Die Gegner der deutschen Nationalmannschaft in Vorrunde der Weltmeisterschaft in Kroatien lauten Russland, Tunesien, Algerien, Mazedonien und Polen. Hier sollen die Teams kurz vorgestellt werden.
Russland spielt das erste Turnier mit einem neuen Trainer. Die Handball-Legende Wladimir Maximow wurde von Nikolay Chigarev abgelöst. Viele Spieler stellt der russische Serienmeister Chehovskie Medvedi. Letztes Jahr verloren die Russen zwei Testspiele gegen die Deutschen. Bei Olympia in Peking erkämpfte der dreimalige Weltmeister ein 24:24-Unentschieden gegen die DHB-Auswahl. Bilanz gegen Deutschland: 45 Spiele (16 Siege, 6 Remis, 23 Niederlagen)
Tunesien kam bei der Heim-WM 2005 bis ins Halbfinale. Zwei Jahre später gewann die von Zoran Tuta Zivkovic trainierten Nordafrikaner gegen das DHB-Team mit 35:28. Auch bei der bevorstehenden WM gelten sie als sehr schwieriger Gegner mit hervorragenden Akteuren. Bilanz gegen Deutschland: 7 Spiele (1 Sieg, 0 Remis, 6 Niederlagen)
Algerien gewann insgesamt sechs Mal den Afrika-Titel. Die Mannschaft von Trainer Kamel Akkeb dürfte aber für die DHB-Auswahl kein großes Problem darstellen. Bilanz gegen Deutschland: 4 Spiele (0 Siege, 0 Remis, 4 Niederlagen)
Bei Mazedonien agieren in erster Linie Spieler der beiden mazedonischen Topvereine Vardar and Metalurg aus Skopje. Trainer Ilija Temelkovski hat starke Akteure zusammengestellt, die in vielen Europacup-Spielen internationale Erfahrung sammeln konnten. Bilanz gegen Deutschland: 1 Spiel (0 Siege, 0 Remis, 1 Niederlage)
Vize-Weltmeister Polen gehört auf jeden Fall zum erweiterten Kreis der Favoriten. Profis aus der Bundesliga, wie zum Beispiel Rückraumspieler Karol Bielecki von den Rhein-Neckar Löwen, werden den Deutschen das Leben schwer machen, wie schon bei der WM 2007 zu erkennen war. Bilanz gegen Deutschland: 51 Spiele (17 Siege, 5 Remis, 29 Niederlagen)
Weltmeister nur noch auf dem Papier: In schwacher Form präsentierten sich die deutschen Handballer zum Abschluss des Vier-Länder-Turniers im spanischen Algeciras. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand verlor gegen die Gastgeber mit 28:17. Die Deutschen verwarfen zu viele Bälle, und die Spieler aus der zweiten Reihe konnten nicht überzeugen. Am Tag zuvor gelang ein 25:22 gegen Argentinien, was zu Platz zwei hinter den überragenden Spaniern reichte.
Pascal Hens führte die deutsche Handball-Nationalmannschaft zum dritten Sieg im dritten Spiel des Jahres. Gegen Portugal gewann das Team von Bundestrainer Heiner Brand beim Vier-Länder-Turnier im spanischen Algeciras mit 26:21 (13:10). Die Deutschen hatten große Probleme mit der offensiven 3:2:1-Abwehr der Portugiesen und konnten vor allem im Angriff nicht überzeugen.
Noch knapp zwei Wochen bis zur WM in Kroatien – gegen Griechenland präsentieren sich die deutschen Handballer in passabler Form, obwohl zahlreiche Leistungsträger geschont wurden. Gegen Griechenland siegte das Team von Bundestrainer Heiner Brand am Sonntag mit 27:22 (16:11). Am Tag zuvor gab es ein 31:28 (14:12). “Das nehmen wir als Motivation mit”, sagte Kapitän Holger Glandorf.
Bundestrainer Heiner Brand beginnt heute mit 19 Spielern in Kaiserau die Vorbereitung auf die WM in Kroatien. Am 3. Januar in Minden und am 4. Januar in Kassel stehen Testspiele gegen Griechenland an. Nach dem Abschiedsspiel für den Weltmeister und 227-maligen Nationalspieler Markus Baur am 7. Januar in Stuttgart fliegt das DHB-Team nach Algeciras in Spanien und trifft dort auf Portugal, Argentinien und den Gastgeber. Am 14. Januar geht es dann nach Kroatien, wo das Team in Varazdin die Vorrunde bestreitet.
Bei der 21. Handball-Weltmeisterschaft vom 16. Januar bis zum 1. Februar 2009 treten die deutschen Herren zur Titelverteidigung in Kroatien an. Erst werden in der Vorrunde 24 Teams in vier Gruppen um den Hauptrundeneinzug kämpfen. Dann geht es in zwei Gruppen um den Einzug in die Halbfinals. Entweder qualifiziert sich das Team von Bundestrainer Heiner Brand für die Ausscheidungsspiele und kämpft im Semifinale und Finale um den Titel oder es geht in den Platzierungsspielen um die Plätze 3 bis 12. weiterlesen »
Weltmeister Florian Kehrmann will trotz seiner Nominierung durch Bundestrainer Heiner Brand nicht bei der Weltmeisterschaft vom 16. Januar bis 1. Februar 2009 in Kroatien für den DHB spielen. Der Rechtsaußen des Bundesliga-Zweiten TBV Lemgo will aber nicht vom Nationalteam zurücktreten.
“Von einem Comeback zu sprechen, ist Quatsch. Ich werde mich in den nächsten Tagen mit dem Bundestrainer treffen und die Lage erörtern. Im Moment möchte ich die WM nicht spielen, es sei denn, dass sich Sprenger oder Schröder verletzen. Dann bin ich der Letzte, der sagt, ich mache es nicht”, erklärte Florian Kehrmann in der Online-Ausgabe der Tageszeitung “Neue Westfälische“.
Bundestrainer Heiner Brand nominierte vor kurzem auch die Rechtsaußen Christian Sprenger (Magdeburg), Christian Schöne (Göppingen) und Stefan Schröder (Hamburg) für den vorläufigen 28-köpfigen Kader der bis zum WM-Start noch bis auf 16 Spieler reduziert werden muss. “Heiner hat bei der WM eine einmalige Chance, zu testen. Er hat keinen Druck, er hat einen Umbruch eingeleitet. Das ist wie bei der WM in Tunesien 2005 oder bei der EM 2006 in der Schweiz, als wir überraschend für alle Fünfter geworden sind”, erklärte der 31-Jährige weiter.
Der Nationalmannschaft will Kehrmann aber nicht den Rücken kehren. Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London lässt er aber offen.
Der zuletzt nicht berücksichtigte Weltmeister Florian Kehrmann gehört dem vorläufigen deutschen Aufgebot für die Handball-WM 2009 in Kroatien an. Bundestrainer Heiner Brand berief den Lemgoer in den 28er-Kader.
Auch der Hamburger Pascal Hens ist nach seiner schweren Knieverletzung, die er sich bei den Olympischen Spielen in Peking zugezogen hatte, wieder dabei. Ansonsten setzt der Bundestrainer im Hinblick auf Olympia 2012 in London weitgehend auf den Nachwuchs. “Ich freue mich darauf, mit den neuen Spielern im Team die WM in Kroatien in Angriff zu nehmen”, sagte Brand.
Bundestrainer Heiner Brand kann bei den anstehenden Handball-Länderspielen gegen Island am 29. und 30. November in Oberhausen und Koblenz wieder auf die zuletzt verletzten Auswahl-Spieler Holger Glandorf und Torsten Jansen zurückgreifen.
„Mit Pascal Hens habe ich mich darauf verständigt, dass es für ihn wohl besser ist, wenn er in Hamburg weiter trainiert, um möglichst bald wieder an seine alte Leistungsstärke anknüpfen zu können“, erklärte Heiner Brand. Torhüter Johannes Bitter soll für die Vorbereitungspartien auch eine Pause einlegen. „Jogi hat in den letzten Wochen genügend Spiele absolviert. Jetzt möchte ich Carsten Lichtlein und Silvio Heinevetter mehr Spielanteile zukommen lassen“, so der Coach weiter.
Seine Premiere im DHB-Team feiert der Lemgoer Linksaußen Jens Bechtloff, der mit guten Leistungen in den vergangenen Bundesliga-Partien auf sich aufmerksam gemacht hat. Im ersten Spiel in Oberhausen werden Oliver Roggisch und Sebastian Preiß ihren 100. Länderspieleinsatz bestreiten. In der darauf folgenden Partie in Koblenz feiert Torsten Jansen sein 150. Jubiläum in Nationaldress.
Am 3. und 4. Januar 2009 fällt dann der Startschuss zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Kroatien. Die DHB-Auswahl wird gegen Griechenland in Minden und Kassel aufspielen.
Deutschlands Handball-Bundestrainer Heiner Brand wurde an der Hüfte operiert. Dem 56 jährigen Gummersbacher wurde laut „Sport Bild online“ wegen Hüftgelenksarthrose eine Hüftgelenksendprothese implantiert.
Ende der Woche soll Brand aus der Klinik entlassen werden und mit der Rehabilitation beginnen. Die OP wurde zwischen den EM-Qualifikationspartien und zwei Länderspielen gegen den Olympia-Zweiten Island vorgenommen.
Weltmeister Deutschland war bei den ersten beiden Qualifikations-Partien zur EM 2010 am 29. Oktober gegen Bulgarien (42:11) und am 2. November in Slowenien (27:26) siegreich. Zum Jahresende stehen für das DHB-Team noch zwei WM-Tests am 29. November in Oberhausen und einen Tag darauf in Koblenz gegen die Isländer an.
Die Gegner in der Vorrunden-Gruppe C bei der vom 16. Januar bis 1. Februar 2009 stattfindenden WM in Kroatien sind Russland, Tunesien, Algerien, Mazedonien und Polen.