Mit ungewöhnlichen Methoden begannen die deutschen Handballerinnen die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Peking. In Tauberbischofsheim hat Bundestrainer Armin Emrich äußerst kreativ und innovativ mit dem 20 Spielerinnen großen Kader gearbeitet. Neben auf die Bedürfnisse des Handballsports zugeschnittenen Krafttrainingsformen, einer Aerobicstunde und Fahrradeinheiten versuchte sich das Team um Kapitänin Grit Jurack auch in fremden Disziplinen wie Karate und Fechten.
Besonders beliebt bei den Spielerinnen war der Fechtkurs im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim. OSP-Leiter Daniel Strigel, der 2004 in Athen mit der Degenmannschaft Bronze gewann, und die Trainer Joachim Braun und Ulrich Eifler führten die Spielerinnen in die hohe Kunst des Fechtens ein. “Die Tage in Tauberbischofsheim waren für uns sehr wertvoll. Wir haben auf dem Weg zu den Olympischen Spielen eine gute Grundlage geschaffen”, sagte Emrich.
Die Olympia-Vorbereitung geht am 6. Juli in Brixen in Südtirol weiter. Emrich wird auch diese Phase mit 20 Spielerinnen bestreiten. Am 12. und 13. Juli stehen gegen Frankreich, den Weltmeister von 2003, Testspiele auf dem Programm.