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Nikola Karabatic forciert Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Handball Bundesliga

Das Tauziehen zwischen Nikola Karabatic und dem THW Kiel geht in die nächsten Runde. Der Franzose legt nun in der “Handballwoche” nach: “Seit Noka Serdarusic in Kiel nicht mehr Trainer ist, stimmen für mich die Konditionen für ein weiteres Bleiben nicht mehr. Die beiden Vereine pokern jetzt um meine Ablösesumme.” So langweilig der Titelkampf in der Bundesliga ist, so aufregend verspricht dieser Transfer zu werden.

Noka Serdarusic / Foto: Wikipedia/Armin Kübelbeck


Spekuliert wird über eine Rekordablösesumme zwischen zwei und drei Millionen Euro. In der vergangenen Woche hatte der THW Kiel noch gemeldet, dass Karabatic bleiben wolle. Ein Fehlinformation, um den Preis in die Höhe zu treiben? “Wir haben uns nicht geeinigt. Ich habe gesagt, ich will nächste Saison bei Trainer Noka Serdarusic spielen. Sie haben mir gesagt: Du erfüllst deinen Vertrag. Es ist ein Poker.”

Serdarusic trainiert ab 1. Juli 2009 die Rhein-Neckar Löwen. Seitdem forciert der Weltmeister und frisch gekürte Handballer des Jahres seinen Wechsel nach Mannheim. Am Sonntag verkündete der Franzose im NDR-Sportclub: “Noka Serdarusic hat mich zum besten Handballer der Welt gemacht.”

Das Geld sei nicht entscheidend, versichert Karabatic: “Wenn es mir nur ums Geld ginge, würde ich nach Spanien gehen und nicht mit den Rhein-Neckar Löwen sprechen. Ich gehe aber nicht dorthin, wo das meiste Geld fließt, sondern dahin, wo Noka Serdarusic Trainer ist.” Und ergänzt pathetisch: “Wir sind sehr gute Freunde, und ich habe ihm meine gesamte Karriere zu verdanken. Er hat mich geprägt.”

Karabatic und der THW Kiel – geht da noch was? Oder ist der Wechsel nur noch eine Frage des Geldes?


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