Bundestrainer Heiner Brand will seinen Job nur noch bis zum 30. Juni 2013 machen, dann ist endgültig Schluss. Nach 17 Jahren auf der Trainerbank kann Heiner Brand aber nicht einfach loslassen, eine Karriere wie Franz Beckenbauer schwebt ihm eher vor.
Handball Bundestrainer Heiner Brand hat angekündigt, nicht über seinen bisherigen Vertrag hinaus weiter Cheftrainer bleiben zu wollen. Nach 17 Jahren als National-Coach muss auch mal Schluss sein. Brands Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2013. weiterlesen »
In den Play-Off-Spielen zur Handball-WM 2011 in Schweden muss Deutschland gegen Griechenland ran. Das Hinspiel findet am 12. Juni in Dortmund statt, eine Woche später, am 19. Juni, geht’s nach Griechenland. Heiner Brand testet derweil seinen Kader.
Nach dem enttäuschenden zehnten Platz bei der EM 2008 in Norwegen soll diesmal alles besser werden. Ziel ist es, sich für die Weltmeisterschaft 2011 in Schweden zu qualifizieren. Dafür muss das Team um Nationaltrainer Heiner Brand in den Play-Offs im Sommer Griechenland schlagen. Keine leichte Aufgabe. weiterlesen »
Die Handball-Europameisterschaft 2010 steht praktisch unmittelbar bevor. Vom 19. bis 31. Januar spielen die besten europäischen Nationalteams gegeneinander um den Titel. In Innsbruck, Linz, Wien, Graz und in der Wiener Neustadt spielen 16 Teams zunächst um den Einzug in die Hauptrunde, bevor am 31. Januar die beiden besten Handball-Mannschaften um 17.30 Uhr aufeinandertreffen.
Am 19. Januar 2010 trifft die deutsche Auswahl in Österreich in der Vorrunde zunächst auf Polen, am 20. auf Slowenien, schliesslich am 22. Januar auf den viermaligen Europameister Schweden. Wie in den anderen Gruppen qualifizieren sich auch in der Gruppe C, in der Deutschland in der Innsbrucker Olympiahalle spielt, nur die ersten drei Mannschaften für die Hauptrunde, in der die Mannschaften in zwei Gruppen spielen.
Im besten Fall bis ins Halbfinale?
Der deutsche Handball-Bundestrainer Heiner Brand traut seinen Spieler allerhand zu, räumt aber ein, dass die Topfavoriten Kroatien und Frankreich zur Zeit kaum zu schlagen sind. Wenn es schlecht laufe, könne die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) bereits in der Vorrunde scheitern, im besten Fall könne sie aber auch bis ins Halbfinale kommen.
Bei einer Besichtigung des Vorrunden-Austragungsort für die deutschen Handballer zeigte sich Brand zufrieden und weiterlesen »
Der Spitzensportler Daniel Narcisse wurde 16. Dezember 1979 in Saint-Denis, Réunion geboren. Der französische Handballspieler ist seit Sommer 2009 beim THW Kiel unter Vertrag. Narcisse ist 189 cm groß und wiegt 90 kg. Narcisse ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Daniel Narcisse hat bei seinen Einsätzen in der Französischen Handballnationalmannschaft die Rückennummer 8. Der Handballer wird vor allem im Rückraum vielfältig aufgestellt; während seiner Zeit beim deutschen Bundesligisten VfLGummersbach spielte er in der Regel auf Rückraum-Mitte. Daniel Narcisse trat im jugendlichen Alter noch für Joinville und Chauron auf der Insel Réunion an. Ein Angebot des französischen Vereins Chambéry Savoie HB bewog ihn, nach Kontinental-Europa zu ziehen und sein Debüt in der 1. französischen Handballliga zu geben. Mit den Savoyern erkämpfte er 2001 die französische Meisterschaft und gewann den Ligapokal.
Narcisse kam 2004 beim VfL Gummersbach unter Vertrag. Eine zu diesem Zeitpunkt nicht kurierte Verkletzung nahmen die Gummersbacher allerdings zum Anlass, seinen Vertrag mit einer einseitigen Option auf eine Vertragsverlängerung zu versehen. Narcisse entwickelte sich in der 1. Handball-Bundesliga zum Gummersbacher Topstar und Leistungsträger, was darin resultierte, dass der VfL 2006 ihn weiter verpflichten wollten. Der Franzose plante aber aus privaten Gründen in seine Heimat nach Chambéry zurückzukehren und hatte daher schon einen ab Sommer 2007 in Kraft tretenden Vertrag weiterlesen »
Islands Jungstag im Handball, Aron Palmarsson, zählt mit seinen 18 Lebensjahren schon als eines der größten Handballtalente auf dem gesamten Globus. Mit einer Körpergröße von 1,92 hat der Mittelspieler in seinem Heimatverein Hafnarfjördur und neuerdings auch in der isländischen Nationalmannschaft eine Zentrale Position im Mannschaftsgeschehen inne.
Deutschland schien in der letzten Woche das Lieblingsreiseziel von Aron Palmresson zu sein. Zum Achtelfinale der deutschen Handballmeisterschaften kam er nach Kiel um seine zukünftige Mannschaft live in Aktion zu sehen. ‘Mein Traumclub’, sagt der junge Isländer nur knapp aber mit einem Lächeln im Gesicht.
Nachdem er mit seiner isländischen Mannschaft zweimal in Deutschland gegen den amtierenden Weltmeister eine gute Figur abgab heftete sich die halbe Bundesliga und auch der große FC Barcelona an seine Fersen. Palmarsson aber entschied sich für ein Treffen in Kiel mit Trainer Alfred Gislason, der ebenfalls aus Island stammt und seit 2008 für den FHW Kiel tätig ist, sowie Manager Uwe Schwenker. ‘Es war toll, nach Kiel zu kommen. Ich fand den Verein und die Stadt sehr gut. Diese Möglichkeit werde ich mir nicht entgehen lassen.’, so Palmarsson.
Einen vier-Jahresvertrag will der Handpallprofi abschießen und ist so für die kommende Saison mit im Bot. Trainer Alfred Gislason will ihn sofort mit auf dem Feld haben und ihn Spielen sehen. ‘Aron ist ein technisch sehr versierter Spieler, der vor allem das Zeug besitzt, ein kompakter Handballer zu werden, also seine Stärken im Angriff und in der Abwehr hat.’ so Gislason. Er sei überzeugt, dass Aron Palmarsson in zwei bis drei Jahren ganz groß herauskommen werde. ‘Dann wird man sehen, dass wir ihn nicht deswegen holen, weil er ein Isländer ist.’
Auf die deutschen Handballer wartet bei der EM 2010 in Österreich eine sehr starke Vorrundengruppe. Bei der Auslosung am Mittwoch in Wien erhielt das Team von Bundestrainer Heiner Brand Polen, Rekord-Europameister Schweden und Slowenien als Gegner in der Gruppe C. “Wir haben die schwierigste Gruppe von allen. Aber das ist eine sehr reizvolle Aufgabe für unsere neue Mannschaft. Jeder kann in dieser Gruppe jeden schlagen”, kommentierte Brand. weiterlesen »
Deutschland ist bei der Auslosung zur Europameisterschaft 2010 am 24. Juni in Wien als Gruppenkopf gesetzt. Nach der Qualifikationsrunde, die das Team von Bundestrainer Heiner Brand souverän ohne Niederlage beendete, spielen die Deutschen in Vorrundengruppe C in Innsbruck. Allerdings drohen dem Weltmeister von 2007 schon in der ersten EM-Phase hammerstarke Gegner.
Potenzielle Konkurrenten aus Topf 2 sind Rekord-Olympiasieger Russland, der Olympia-Zweite Island, der Olympia-Dritte Spanien oder der mehrmalige Weltmeister Schweden. In Topf 3 können Norwegen oder Polen der deutschen Mannschaft zugelost werden. In Topf 4 finden sich in Serbien, Tschechien, Slowenien und Ukraine durchschnittliche bis starke Gegner. Neben dem DHB-Team sind Titelverteidiger Dänemark, Olympiasieger und Weltmeister Frankreich sowie Vize-Weltmeister Kroatien als Gruppenköpfe gesetzt.
Deutschlands Handballer haben am Samstag vorzeitig das Ticket für die Europameisterschaft 2010 in Österreich gelöst. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand besiegte Slowenien souverän mit 38:30 (20:12) Es war der sechste Sieg im sechsten Qualifikationsspiel-Spiel für das DHB-Team. “Die Erleichterung ist sehr groß. Wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, war schon sensationell. Das habe ich so nicht erwartet”, sagte Brand.
Mit dem höchsten Auswärtssieg der Verbandsgeschichte hatten die Deutschen bereits am Mittwoch eine deutliche Marke gesetzt: 54:29 (25:9). Beim EM-Qualifikationsspiel im bulgarischen Samokow gelang zudem Rechtsaußen Christian Schöne mit 15 Treffern ein Torrekord. Den bisherigen Rekord hielt Stefan Kretzschmar mit elf Treffern bei der WM 1999 in Ägypten.
Die letzten Höhepunkte der Saison warten im Juni auf die deutsche Nationalmannschaft, es geht um die Qualifikation zur EM 2010. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand führt nach vier Spielen seine Qualifikationsgruppe ungeschlagen an. “Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Jetzt müssen wir den Sack auch zu machen”, forderte Brand. Bei den kommenden Spielen fallen Holger Glandorf (TBV Lemgo) nach einer Handoperation und Pascal Hens mit einer Fersenverletzung aus.
Torsten Jansen (Hamburg) und Michael Kraus (Lemgo) werden nur die wichtigste Partie gegen Slowenien bestreiten. Auch hinter dem Einsatz von Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar) steht noch ein Fragezeichen. Nach seiner Lehrgangsteilnahme im Mai darf indes Rechtsaußen Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) auf sein erstes Länderspiel hoffen.
Am 10. Juni spielen die Deutschen in Samokov gegen Bulgarien. Am 13. Juni steigt das nächste Quali-Spiel in Hamburg. Als Gegner reist mit Slowenien der Zweitplatzierte der EM-Qualifikationsgruppe 5 an. Am 17. Juni wartet Weißrussland im letzten Heimspiel der Saison in Stuttgart auf das DHB-Team. Israel heißt der Gegner dann am 21. Juni in Rishon Le Zion.
Das deutsche Aufgebot: Johannes Bitter (HSV Hamburg, 114/2), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 108/1), Silvio Heinevetter (SC Magdeburg, 18/0); Stefan Schröder (HSV Hamburg, 38/66), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, -/-), Michael Müller (TV Grosswallstadt, 24/50), Steffen Weinhold (HSG Nordhorn, 3/1), Michael Kraus (TBV Lemgo, 81/245), Martin Strobel (TBV Lemgo, 31/52), Michael Haaß (GWD Minden, 35/29), Lars Kaufmann (TBV Lemgo, 72/139), Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar, 23/39), Stefan Kneer (TV Grosswallstadt, 5/5), Dominik Klein (THW Kiel, 96/193), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 18/50), Torsten Jansen (HSV Hamburg, 164/458), Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 115/26), Sebastian Preiß (TBV Lemgo, 116/291), Manuel Späth (Frisch Auf Göppingen, 6/4)
Kaum zu glauben: Es wird auch noch Handball gespielt, trotz aller Manipulationsgerüchte. Gänzlich unbeeindruckt von allen Querelen haben die deutschen Handballer ihren Weg zur EM 2010 in Österreich fortgesetzt. Gegen den krassen Außenseiter Israel gab sich die weiter verjüngte Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand beim 36:24 (17:15) in Aschaffenburg keine Blöße und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel der Qualifikations-Gruppe 5.
Bester deutscher Werfer war der Großwallstädter Michael Müller (Foto) vom TV Großwallstadt mit sechs Toren vor heimischem Publikum. Deutschland musste wie schon beim 25:23 vier Tage zuvor in Minsk gegen Weißrussland ohne die angeschlagenen Stars Pascal Hens, Michael Kraus und Holger Glandorf auskommen. Zudem hatte Brand dem Hamburger Linksaußen Torsten Jansen eine Ruhepause gegönnt. “Ich habe schon vorher erwartet, dass es ein Kampf werden würde. Und genauso ist es dann auch gekommen”, resümierte Bundestrainer Brand.