Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Archiv: Nationalmannschaft

Bundestrainer Heiner Brand will seinen Job nur noch bis zum 30. Juni 2013 machen, dann ist endgültig Schluss. Nach 17 Jahren auf der Trainerbank kann Heiner Brand aber nicht einfach loslassen, eine Karriere wie Franz Beckenbauer schwebt ihm eher vor.

Handball Bundestrainer Heiner Brand hat angekündigt, nicht über seinen bisherigen Vertrag hinaus weiter Cheftrainer bleiben zu wollen. Nach 17 Jahren als National-Coach muss auch mal Schluss sein. Brands Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2013. weiterlesen »


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Das All Star Game in der Berliner Max-Schmeling-Halle beendet traditionell die Handball-Saison. Am 6. Juni 2010 versammelt sich in der Hauptstadt die Handball-Elite der Bundesliga und tritt gegen die deutsche Nationalmannschaft an.

Handball ©Flickr / Michael Panse MdL

Die Zahlen sind beeindruckend und versprechen einen spannenden Handballabend. Am 6. Juni trifft die deutsche Nationalmannschaft in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf eine internationale Auswahl aus 22 Spielern von 15 Bundesligisten aus 9 Nationen. Das All Star Game wird seit 2000  traditionell zum Ende der aktuellen Handball-Saison ausgetragen und ist für Fans und Spieler ein angenehmes Highlight. weiterlesen »


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HSV-Hanballer Oleg Velyky ist tot. Er erlag am Samstag in Kiew im Alter von 32 Jahren seinem langjährigen Krebsleiden. Der gebürtige Ukrainer, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, war er im Januar 2008 zum HSV gewechselt. Er hatte sowohl für die deutsche als auch für die ukrainische Nationalmannschaft gespielt. Nach seinem Tod hinterlässt Velyky Ehefrau Kataryna sowie den sechsjährigen Sohn Nikita.

Handballplatz ©Flickr / Michael Panse MdL

Die traurige Nachricht von Oleg Velykys Tod traf am Samstag Abend beim HSV Hamburg ein. Im Januar 2008 war Velyky von den Rhein-Neckar Löwen zum HSV gewechselt. Dort brachte er es aber lediglich zu 4 Einsätzen. Bereits kurz nach dem vereinbarten Transfer weiterlesen »


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Oliver Roggisch ist am 25.8.1978 in der Baden-württembergischen Kleinstadt Villingen-Schwenningen geboren. Bekannt ist er durch seinen ausgeübten Beruf, der 2,02 Meter Mann ist ein sehr erfolgreicher Handballer.

Seine Karriere begann 1998, als Roggisch mit seinem Verein TuS Schutterwald in die 1. Handballbundesliga aufgestiegen ist. Zwar konnte der Verein nicht mit den Spitzenvereinen der Liga mithalten und stieg nach 2 Jahren wieder ab, Roggisch konnte andere Vereine aber von sich überzeugen. So wechselte er nach dem Abstieg zu Frisch Auf Göppingen, wo er lediglich eine Saison aktiv war und 31 Ligaspiele absolvierte. Sein Weg führte ihn zum TuSEM Essen, dort gelang ihm auch sein nationaler Durchbruch und er wurde von Nationaltrainer Heiner Brand ins Nationalteam berufen. Sein erstes Länderspiel absolvierte er am 15. März 2002 in Dessau gegen die Schweiz.

2005 zog es Roggisch weiter zum SC Magdeburg, ehe er 2007 zu den Rhein-Neckar Löwen wechselte. Inzwischen hat der Handballspieler mehr als 290 Bundesligaspiele absolviert und war dabei mehr als 260-mal erfolgreich. Allerdings hat Roggisch währen seiner gesamten Karriere noch nie ein Siebenmeter geworfen.


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Nikolas Katsigiannis lächelte das Glück an, als Bundestrainer Heiner Brand kurzfristig entschied, den Handballtorwart für die Nationalmannschaft zu nominieren. Wegen des Ausfalls von Carsten Lichlein konnte Katsigiannis sich auf eine Teilnahme am Lehrgang der Nationalmannschaft in der Sportschule Kaiserau freuen.

Nikolas Katsigiannis, ©wiki by Armin KübelbeckDer Torhüter vom Bundesligisten GWD Minden, Nikolas Katsigiannis, ersetzte Carsten Lichtlein vom TBV Lemgo, der wegen einer Blinddarmentzündung das Trainingslager absagen musste.

Lichtlein war bereits beim 29:26 Erfolg seines Teams gegen die Füchse Berlin nicht mit von der Partie.

 Katsigiannisspielt für Lichtlein in der Nationalmannschaft

Der 26-Jährige Nikolas Katsigiannis nahm an der bis diesen Mittwoch laufenden Vorbereitungsmaßnahme auf den Supercup 2009 und die EM 2010 teil. Bei dem erwarteten Supercup, bei dem Nikolas Katsigiannis nun dabei sein darf, steht noch ein weiterer Kurzlehrgang Anfang Dezember auf dem Programm. Bei Supercup jedoch wird Katsigiannis das deutsche Tor  erst einmal vor den Angriffen aus Norwegen und Schweden, Ende Oktober, sowie Dänemark am 1. November schützen müssen. Das wird sein ersten Härtetest vor der EM im Januar.

Nikolas KatsigiannisBundesliga Handball-Torwart

Nikolas Katsigiannis stammt aus dem münsterländischen Ort Werne. Sein Vater Konstantinos stammt aus Griechenland , seine Mutter Erika aus Deutschland. Katsigiannis gilt als eine der Torwart-Hoffnungen im deutschen Handball und hat bereits hat ein A-Länderspiel, siebzehn Jugend-Länderspiele und zwei Junioren-Länderspiele für den Deutschen Handballbund (DHB) bestritten. Seit der Saison 2009/2010 spielt er beim Bundesligisten GWD Minden mit der Trikotnummer 29.


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Róbert Gunnarsson spielt als Kreisläufer beim VfL Gummersbach und ist außerdem isländischer Nationalspieler. Insgesamt 118 Spiele hat der 30-jährige Handballer bisher bestritten und dabei 370 Tore geworfen. Der Man beweist Größe und das nicht nur in spielerischer Hinsicht, mit einer Körpergröße von 1,91 m ist er nicht der Kleinste auf dem Feld.

Mit der Trikotnummer 18 ist Róbert Gunnarsson auf dem Spielfeld des VfL Gummersbach zu sehen. Doch das war nicht immer so, der Isländer begann das Handballspielen in Fylkir und wechselte später zu Fram Reykjavík. Über den dänischen Verein Århus GF gelangte er 2005 zum VfL Gummersbach.

Olympia 2008, Silber für die isländische Nationalmannschaft, ©flickr by Sutibu

Vier Jahre später gewann Gunnarsson den EHF-Pokal mit seiner Mannschaft. Er nahm mit Island an der Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland teil und schied dort im Viertelfinale ausgerechnet gegen seine zeitweiligen Kollegen aus Dänemark aus.

Róbert Gunnarsson Handballprofi durch und durch

Beim VfL Gummersbach gilt er als unkonventioneller Mensch, der nicht so ohne weiteres in gängige Schubladen passt. Nach seinem Wechsel zum VFL Gummersbach bekam man in der Bundesliga Würfe zu sehen, die man vorher so nicht kannte. Róbert Gunnarsson ist immer Richtung Tor unterwegs und versucht dabei jede auch noch so kleine Chance, an den Ball zu kommen, zu nutzen. Funktioniert das nicht auf die schulbuchmäßige Arte, indem der Ball mit dem Rücken zum gegnerischen Tor angenommen und nach einer flinken Drehung ins Tor befördert wird, dann schießt der Profispieler einfach mit der Rückhand.

Neben dem Handballsport – Familie und Zukunft

Róbert Gunnarsson lebt seinen Sport, das ist klar, dennoch gilt seine Liebe aber seiner Familien.
Mit seiner Freundin Svala hat er zwei Töchter und einen Sohn. Für die Zukunft nach dem Profisport will Róbert Gunnarsson aber nicht mit lehren Händen dastehen. ‘Wenn es mit dem Profi-Sport vorbei ist, will ich auf jeden Fall auf einen anderen Beruf vorbereitet sein. Ich denke darüber nach und habe viele Ideen, aber die richtige Lösung habe ich noch nicht gefunden.’, so der Handballspieler.


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Die letzten Höhepunkte der Saison warten im Juni auf die deutsche Nationalmannschaft, es geht um die Qualifikation zur EM 2010. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand führt nach vier Spielen seine Qualifikationsgruppe ungeschlagen an. “Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Jetzt müssen wir den Sack auch zu machen”, forderte Brand. Bei den kommenden Spielen fallen Holger Glandorf (TBV Lemgo) nach einer Handoperation und Pascal Hens mit einer Fersenverletzung aus.

Torsten Jansen (Hamburg) und Michael Kraus (Lemgo) werden nur die wichtigste Partie gegen Slowenien bestreiten. Auch hinter dem Einsatz von Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar) steht noch ein Fragezeichen. Nach seiner Lehrgangsteilnahme im Mai darf indes Rechtsaußen Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) auf sein erstes Länderspiel hoffen.

Am 10. Juni spielen die Deutschen in Samokov gegen Bulgarien. Am 13. Juni steigt das nächste Quali-Spiel in Hamburg. Als Gegner reist mit Slowenien der Zweitplatzierte der EM-Qualifikationsgruppe 5 an. Am 17. Juni wartet Weißrussland im letzten Heimspiel der Saison in Stuttgart auf das DHB-Team. Israel heißt der Gegner dann am 21. Juni in Rishon Le Zion.

Pascal Hens / Foto: HBL

Das deutsche Aufgebot: Johannes Bitter (HSV Hamburg, 114/2), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 108/1), Silvio Heinevetter (SC Magdeburg, 18/0); Stefan Schröder (HSV Hamburg, 38/66), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, -/-), Michael Müller (TV Grosswallstadt, 24/50), Steffen Weinhold (HSG Nordhorn, 3/1), Michael Kraus (TBV Lemgo, 81/245), Martin Strobel (TBV Lemgo, 31/52), Michael Haaß (GWD Minden, 35/29), Lars Kaufmann (TBV Lemgo, 72/139), Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar, 23/39), Stefan Kneer (TV Grosswallstadt, 5/5), Dominik Klein (THW Kiel, 96/193), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen, 18/50), Torsten Jansen (HSV Hamburg, 164/458), Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 115/26), Sebastian Preiß (TBV Lemgo, 116/291), Manuel Späth (Frisch Auf Göppingen, 6/4)


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Rainer Osmann trainiert in Zukunft das Frauen-Nationalteam. “Mit Rainer Osmann ist es uns gelungen, einen anerkannten Handball-Fachmann für ein Amt zu verpflichten, das viel Sensibilität erfordert. Wir wissen unser Frauenteam bei ihm in besten Händen”, sagte Ulrich Strombach, der Präsident des DHB.

“Ich bin stolz und freue mich sehr, dass mir der DHB diese verantwortungsvolle Aufgabe übertragen hat”, erklärte Osmann. Seine erste Aufgabe werden die WM-Play-Offs gegen Serbien sein, die am 6./7. Juni auswärts und am 13. Juni in Hamburg stattfinden.

Der 58 Jahre alte Osmann machte sich als Bundesligatrainer des ThSV Eisenach einen Namen und war bis Februar 2008 sieben Jahre lang Trainer der österreichischen Nationalmannschaft der Männer. Im November 2008 hatte Osmann auf Wunsch seines Vorgängers als Bundestrainer, Armin Emrich, die Juniorinnen des DHB übernommen.

Armin Emrich, der das deutsche Frauenteam in seiner vierjährigen Tätigkeit in die Weltspitze zurückführte, hatte sein Amt im Januar zur Verfügung gestellt.


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Michael Müller / Foto: Wikipedia - Armin KübelbeckKaum zu glauben: Es wird auch noch Handball gespielt, trotz aller Manipulationsgerüchte. Gänzlich unbeeindruckt von allen Querelen haben die deutschen Handballer ihren Weg zur EM 2010 in Österreich fortgesetzt. Gegen den krassen Außenseiter Israel gab sich die weiter verjüngte Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand beim 36:24 (17:15) in Aschaffenburg keine Blöße und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel der Qualifikations-Gruppe 5.

Bester deutscher Werfer war der Großwallstädter Michael Müller (Foto) vom TV Großwallstadt mit sechs Toren vor heimischem Publikum. Deutschland musste wie schon beim 25:23 vier Tage zuvor in Minsk gegen Weißrussland ohne die angeschlagenen Stars Pascal Hens, Michael Kraus und Holger Glandorf auskommen. Zudem hatte Brand dem Hamburger Linksaußen Torsten Jansen eine Ruhepause gegönnt. “Ich habe schon vorher erwartet, dass es ein Kampf werden würde. Und genauso ist es dann auch gekommen”, resümierte Bundestrainer Brand.


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Handball-Nationalspieler Holger Glandorf widersprach den Gerüchten, er habe sich bereits für einen Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen entschieden. Das Rückraum-Ass möchte eigentlich der HSG Nordhorn treu bleiben.

Holger Glandorf © Armin Kübelbeck

Holger Glandorf wird derzeit angeblich von mehreren Top-Vereinen umworben. Nun dementierte der 25-Jährige das Gerücht, ein Wechsel zu den Rhein-Neckar-Löwen sei fix. „Mein Favorit ist die HSG“, konnte man in einer Pressemitteilung des niedersächsischen Handball-Bundesligisten lesen. „Wenn es irgendwie möglich ist und beide Seiten sich einig werden, könnte ich mir vorstellen, hierzubleiben.“ Glandorf erwägt aber bei keiner Einigung, eventuell den Verein zu wechseln.

Zu einer fixen Entscheidung lässt sich der DHB-Auswahl-Spieler gegenwärtig nicht drängen. „Ich werde mir gewiss noch ein wenig Zeit nehmen, mit allen Beteiligten intensive Gespräche führen und erst danach bekanntgeben, wie es weitergehen wird“, meinte Glandorf, der seit 1999 bei der HSG Nordhorn aktiv ist.

Soll der 25-Jährige lieber gehen, um sich weiterzuentwickeln oder lieber eine feste Säule bei der HSG Nordhorn bleiben.


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