Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Archiv: Handball EM

ungarischer Verteidiger

Am Samstag gelang der deutschen Nationalmannschaft der zweite Sieg bei der Europameisterschaft in Norwegen. Den Olympia-Vierten aus Ungarn konnte das Team von Bundestrainer Heiner Brand mit 28:24 bezwingen und überzeugte vor allem durch eine starke Abwehrleistung.

Eine Umstellung hatte Trainer Heiner Brand schon in der Startaufstellung vorgenommen, für den gegen Weißrussland etwas unglücklich agieren Torhüter Henning Fritz war Johannes Bitter vom HSV Hamburg gekommen und war wie gefordert der starke Rückhalt einer gut spielenden deutschen Mannschaft. Zunächst stand aber der Gegenüber von Bitter, der ungarische Keeper Nandor Fazekas vom VfL Gummersbach im Blickpunkt. Er brachte in der Anfangsphase die deutschen Angreifer zur Verzweiflung und glänzte mit tollen Paraden. Nach den ersten zehn Minuten gestaltete sich der Spielstand ausgeglichen und erst nach rund zwanzig Minuten gelang es dem deutschen Team sich einen Drei-Tore-Vorsprung heraus zu arbeiten, den die Ungarn aber bis zur Pause fast wieder egalisieren konnten. So ging die deutsche Mannschaft mit einer 13:12-Führung in Pause und nutzte diese gekonnt, denn nach dem Pausentee kam eine furiosere Mannschaft aus der Kabine. Unmittelbar nach der Halbzeit überzeugte man durch ein gekonntes und variables Angriffsspiel und konnte sich auf 21:16 absetzen. Auch wenn die Magyaren noch einmal kurz heran kamen, stand am Ende ein überzeugender 28:24 Erfolg.

Damit hat die Mannschaft von Trainer Heiner Brand 4:0 Punkte auf dem Konto und ersten Pluspunkte für die Hauptrunde ergattert.


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Verletzung überschattet Sieg

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Spanien gegen Ungarn

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist mit einem 34:26 Erfolg über das Team aus Weißrussland in die Europameisterschaft in Norwegen gestartet. Allerdings wurde der Sieg von der schweren Verletzung von Oleg Velyky überschattet, der sich bereits in der vierten Spielminute einen Riss im Außenminiskus zuzog.

Irgendwie scheint es sich wie ein roter Faden durch die Karriere von Oleg Velyky zu ziehen, dass es ihm nicht vergönnt ist, an einem großen internationalen Turnier teilzunehmen, denn während der EM 2006 stoppte den flexiblen Rückraumspieler ein Kreuzbandriss und bei der Weltmeisterschaft eine Sehnenreizung im Fuß. Bei diesen Titelkämpfen sollte eigentlich alles anders werden für den Neu-Hamburger, der sich durch Kreativität und Abschlussstärke auszeichnet.

Die deutsche Mannschaft war von der frühen Verletzung eines ihrer Leistungsträger geschockt und agierte in der Partie gegen die Weißrussen fahrig und nervös. Der Halbzeitstand von 16:13 war alles andere als überzeugend und erst mit der Hereinnahme von Torhüter Johannes Bitter, der gleich zwei hervorragende Paraden zeigte, fand das Team zu ihrer spielerischen Linie. Am Ende stand zwar ein 34: 26 Erfolg, der aber Lücken in der Defensive und eine Abschlussschwäche bei Tempogegenstößen offenbarte. Da die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand auch wenig überzeugend in den Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr gestartet war und trotzdem den Titel holte, gibt reichlich Anlass zur Hoffnung.

Eine Überraschung gab es in der deutschen Gruppe auch schon – Ungarn, auch immerhin Olympia-Vierter, gewann gegen das Team aus Spanien, das jetzt natürlich erheblich unter Druck stehen. Ebenfalls überraschend war der Sieg der Norweger gegen Dänemark (27:26) und das Unentschieden zwischen Russland und Montenegro (25:25).

Alle Ergebnisse des 1.Spieltages in der Übersicht:

Gruppe A
Slowenien – Tschechien 34:32
KroatienPolen 32:27

Gruppe B
Russland – Montenegro 25:25
Dänemark – Norwegen 26:27

Gruppe C
Deutschland – Weißrussland 34:26
Spanien – Ungarn 28:35

Gruppe D
Frankreich – Slowakei 32:31
Island – Schweden 19:24


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Handball-EM – Die Favoriten

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Thierry Omeyer (Frankreich)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist als amtierender Weltmeister natürlich einer der Favoriten auf den Titel, aber auch andere Teams haben bei den kontinentalen Wettkämpfen hohe Ambitionen.

Auf einen der Mitfavoriten trifft das deutsche Team schon in der ersten Gruppenphase. Gegen Spanien behielt man zuletzt bei der Weltmeisterschaft mit 27:25 die Oberhand, jedoch waren das Spiel von Härte und Auseinandersetzungen geprägt. Für Deutschland ist es wichtig, die knallharte Defensive der Iberer zu knacken, die im Tor auf ihren Star David Barrufet aufgrund einer Verletzung verzichten müssen. Der Weltmeister von 2005 möchte endlich den Europameisterschaftstitel, nachdem man bisher 1996, 1998 und 2006 im Finale gestanden hatte und regelmäßig gescheitert war.

Nikola Karabatic (hinten)Bei den Franzosen wird sehr viel von den Bundesliga-Legionären Nikola Karabatic (Kiel), Bertrand Gille (HSV) und Thierry Omeyer (Kiel) abhängen. Können diese drei ihr Leistungspotenzial abrufen, wird es für die Gegner richtig schwer. Thierry Omeyer gilt momentan als bester Torhüter der Welt und bildete schon bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft den Rückhalt der Franzosen. Frankreich scheiterte ebenso wie Spanien an der deutschen Nationalmannschaft. Das Spiel im Halbfinale wird wohl in die Geschichte eingehen, denn nach zweimaliger Verlängerung gewann Deutschland nach hartem Kampf mit 32:31.

Bogdan Wenta (Trainer Polen)Bei Polen verhält sich die Sachlage wieder etwas anders, denn so richtig kann keiner das Team von Bogdan Wenta einschätzen. Bei der Weltmeisterschaft war die Mannschaft bis ins Finale vorgedrungen und hatte dabei in der Vorrunde das deutsche Team geschlagen. Die Spieler der polnischen Nationalmannschaft sind vorwiegend in der Bundesliga zu Hause und kennen den deutschen Spieler aus dem Effeff.

Ivano Balic (Kroatien)Weiterhin darf man die Mannschaften aus Kroatien, Dänemark und Schweden nicht aus den Augen verlieren. Bei den Kroaten hängt sehr viel von ihrem Star Ivano Balic ab, gelingt es ihn auszuschalten, sind die Chancen zum Gewinnen ungleich höher. Die Dänen scheinen sich mit dem Schicksal dritter Platz in der jüngeren Vergangenheit abgefunden zu haben. Bei der EM 2002, 2004 und 2006 sowie der WM 2007 gewannen die Skandinavier immer das kleine Finale. Jetzt möchten sie im richtigen Finale überzeugen. Nachdem die Schweden die letzten drei großen Turniere verpasst hatten, möchten sie nun bei der Europameisterschaft in Norwegen an die großen Erfolge der 90er Jahre anknüpfen, wo sie 1990 und 1999 Weltmeister und 1994, 1998, 2000 und 2002 Europameister wurden.


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EM-Kader und Spielplan

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Henning Fritz

Morgen beginnen in Norwegen die kontinentalen Titelkämpfe. Das härteste Turnier der Welt, wie Bundestrainer Heiner Brand die Europameisterschaft bezeichnete, wird mit der Partie Russland gegen Montenegro eröffnet. Der erste deutsche Gegner wird das Team aus Weißrussland sein, das Kräftemessen beginnt am Donnerstag um 17.15 Uhr in Bergen.

Deutschland wird mit folgendem Kader in die Europameisterschaft starten:

Tor: Henning Fritz, Johannes Bitter, Carsten Lichtlein

Linksaußen: Torsten Jansen, Dominik Klein

Rechtsaußen: Stefan Schröder, Florian Kehrmann

Rückraum: Pascal Hens, Lars Kaufmann, Oleg Velyky, Markus Baur, Michael Kraus, Christian Zeitz, Holger Glandorf, Rolf Hermann

Kreisläufer: Andrej Klimevets, Sebastian Preiß, Oliver Roggisch

Der Spielplan für die deutsche Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft sieht wie folgt aus:

17. Januar 2008 17:15 Uhr Deutschland – Weißrussland
19. Januar 2008 18:15 Uhr Ungarn – Deutschland
20. Januar 2008 16:30 Uhr Spanien – Deutschland


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