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Archiv: Nationalmannschaft

Oliver Köhrmann

Bundestrainer Heiner Brand hat 22 Spieler für das erste olympische Trainingslager, das am 9. Juni beginnt, nominiert. Neu dabei ist der Rückraumspieler Oliver Köhrmann. Nachdem Brand auf den Regisseur Markus Baur wegen dessen Trainertätigkeit beim TBV Lemgo verzichten muss, entschied sich Brand für den Wilhelmshavener: “Köhrmann ist ein Spieler, der über die nötige Erfahrung verfügt, die bei einem so großen Turnier wichtig sein kann.”

Aus dem 30er-Aufgebot wurden Silvio Heinevetter, Frank von Behren, Markus Baur, Christian Schöne, Timo Salzer, Oleg Velyky und Christian Schwarzer gestrichen. Auf der Kreisläufer-Position wird neben Andrej Klimovets und Oliver Roggisch nur einer der drei übrigen Kandidaten – Sebastian Preiß, Jens Tiedtke, Christoph Theuerkauf – berufen.

Mit Frank von Behren führte Brand ein langes Gespräch: “Er fühlt sich im Augenblick körperlich ausgelaugt.” Für den lang verletzten Oleg Velyky hält der Bundestrainer seinen Kader offen: “Für ihn bleibt, wenn er wieder fit ist, immer ein Platz bei uns frei.” In der Vorbereitungszeit wird das Aufgebot weiter reduziert. “Mit dem großen Kader erreichen wir unser Ziel, auf einigen Positionen einen echten Konkurrenzkampf zu entfachen.”Logo Olympische Spiele

Das vorläufige DHB-Olympia-Aufgebot: Henning Fritz (Rhein-Neckar Löwen, 229/-), Johannes Bitter (HSV Hamburg, 89/2), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 92/1), Pascal Hens (HSV Hamburg, 148/439), Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 86/23), Dominik Klein (THW Kiel, 65/130), Holger Glandorf (HSG Nordhorn, 82/266), Christian Zeitz (THW Kiel, 155/444), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 16/44), Torsten Jansen (HSV Hamburg, 139/379), Andrej Klimovets (Rhein-Neckar Löwen, 61/151), Michael Kraus (TBV Lemgo, 59/142), Florian Kehrmann (TBV Lemgo, 212/785), Christian Sprenger (SC Magdeburg, 36/68), Lars Kaufmann (TBV Lemgo, 46/71), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten, 11/25), Sven-Sören Christophersen (Wilhelmshavener HV, 9/18), Michael Haaß (TSV GWD Minden, 19/20), Stefan Schröder (HSV Hamburg, 26/49), Michael Müller (TV Großwallstadt, 3/2), Oliver Köhrmann (Wilhelmshavener HV, 6/4)
und einer von diesen Spielern: Sebastian Preiß (TBV Lemgo, 95/224), Jens Tiedtke (TV Großwallstadt, 48/72), Christoph Theuerkauf (SC Magdeburg, 10/20)


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Ohne ihren Kapitän Markus Baur muss die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking auskommen. Dies ergab ein Gespräch zwischen Bundestrainer Heiner Brand und DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier mit Vertretern des TBV Lemgo, den Baur trainiert: “Die Verantwortlichen des Vereins konnten es nicht vertreten, dass der Trainer durch die Teilnahme an den Olympischen Spielen erst zehn Tage vor dem Bundesligastart die Übungseinheiten leiten kann”, berichtete Heiner Brand, der sich enttäuscht zeigte: “Markus hatte bei uns eine wichtige Führungsrolle inne. Es ist bitter, auf einen Mann verzichten zu müssen, auf den ich immer bauen konnte.” Die herausragende Bedeutung Baurs charakterisierte Brand einmal, als er den mittleren Aufbauspieler als “Bundestrainer auf dem Parkett” bezeichnete.

Markus Baur sagte: “So schwer es mir fällt, es ist nun mal nicht zu bewerkstelligen, als Trainer eine relativ neu zusammengestellte Mannschaft zwei Monate allein zu lassen und erst gut eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel wieder die Zügel in die Hand zu nehmen. Ich hätte liebend gern in Peking gespielt.”


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Gestern war es endlich soweit, Heiner Brand hat sein vorläufiges Olympia-Aufgebot vorgestellt. Die größte Überraschung ist die erneute Nominierung von Christian Schwarzer. Der 38 jährige Kreisläufer hatte eigentlich nach der Weltmeisterschaft seine Karriere in der Nationalmannschaft für beendet erklärt und wollte sich eigentlich nur noch auf die Rhein-Necker-Löwen konzentrieren.

Aber wenn der Bundestrainer ruft, kann man schlecht ablehnen und schon gar nicht, wenn es sich um Olympia handelt.

Insgesamt hat Brand 30 Spieler vorläufig nominiert, von denen 18 Spieler aus dem WM-Kader stammen und 8 Spieler sogar schon Olympiaerfahrungen mitbringen.

Vorläufig heißt ja bekanntlicher Weise nicht endgültig und so schrumpft der Kader bereits nach der Handball Bundesliga und dem All-Star-Game in Berlin auf nur noch 20 Spieler, von denen dann wiederum aber nur 14 Spieler mit nach Peking fahren dürfen.

Also wer sind die 30 Spieler, die nach Gold streben:

Torhüter:
Henning Fritz (Rhein-Neckar Löwen, 229 Länderspiele/0 Tore),
Johannes Bitter (HSV Hamburg, 89/2),
Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 92/1),
Silvio Heinevetter (SC Magdeburg, 7/0)

Feldspieler:
Pascal Hens (HSV Hamburg, 148/439),
Frank von Behren (TSV GWD Minden, 167/356),
Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 86/23),
Dominik Klein (THW Kiel, 65/130),
Sebastian Preiß (TBV Lemgo, 95/224),
Jens Tiedtke (TV Großwallstadt, 48/72),
Holger Glandorf (HSG Nordhorn, 82/266),
Markus Baur (TBV Lemgo, 228/712),
Christian Zeitz (THW Kiel, 155/444),
Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 16/44),
Torsten Jansen (HSV Hamburg, 139/379),
Andrej Klimovets (Rhein-Neckar Löwen, 61/151),
Michael Kraus (TBV Lemgo, 59/142),
Florian Kehrmann (TBV Lemgo, 212/785),
Christian Schöne (FA Göppingen, 61/75),
Christian Sprenger (SC Magdeburg, 36/68),
Lars Kaufmann (TBV Lemgo, 46/71),
Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten, 11/25),
Sven-Sören Christophersen (Wilhelmshavener HV, 9/18),
Michael Haaß (TSV GWD Minden, 19/20),
Timo Salzer (HSG Wetzlar, 5/8),
Stefan Schröder (HSV Hamburg, 26/49),
Oleg Velyky (HSV Hamburg, 38/124),
Christian Schwarzer (Rhein-Neckar Löwen, 310/949),
Christoph Theuerkauf (SC Magdeburg, 10/20),
Michael Müller (TV Großwallstadt, 3/2)

Meiner Meinung nach sind keine großen Überraschungen neben Christian Schwarzer zu sehen und kann man wahrscheinlich auch nicht erwarten.

Ich kann mir vorstellen, dass im großen und ganze fast die gleiche Mannschaft auf der Platte stehen wird wie bei der Europameisterschaft. Gott sei Dank beginnt Olympia erst im August, dass heißt erst den Deutschen bei der Fussball EM die Daumen drücken und dann Brands Jungs bei Olympia unterstützen.

Was für ein Sommer :-)


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Die Reise der deutschen Handballer nach Innsbruck endete am Samstag nach dem 20:26 (8:14) gegen Schweden mit einem unerwarteten 3. Platz. Nach der sensationellen Niederlage gegen Österreich am Freitag – den Gastgebern gelang im 22. Länderspiel gegen eine deutsche Auswahl der zweiten Sieg nach dem von 1990 – verbuchte das DHB-Team nur den Auftaktsieg gegen Tunesien auf der Habenseite. Den Turniersieg sicherten sich die Schweden ohne Niederlage. Die von Dagur Sigurdsson trainierten Österreicher landeten mit zwei Erfolgen auf dem zweiten Platz, Tunesien wurde sieglos Vierter.

Gegen Schweden haben wir früh unsere Siegchance verspielt, als wir immer wieder am schwedischen Keeper scheiterten und diese auf 10:2 davonzogen. In der zweiten Halbzeit waren wir gleichwertig, aber da war der Zug schon abgefahren”, analysierte Bundestrainer Heiner Brand. Mit der Leistung seiner sehr jungen Mannschaft sei er nicht unzufrieden gewesen. ”Es stört mich allerdings gewaltig, dass wir Deutschen die einzigen der Spitzennationen sind, die bei solchen Turnieren auf Stammspieler verzichten, während wieder einmal die vielen Freundschaftsspiele in dieser Woche zeigen, dass andere Verbände ihre Spieler ohne Rücksicht auf deren Gesundheit nominieren.”


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Brand testet den Handball-Nachwuchs

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Nationalmannschaft


Nur vier Spieler aus dem Kader der Europameisterschaft im vergangenen Monat in Norwegen stehen im Aufgebot für das Länderspiel am 27. Februar in St. Gallen gegen die Schweiz, das Bundestrainer Heiner Brand gestern berufen hat. Traditionell fehlen die Akteure aus den Vereinen, die in der Champions League aktiv sind, also HSV Hamburg, SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel und der VfL Gummersbach. Außerdem spielen am gleichen Tag Lemgo und Großwallstadt in der Bundesliga. „Das ist für einige Spieler die letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele zu empfehlen. Für Peking möchte ich auf der einen oder anderen Position Konkurrenz-Situationen schaffen. Die beiden Besten sollen sich später dann herausbilden“, sagte Bundestrainer Heiner Brand.


Neben den Arrivierten wie Henning Fritz, Holger Glandorf, Andrej Klimovets und Frank von Behren bilden acht Spieler aus den beiden letzten Junioren-Nationalmannschaften das Gros des Aufgebots. Die Teams von DHB-Trainer Martin Heuberger schafften es, sowohl im Jahr 2004 als auch 2006 den EM-Titel zu erringen. Dabei stehen die beiden Linkshänder Markus Richwien (Füchse Berlin) und Steffen Weinhold (HSG Nordhorn) vor ihren Debüts im Team.

Das deutsche Aufgebot:

Henning Fritz (Rhein-Neckar Löwen, 225/-), Silvio Heinevetter (SC Magdeburg, 4/-); Michael Allendorf (HSG Wetzlar, 1/2), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 12/29), Frank von Behren (GWD Minden, 163/353), Steffen Kneer (HBW Balingen-Weilstetten, 1/1), Arne Niemeyer (GWD Minden, 12/15), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten, 7/14), Timo Salzer (HSG Wetzlar, 1/1), Holger Glandorf (HSG Nordhorn, 78/252), Steffen Weinhold (HSG Nordhorn, -/-), Christian Sprenger (SC Magdeburg, 32/65), Markus Richwien (Füchse Berlin, -/-), Andrej Klimovets (Rhein-Neckar Löwen, 57/146), Christoph Theuerkauf (SC Magdeburg, 9/18)

Quelle: Deutscher Handballbund


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Zu lahm, zu unsicher, zu schön

Autor: Sonja Beckmann
abgelegt in: Nationalmannschaft

Das Haar sitzt: Mimi Kraus © wikidedia

Die Sportbild enthüllt heute, warum Bundestrainer Heiner Brand nach der EM in Norwegen den Lemgoern Michael Kraus, Lars Kaufmann und Rolf Hermann eine Denkpause verordnet hat. Bei Hermann missfiel Brand vor allem das mangelnde Engagement im Spiel um die Bronze-Medaille: “Wenn ich gegen einen Weltklassespieler stehe, muss ich besonderes Engagement entgegensetzen. Und diesen Willen habe ich bei ihm nicht gesehen.”

Unsicherheitsfaktor Lars Kaufmann © wikidediaKaufmann hingegen sei spielerisch ohnehin nicht der sicherste, sagte Brand zur Leistung des Rückraumspielers. Mimi Kraus, der Shooting-Star im deutschen Weltmeisterteam 2007, ist Brand häufig zu sehr abgelenkt: “Er kommt mal zu spät zur Besprechung, mal verschläft er einen Termin. Eigentlich Kleinigkeiten, die darauf hinweisen, dass er sich nicht immer konzentriert.” Vor der Begegnung mit Rumänien im September soll der ehemalige “Bravo-Boy des Jahres” eine Besprechung verpasst haben, weil er beim Friseur war. Kraus gelobt Besserung: “Mir bleibt jetzt nichts anderes, als mich auf Handball zu konzentrieren und Vollgas zu geben.”


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Die Parallelen zur Weltmeisterschaft sind auch bei der Europameisterschaft in Norwegen im Moment unübersehbar. Auch im Januar 2007 hatte Deutschland wenig souverän die ersten beiden Gruppenspiele bestritten, aber trotzdem gewonnen. Dann folgte die große Ernüchterung mit der Niederlage gegen Polen und eine ganze Nation fragte sich, ob der Gastgeber noch in das Titelrennen eingreifen kann.

Das dies damals gelungen ist, war unter anderem dem Comeback von Christian Schwarzer zu verdanken. Bundestrainer Heiner Brand holte den „Alt-Star“ zurück ins Team, der sogleich Verantwortung übernahm, die Mannschaft puschte und schließlich zum Weltmeistertitel führte. Doch wer soll diese Rolle im Moment in der deutschen Nationalmannschaft übernehmen. Die Nachnominierung von Rolf Herrmann ist eher der Schwäche der Rückraumspieler Pascal Hens und Holger Glandorf geschuldet, zumal der Lemgoer Herrmann auch nicht das Standing eines Christian Schwarzer im deutschen Team besitzt. Jedoch müsste einer die Rolle ausfüllen, um der Mannschaft noch einmal neue Impulse zu verleihen. Am ehesten besitzt Florian Kehrmann die notwendigen Eigenschaften, um das Team als Häuptling in die ausstehenden Hauptrundenpartien gegen Island, Frankreich und Schweden zu führen.

Möglicherweise kann sich die Mannschaft auch geschlossen motivieren und mit einer Energieleistung noch das Halbfinale möglich machen. Dort angekommen würden dem Nationalteam wieder alle Tore zum Titel offen stehen.


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ungarischer Verteidiger

Am Samstag gelang der deutschen Nationalmannschaft der zweite Sieg bei der Europameisterschaft in Norwegen. Den Olympia-Vierten aus Ungarn konnte das Team von Bundestrainer Heiner Brand mit 28:24 bezwingen und überzeugte vor allem durch eine starke Abwehrleistung.

Eine Umstellung hatte Trainer Heiner Brand schon in der Startaufstellung vorgenommen, für den gegen Weißrussland etwas unglücklich agieren Torhüter Henning Fritz war Johannes Bitter vom HSV Hamburg gekommen und war wie gefordert der starke Rückhalt einer gut spielenden deutschen Mannschaft. Zunächst stand aber der Gegenüber von Bitter, der ungarische Keeper Nandor Fazekas vom VfL Gummersbach im Blickpunkt. Er brachte in der Anfangsphase die deutschen Angreifer zur Verzweiflung und glänzte mit tollen Paraden. Nach den ersten zehn Minuten gestaltete sich der Spielstand ausgeglichen und erst nach rund zwanzig Minuten gelang es dem deutschen Team sich einen Drei-Tore-Vorsprung heraus zu arbeiten, den die Ungarn aber bis zur Pause fast wieder egalisieren konnten. So ging die deutsche Mannschaft mit einer 13:12-Führung in Pause und nutzte diese gekonnt, denn nach dem Pausentee kam eine furiosere Mannschaft aus der Kabine. Unmittelbar nach der Halbzeit überzeugte man durch ein gekonntes und variables Angriffsspiel und konnte sich auf 21:16 absetzen. Auch wenn die Magyaren noch einmal kurz heran kamen, stand am Ende ein überzeugender 28:24 Erfolg.

Damit hat die Mannschaft von Trainer Heiner Brand 4:0 Punkte auf dem Konto und ersten Pluspunkte für die Hauptrunde ergattert.


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Letzte Tests vor der EM

Autor: Carsten
abgelegt in: Nationalmannschaft

Johannes Bitter

Die deutschen Weltmeister haben den letzten Test vor der Europameisterschaft in Norwegen erfolgreich absolviert. Das Team aus Dänemark wurde in der Kieler Ostseehalle vor über 10.000 Zuschauer mit 34:24 bezwungen.

Holger GlandorfDie deutsche Handball-Nationalmannschaft überzeugte nur einen Tag nach der überraschenden Niederlage gegen die Skandinavier durch attraktive Spielzüge und vor allem durch starke Torwartleistungen. Der Magdeburger Johannes Bitter war der Rückhalt der Mannschaft und brachte mit 20 Paraden die Dänen zum Verzweifeln. In dieser Form dürfte Bitter noch ganz wichtig für das anstehende Turnier in Norwegen sein. Im Angriff war es Holger Glandorf, der aus einer offensiv starken Mannschaft noch heraus stach, er erzielte sechs Treffer für den Weltmeister. Im letzten Test vor der Europameisterschaft musste Bundestrainer Heiner Brand noch auf Pascal Hens (Knieprellung), auf Christian Zeitz (Schulterverletzung) und auf Florian Kehrmann (Jochbeinprellung) verzichten. Die drei Akteure sollen aber pünktlich zum Auftakt der kontinentalen Meisterschaft wieder fit und zur Verfügung stehen.

Unmittelbar nach dem Spiel gegen Dänemark gab der Bundestrainer bekannt, dass Rechtsaußen Christian Schöne (Göppingen) und Kreisläufer Jens Tiedtke (Großwallstadt) nicht in den Kader zur Europameisterschaft berufen werden. Tiedtke fehle noch Erfahrung und Schöne sei ohnehin verletzt, so der Bundestrainer.

Nach den überzeugenden Leistungen gegen Montenegro und Dänemark reist die Handball-Nationalmannschaft als einer der Favoriten zur Europameisterschaft, die am kommenden Donnerstag mit der Partie gegen Weißrussland für das deutsche Team beginnt.


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