Zum Abschluss des Karpaten-Pokals unterlagen die deutschen Handball-Frauen dem Gastgeber Rumänien mit 30:32 (11:17). Somit sprang am Ende des Vier-Nationen-Turniers der dritte Platz für die DHB-Damen heraus.
“Wir hatten Höhen und Tiefen. In der äußerst geringen Zeit haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Das wollen wir jetzt in den beiden verbleibenden Spielen stabilisieren”, meinte Bundestrainer Armin Emrich nach dem Mini-Turnier. Beste Torschützinnen beim WM-Dritten waren Laura Steinbach (7/2) Grit Jurack (6/1), Anna Loerper (6) und Anja Althaus (6).
Die DHB-Damen müssen bis zur Europameisterschaft in Mazedonien vor allem an ihrer Torabschlussschwäche feilen, wollen sie Vor- und die Hauptrunde überstehen. “Wir sind im Angriff schlecht gestartet. Wir haben viele hochkarätige Bälle verschossen”, erkannte der Bundestrainer.
“Das war insgesamt ein wertvolles Spiel”, sagte Emrich zum Aufbauspiel für die EM. Nun sollen in den verbleibenden Tagen noch vorhandene Fehler korrigiert werden. “Wir waren im Angriff zu überhastet. Wir müssen hohes Tempo spielen, aber nicht hohes Risiko”, forderte der Coach künftig von seinen Damen.
Die DFB-Frauen werden sich heute in Hamm und am Donnerstag in Münster in weiteren EM-Vorbereitungsspielen gegen Frankreich testen.