Der CB Real Ademar León ist ein spanischer Handballverein aus León, einer Stadt in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien und León. Das Team wird von Jordi Ribera trainiert und trägt seine Heimspiele im Palacio Municipal aus (Fassungsvermögen 6000 Plätze). In der aktuellen Saison spielt man international in der Ckampions League.
Gegründet wurde Real Ademar León 1956. Seit 1975 ist das Team erstklassig. Seinen ersten internationalen Auftritt hatte Real Ademar León in der Saison 1995/96 im europäischen City-Cup. In der Saison 1997/98 weiterlesen »
Handball-Torwart Per Sandström will seinen auslaufenden Vertrag beim HSV Hamburg verlängern. Laut HSV-Sportdirektor Christian Fitzek einigten sich beide Seiten mündlich für weitere zwei Jahre. Der Schwede steht seit 2006 beim HSV unter Vertrag.
Per Sandström wurde am 11. Januar 1981 in Borås, Schweden, geboren. Als 9-jähriger begann er, Handball zu spielen. Zunächst war er Feldspieler, doch als er aufgrund eines Torhütermangels weiterlesen »
Das Handball Pokal Final Four 2010, das am 10. und 11. April in der Color Line Arena, der Heimstätte des HSV, ausgetragen wird, ist komplett! Nachdem sich am Samstag der TuS Nettelstedt-Lübbecke und der HSV Hamburg bereits qualifiziert hatten, folgten am Sonntag die Rhein-Neckar Löwen und das Überraschungsteam VfL Gummersbach, das sensationell Titelverteidiger THW Kiel ausschaltete.
Als erstes Team qualifizierte sich am Samstag der Bundesligist TuS Nettelstedt-Lübbecke für das Final Four 2010. In einem packenden Handball Pokal-Fight setzte man sich mit 26:22 gegen den Bergischen HC durch. Dabei sah es bis zur Pause gar nicht schlecht aus für den Zweitligisten. Zur Halbzeit führte man sogar mit 12:11 und träumte bereits weiterlesen »
Der Handball EM-Sieger 2010 heißt Frankreich. Die „Grande Nation“ setzt im Handball Maßstäbe: nach Olympia-Gold 2008 und WM-Titel 2009 ist der Gewinn der EM 2010 in Österreich bereits der dritte große Titel für Frankreich hintereinander. Damit ist das historische Triple perfekt. Im Finale von Wien am Sonntag setzte man sich gegen Kroatien mit 25:21 durch.
Bevor der EM-Sieg 2010 perfekt gemacht wurde, hatte Frankreich ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Vor allem in der ersten Hälfte tat sich das Team von Trainer Claude Onesta schwer. Es waren nämlich zunächst die Kroaten, die bis zur Halbzeitpause fast ständig vorne lagen. Zwischenzeitlich erarbeitete sich das kroatische Team sogar einen 3-Tore Vorsprung. Den Franzosen gelang es aber zur Halbzeit auszugleichen.
Im zweiten Durchgang spielte Frankreich dann groß auf. Überragend war vor allem Rückraum-Star Nikola Karabatic. Er riss die Partie an sich und war am Ende mit 6 Toren Top-Scorer bei den Franzosen. Für den EM-Sieg 2010 sorgte aber vor allem auch Torwart Thierry Omeyer. Der Welthandballer lief richtig heiß weiterlesen »
HSV-Hanballer Oleg Velyky ist tot. Er erlag am Samstag in Kiew im Alter von 32 Jahren seinem langjährigen Krebsleiden. Der gebürtige Ukrainer, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, war er im Januar 2008 zum HSV gewechselt. Er hatte sowohl für die deutsche als auch für die ukrainische Nationalmannschaft gespielt. Nach seinem Tod hinterlässt Velyky Ehefrau Kataryna sowie den sechsjährigen Sohn Nikita.
Die traurige Nachricht von Oleg Velykys Tod traf am Samstag Abend beim HSV Hamburg ein. Im Januar 2008 war Velyky von den Rhein-Neckar Löwen zum HSV gewechselt. Dort brachte er es aber lediglich zu 4 Einsätzen. Bereits kurz nach dem vereinbarten Transfer weiterlesen »
Oliver Roggisch ist am 25.8.1978 in der Baden-württembergischen Kleinstadt Villingen-Schwenningen geboren. Bekannt ist er durch seinen ausgeübten Beruf, der 2,02 Meter Mann ist ein sehr erfolgreicher Handballer.
Seine Karriere begann 1998, als Roggisch mit seinem Verein TuS Schutterwald in die 1. Handballbundesliga aufgestiegen ist. Zwar konnte der Verein nicht mit den Spitzenvereinen der Liga mithalten und stieg nach 2 Jahren wieder ab, Roggisch konnte andere Vereine aber von sich überzeugen. So wechselte er nach dem Abstieg zu Frisch Auf Göppingen, wo er lediglich eine Saison aktiv war und 31 Ligaspiele absolvierte. Sein Weg führte ihn zum TuSEM Essen, dort gelang ihm auch sein nationaler Durchbruch und er wurde von Nationaltrainer Heiner Brand ins Nationalteam berufen. Sein erstes Länderspiel absolvierte er am 15. März 2002 in Dessau gegen die Schweiz.
2005 zog es Roggisch weiter zum SC Magdeburg, ehe er 2007 zu den Rhein-Neckar Löwen wechselte. Inzwischen hat der Handballspieler mehr als 290 Bundesligaspiele absolviert und war dabei mehr als 260-mal erfolgreich. Allerdings hat Roggisch währen seiner gesamten Karriere noch nie ein Siebenmeter geworfen.
Die Hauptrunde in der Handball WM 2009 der Damen wird spannend. Kapitän Nina Wörz führt das Team gut. Unsere Handballerinnen sind definitiv WM-tauglich, wie sie in China bewiesen haben. Denn dort lieferten die DHB-Frauen eine saubere Turnierleistung ab, mit welcher sie starken Kurs auf die Weltmeisterschaft nehmen.
Die DHB-Frauen, welche zusammen mit ihrem Trainer, Rainer Osmann, für die Hauptrunde der Handball WM 2009 hart trainierten, gewannen das Gruppenspiel gegen Brasilien 32:30. Die sehr treffsichere Rechtsaußen Sabrina Neukamp erzielte allein acht Tore. Und auch gegen Torhüterin Clara Woltering hatte die gegnerische Mannschaft wenig Chancen.
Der VfL Gummersbach trifft im EHF Europapokal der Pokalsieger auf ABC de Braga. Am Wochenende 13./14. Februar 2010 spielen die Nordrhein-Westfalen zunächst vor heimischem Publikum in der Eugen-Haas-Halle gegen die Portugiesen, am darauffolgenden Wochenende folgt das Rückspiel im Norden Portugals.
Beim VfL glaubt man, den 12-fachen portugiesischen Landesmeister besiegen zu können. Die Gummersbacher, die derzeit auf dem fünften Tabellenplatz der Bundesliga liegen, erhoffen sich vor allem daraus, dass zunächst in der eigenen Halle gespielt wird, einen Vorteil und wollen beim Heimspiel einen klaren Sieg herausspielen, um für das Rückspiel gewappnet zu sein.
Denn unterschätzen will der VfL Gummersbach die Portugiesen nicht. Immerhin hat ABC de Braga früher erfolgreich in der Champions League mitgespielt, auch wenn das schon eine Weile her ist. Auch ist der portugiesische Handball sicher nicht mit den Topligen im Europäischen Handball (Spanien, Deutschland) vergleichbar. Sich darauf zu verlassen, dass man in jedem Fall gewinnen werde, könnte aber ein trügerisches und gefährliches Gefühl der Selbstüberschätzung produzieren, das am Ende nach hinten losgehen könnte.
Die Partien des Achtelfinales beim EHF Cup Winners’ Cup:
VfL Gummersbach – ABC de Braga
HC Metalurg Skopje – Tremblay en France
Team Tvis Holstebro -Izmir BSB SK
HC Kolubara – HC “Kaustik” Volgograd
BSV Bern Muri – IL Runar
Reyno de Navarra San Antonio – IF Guif Eskilstuna
RK Cimos Koper – Fraikin BM. Granollers
Steaua MFA Bucuresti – HC Portovik Yuzhny
Die Handball-Europameisterschaft 2010 steht praktisch unmittelbar bevor. Vom 19. bis 31. Januar spielen die besten europäischen Nationalteams gegeneinander um den Titel. In Innsbruck, Linz, Wien, Graz und in der Wiener Neustadt spielen 16 Teams zunächst um den Einzug in die Hauptrunde, bevor am 31. Januar die beiden besten Handball-Mannschaften um 17.30 Uhr aufeinandertreffen.
Am 19. Januar 2010 trifft die deutsche Auswahl in Österreich in der Vorrunde zunächst auf Polen, am 20. auf Slowenien, schliesslich am 22. Januar auf den viermaligen Europameister Schweden. Wie in den anderen Gruppen qualifizieren sich auch in der Gruppe C, in der Deutschland in der Innsbrucker Olympiahalle spielt, nur die ersten drei Mannschaften für die Hauptrunde, in der die Mannschaften in zwei Gruppen spielen.
Im besten Fall bis ins Halbfinale?
Der deutsche Handball-Bundestrainer Heiner Brand traut seinen Spieler allerhand zu, räumt aber ein, dass die Topfavoriten Kroatien und Frankreich zur Zeit kaum zu schlagen sind. Wenn es schlecht laufe, könne die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) bereits in der Vorrunde scheitern, im besten Fall könne sie aber auch bis ins Halbfinale kommen.
Bei einer Besichtigung des Vorrunden-Austragungsort für die deutschen Handballer zeigte sich Brand zufrieden und weiterlesen »
Gunnar Prokop ist eine Legende – zumindest in Österreich. Als Mitbegründer, Manager und Trainer des österreichischen Handballclubs Hypo Niederösterreich führte er die Damenmannschaft seit der ersten österreichischen Meisterschaft im Jahr 1977 mit 33 Malen ununterbrochen zum Sieg. Aber auch in der Champions League konnte Hypo Niederösterreich bis bisher acht Siegen überzeugen.
Vor seiner Karriere als Damen-Handballtrainer war Gunnar Prokop bereits als Leichtathletik-Trainer erfolgreich. So führte er seine spätere Frau Liese Sykora, besser bekannt als österreichische Innenministerin Liese Prokop (2004 bis 2006), bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt zur Silbermedaille im Fünfkampf, aber auch andere von Prokop betreute Athletinnen feierten Erfolge. Erst 1972 wechselte Gunnar Prokop zum Frauen-Handball und wurde auch dort bereits bald erfolgreich, trainierte sogar zeitweise die Nationalmannschaft.
2001 wurde Gunnar Prokop anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Europäischen Handball-Föderation zum „Coach of the Century“ gekührt. Im April 2007 wurde Gunnar Prokop vom Land Niederösterreich für sein Lebenswerk geehrt.
Obwohl schon immer als impulsiv und häufig auch frauenfeindlich bekannt, leistete sich der heute 69-Jährige beim Champions League-Spiel von Hypo Niederösterreich gegen Metz Handball am 29. Oktober 2009 eine selbst für Gunnar Prokops Verhältnisse unerhörte Entgleisung, als er weiterlesen »