Nach dem knappen 26:25-Erfolg über Ägypten vom Vortag verlor die deutsche Nationalmannschaft gestern in Hannover mit 20:22 (9:14) gegen den Afrika-Meister. Beim DHB-Team offenbarten sich in der Defensive und im Angriff viele Defizite.
Bei den Olympischen Spielen treffen beide Mannschaften am 14. August im Gruppenspiel wieder aufeinander. “Man hat gesehen, dass es dort keine leichte Gruppe gibt. Es wird schwer genug, das Viertelfinale zu erreichen”, erörterte der Bundestrainer Heiner Brand nach den beiden Testspielen und zum Abschluss des Trainingslagers in Kaiserau. “Wir sind von Anfang an neben der Spur gelaufen. Sehr viele individuelle Fehler haben unser Spiel geprägt. Das ist nur zum Teil durch Müdigkeit zu erklären. Daraus müssen wir für Peking Lehren ziehen”, sagte der Coach weiter.
“Wir haben die letzten Wochen viel in den Bereichen Kraft und Ausdauer gearbeitet. Das hat man gemerkt. Wir wollen aber erst in sechs Wochen zum Olympia-Abschluss zufrieden sein”, meinte der Vizepräsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB) Horst Bredemeier.
“Die Niederlage tut überhaupt nicht weh. Wir sind platt, weil wir sehr gut trainiert haben”, meinte dagegen der Rechtsaußen Florian Kehrmann. Bei dem olympischen Turnier stehen neben Ägypten noch Südkorea, Island, Rekord-Olympiasieger Russland und Europameister Dänemark in unserer schweren Vorrundengruppe B.
Schon am Mittwoch muss das DHB-Team in den nächsten Vorbereitungslehrgang in Meran/Südtirol, wo der reaktivierte Routinier Christian Schwarzer zur Auswahl zugezogen wird.
Juli 8th, 2008 um 12:14
Naja, solange die Mannschaft jetzt wieder eine konstante Leistung bringt, ist ja alles in Ordnung. Hauptsache es wird nicht so wie beim Fussball, dass einige Spiele Top gespielt werden, und dann 2 wieder so lala. Denn dann könnte es schnell aus sein, bei den olympischen Spielen…
Rattan der Weise