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel der Qualifikations-Gruppe 5.

Bester deutscher Werfer war der Großwallstädter Michael Müller (Foto) vom TV Großwallstadt mit sechs Toren vor heimischem Publikum. Deutschland musste wie schon beim 25:23 vier Tage zuvor in Minsk gegen Weißrussland ohne die angeschlagenen Stars Pascal Hens, Michael Kraus und Holger Glandorf auskommen. Zudem hatte Brand dem Hamburger Linksaußen Torsten Jansen eine Ruhepause gegönnt. “Ich habe schon vorher erwartet, dass es ein Kampf werden würde. Und genauso ist es dann auch gekommen”, resümierte Bundestrainer Brand.


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Michael Müller / Foto: Wikipedia - Armin KübelbeckHeute geht es nur noch um die im Sport berüchtigte “Goldene Ananas”, wenn Deutschland im Spiel um Platz fünf auf Ungarn trifft. Nach den ominösen Schiedsrichter-Entscheidungen in den Spielen gegen Norwegen und Dänemark zog ein wieder gefasster Bundestrainer Heiner Brand ein positives WM-Fazit und bewerte das Auftreten seines Teams als “teilweise sensationell”.

“Hätte man mir vorher gesagt, dass wir in dieser Besetzung den Dänen Paroli bieten, mehr noch, sogar besser sind, hätte ich es nicht geglaubt”, sagte Brand, “umso mehr stimmt es mich traurig, dass die Jungs für ihren Einsatz nicht belohnt worden sind.” weiterlesen »


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Deutschland hat nach dem 25:27 (14:14) gegen Europameister Dänemark das Halbfinale bei der WM in Kroatien verpasst. Wie schon im Spiel gegen Norwegen haderten die Deutschen mit der Leistung der Schiedsrichter. Während seine Spieler markige Worte fanden, sagte Bundestrainer Heiner Brand: “Irgendwann werden wir das alles zurückbekommen.”

Johannes Bitter / Foto: HBL

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Die DHB-Auswahl verlor gegen Norwegen mit 24:25 (12:12), hat aber noch Chancen auf das Erreichen des Halbfinales: Am Dienstag muss das Team von Bundestrainer Heiner Brand allerdings gegen Europameister Dänemark gewinnen. Nicht dabei sein wird Kapitän und Spielmacher Michael Kraus, der einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitt. In der hektischen Schlussphase waren die slowenischen Schiedsrichter total überfordert und trafen umstrittene Entscheidungen, die Brand in Rage brachten.

Mit erhobener Faust und bitterböser Miene stürmte er auf die Referees zu und konnte sich nur mit Mühe zurückhalten: “Ich erwarte auch mal einen starken Schiedsrichter. Es ist das zweite Mal nach Olympia, dass Rückraumspieler nicht geschützt werden”, sagte der Bundestrainer und spielte auf die Verletzung von Pascal Hens in Peking an.

Pascal Hens / Foto: HBL

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Die deutsche Nationalmannschaft will nach dem Ruhetag vorzeitig in die Hauptrunde der WM in Kroatien einziehen. Dazu benötigt die DHB-Auswahl noch einen Sieg gegen das Überraschungsteam Mazedonien, welches Vize-Weltmeister Polen geschlagen hat.

Handball-WM 2009 Kroatien   © wikipedia

Bundestrainer Heiner Brand erklärte gegenüber der Sportnachrichtenagentur „sid“ zu den bevorstehenden Partien: “Wir haben bisher noch nichts erreicht. In den ersten drei Spielen haben wir aber Selbstbewusstsein getankt. Ich hoffe, dass wir das jetzt umsetzen können.”

Leider wird dem Weltmeister Rechtsaußen Stefan Schröder wegen einer Grippe-Erkrankung nicht zur Verfügung stehen. Brand nominierte am Dienstagabend den Göppinger Christian Schöne nach.

Die Stimmung im DHB-Team ist nach den drei ungeschlagenen Vorrunden-Spielen und der Tabellenführung in der Gruppe C hervorragend. “Wir haben einen wahnsinnigen Teamgeist und sehr viel Spaß. Auch im Verein ist es sehr selten, dass es so harmonisch abläuft”, sagte Abwehr-Spezialist Oliver Roggisch.

Vorsehen müssen sich die Deutschen vor allem vor Rückraumspieler Kiril Lazarov, der im Spiel gegen Polen beachtliche 13 Tore erziel hat. Kann die deutsche Abwehr den mazedonischen Star ausschalten, sollte für unser Team der vorzeitige Einzug in die Hauptrunde eigentlich drin sein. Drücken wir dem Weltmeister die Daumen!


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