Bundestrainer Heiner Brand will seinen Job nur noch bis zum 30. Juni 2013 machen, dann ist endgültig Schluss. Nach 17 Jahren auf der Trainerbank kann Heiner Brand aber nicht einfach loslassen, eine Karriere wie Franz Beckenbauer schwebt ihm eher vor.
Handball Bundestrainer Heiner Brand hat angekündigt, nicht über seinen bisherigen Vertrag hinaus weiter Cheftrainer bleiben zu wollen. Nach 17 Jahren als National-Coach muss auch mal Schluss sein. Brands Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2013.
Es ist ja noch eine Weile hin und es liegen auch noch eine Menge Herausforderungen vor ihm, aber 2013 soll dann wirklich Schluss sein. Bundestrainer Heiner Brand macht ernst, bis dahin und nicht weiter.
Vor dem 58 -jährigen Aushängeschild des deutschen Handballs liegt ein langer Weg bis zu den Olympischen Spielen 2012. Ab Oktober stehen die ersten beiden EM-Qualifikationsspiele Deutschland gegen Österreich und gegen Lettland auf dem Plan, im Januar 2011 geht es zur WM nach Schweden und die ganz große Herausforderungen wartet dann in der Qualifikation für Olympia 2012.
„Ich werde sicherlich am Ende des Vertrags zu der Erkenntnis kommen: Das war es jetzt als Trainer. Die Altersschere zu den Spielern geht dann auch ein bisschen zu weit auseinander“, sagte Heiner Brand gegenüber der „Sport Bild“. Ganz Zurückziehen aus der Handball-Branche wird er sich aber nicht können.
„Danach eine Rolle zu übernehmen, wie es Franz Beckenbauer getan hat, das ist immer eine Überlegung wert“, sagte der 58 -Jährige. Die sportlichen Erfolge à la Beckenbauer kann Brand auf jeden Fall vorzeigen. Als erster Handballer wurde Brand als Spieler (1978) und Trainer (2007) Weltmeister. Es wird gemunkelt, Heiner Brand könnte nach seiner Trainer-Karriere Präsident des DHB werden. Bis dahin liegt aber noch eine lange Zeit.