Der THW Kiel empfängt die Rhein-Neckar Löwen zum brisanten Halbfinal-Hinspiel in der Champions League am 26. April. Ein Erfolgsgarant bei den Löwen ist der gerade mal 22-jährige Uwe Gensheimer. Der Linksaußen ist einer der talentiertesten deutschen Nachswuchsspieler. Ein Porträt.
Der gebürtige Mannheimer begann mit dem Handball beim TV 1892 Friedrichsfeld. 2003 wechselte er zum größeren Lokalrivalen Rhein-Neckar Löwen. Sein Durchbruch gelang Gensheimer in der Saison 2005/06, als er in 30 Bundesliaspielen 168 Tore warf. Prompt wurde der Linksaußen zum “Rookie des Jahres” gewählt. Für die Fans der Löwen ist Gensheimer der heimliche Star des Teams, für die Anhänger der Sportart einer der besten Nachwuchsspieler: unbekümmert, torhungrig, abgezockt.
“Hochtalentiert, zielstrebig und zurückhaltend”, charakterisierte Junioren-Trainer Martin Heuberger (Schutterwald) den Handballer, der mit seiner dynamischen und kreativen Spielweise besticht. Forsch geht indes die weibliche Fan-Gemeinde vor, wie ein Blick ins Gästebuch auf der Homepage des Jungstars - www.uwegensheimer.de – zeigt. Allerdings vergebens, denn der überaus attraktive Jungstar ist in festen Händen.
Im November 2005 debütierte Gensheimer in der A-Nationalmannschaft gegen Slowenien. Als die Junioren bei dem WM 2007 in Mazedonien Silber gewannen, wurde der junge Löwe zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt.
Seinen Vertrag in Mannheim hat Gensheimer vorzeitig bis 2012 verlängert, denn die Zukunftsperspektive dort scheint verlockend: “Ich möchte dabei sein, wenn die Löwen nicht nur zu einer der besten Mannschaften in der Bundesliga, sondern auch international werden. Und ich bin mir sicher, dass wir das schaffen werden.” Der Anfang könnte am 26. April gemacht werden, in der Champions League gegen den THW Kiel.