In der vergangenen Saison gewannen die deutschen Teams die drei Europapokale, dieser sensationelle Beutezug könnte sich nun wiederholen. Der THW hat gute Aussichten, nach dem Sieg bei Cuidad Real erneut die Champions League zu gewinnen. Schwerer wird es für die Rhein-Neckar Löwen im Pokal der Pokalsieger, die im Rückspiel vor heimischer Kulisse gegen den MKB Veszprem fünf Tore aufholen müssen, um den HSV Hamburg zu beerben. Die HSG Nordhorn wandelt im EHF-Pokal auf den Spuren des SC Magdeburg und fährt mit einem 4-Tore-Polster zum Rückspiel nach Kopenhagen.
Der THW Kiel hat sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel im Finale der Champions League am nächsten Sonntag in Kiel erarbeitet: Im Hinspiel des Champions-League-Finals siegten die Zebras beim spanischen Meister Ciudad Real mit einer abgeklärten Leistung 29:27 (14:13). Bester Torschütze bei den Kielern war Nikola Karabatic mit neun Treffern, bei den Gastgebern verhinderte Torhüter Arpad Sterbik mit 18 Paraden einen höheren Sieg des deutschen Rekordmeisters. THW-Kapitän Stefan Lövgren bekundete trotz des Auswärtssieges großen Respekt vor der Weltauswahl von Cuidad Real: “Es war ein sehr schwer erkämpfter Sieg. Ciudad hat ein Team höchster Qualität - und sie werden in der nächsten Woche noch besser als heute spielen.”
Für die Rhein-Neckar Löwen wird der Europapokaltitel noch ein hartes Stück Arbeit. Das Hinspiel des Pokalsieger-Finals bei MKB Veszprem verloren die Löwen mit 32:37 (20:20). Dabei verpassten die Löwen durch individuelle Fehler in der Schlussphase eine bessere Ausgangsbasis. “Da sind uns Fauxpas unterlaufen, die in den entscheidenden Phasen nicht passieren dürfen. Damit haben wir den Gegner zu leichten Toren eingeladen”, sagte Abwehrchef Oliver Roggisch, der dennoch optimistisch ist: “Wenn wir diese Fehler abstellen, werden wir diesen Rückstand mit unserem Publikum im Rücken auf jeden Fall aufholen und das Ding drehen.”
Die HSG Nordhorn hat sich im ersten Finale um den EHF-Pokal ein kleines Polster für das Rückspiel in einer Woche beim FC Kopenhagen verschafft. Der Handball-Bundesligist überzeugte beim 31:27 (15:15)-Erfolg durch eine Leistungssteigerung nach der Halbzeit. Überragend spielte Weltmeister Holger Glandorf, der mit acht Toren bester Nordhorner Werfer war.
Mai 11th, 2008 um 13:59
[…] 28:28 (14:14) hinaus. Erfolgreichster Löwen-Werfer war Uwe Gensheimer mit sieben Toren. Das Hinspiel hatten die Löwen mit 27:32 […]
Mai 12th, 2008 um 09:40
[…] das Final-Rückspiel mit 25:31 (13:15), eine überraschende Wendung. nachdem sie das Hinspiel mit 29:27 gewonnen und damit den Spaniern die erste Heimniederlage seit mehr als drei Jahren […]
Mai 13th, 2008 um 09:55
[…] im Final-Rückspiel des EHF-Pokals beim FC Kopenhagen, krönten sich aber nach dem 31:27 im Hinspiel am Sonntag zum Nachfolger des SC […]