Die Handball-Europameisterschaft 2010 steht praktisch unmittelbar bevor. Vom 19. bis 31. Januar spielen die besten europäischen Nationalteams gegeneinander um den Titel. In Innsbruck, Linz, Wien, Graz und in der Wiener Neustadt spielen 16 Teams zunächst um den Einzug in die Hauptrunde, bevor am 31. Januar die beiden besten Handball-Mannschaften um 17.30 Uhr aufeinandertreffen.
Am 19. Januar 2010 trifft die deutsche Auswahl in Österreich in der Vorrunde zunächst auf Polen, am 20. auf Slowenien, schliesslich am 22. Januar auf den viermaligen Europameister Schweden. Wie in den anderen Gruppen qualifizieren sich auch in der Gruppe C, in der Deutschland in der Innsbrucker Olympiahalle spielt, nur die ersten drei Mannschaften für die Hauptrunde, in der die Mannschaften in zwei Gruppen spielen.
Im besten Fall bis ins Halbfinale?
Der deutsche Handball-Bundestrainer Heiner Brand traut seinen Spieler allerhand zu, räumt aber ein, dass die Topfavoriten Kroatien und Frankreich zur Zeit kaum zu schlagen sind. Wenn es schlecht laufe, könne die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) bereits in der Vorrunde scheitern, im besten Fall könne sie aber auch bis ins Halbfinale kommen.
Bei einer Besichtigung des Vorrunden-Austragungsort für die deutschen Handballer zeigte sich Brand zufrieden und lobte die Bedingungen in Innsbruck. Zwei Spieler des deutschen Kaders scheinen derzeit von Verletzungen betroffen zu sein. So kuriert Pascal Hens zur Zeit noch eine Operation am Fuss aus, während Sebastian Preiss noch darauf hoffen kann, bis zur Handball-EM 2010 in Österreich wieder fit zu sein. Wegen andauernder Beschwerden an der rechten Achillessehne wollte sich der TBV Lemgo-Kreisläufer in der Schweiz operieren lassen. Nun hofft der 28-Jährige auf eine rasche Genesung bis zum Beginn der EM.
Alle weiteren Informationen zur Handball EM 2010 finden sich auf der offiziellen Homepage.