Sensation im DHB-Pokal: Der Nord-Zweitligist TuS N-Lübbecke besiegte in heimischer Halle den TBV Lemgo mit 40:39 (33:33, 16:16) nach Verlängerung und brachte dem Favoriten damit die erste Saisonniederlage in einem Pflichtspiel bei. Keine Probleme hatten hingegen die Rhein-Neckar Löwen, TUSEM Essen und die Füchse Berlin, die in die dritte Runde einzogen.
Der TBV Lemgo lag sechs Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit mit vier Toren gegen Nettelstedt zurück, rettete sich gerade noch in die Verlängerung, geriet aber schnell wieder deutlich in Rückstand. “Wir haben schon Glück gehabt, dass wir überhaupt noch in die Verlängerung gekommen sind. Die Leistung war enttäuschend”, haderte Daniel Stephan, der Sportliche Leiter des TBV. Bester Werfer war der polnische Vizeweltmeister Michal Jurecki mit 15 Treffern für Nettelstedt.
Die Rhein-Neckar Löwen ließen sich von den Turbulenzen um die Entlassung von Coach Iouri Chevtsov nicht ablenken. Mit Kreisläufer Christian Schwarzer auf der Trainerbank setzten sich die Badener gegen den Bundesliga-Rivalen HBW Balingen-Weilstetten mit 33:24 durch. Den ersten Saisonsieg in einem Pflichtspiel feierte TUSEM Essen. Nach fünf Pleiten in der Bundesliga gewann der Ex-Meister beim Zweitligisten TV Korschenbroich mit 42:27. Auch die glänzend in die Saison gestarteten Füchse Berlin gewannen souverän beim Zweitligisten SV Post Schwerin mit 30:22.