Handball News

Alles zur Handball Bundesliga und zur Nationalmannschaft
 


Archiv: Handball EM

Nach dem bescheidenen Abschneiden der DHB-Auswahl bei den Olympischen Spielen in Peking geht es schon bald mit der Qualifikation für die Europameisterschaft in Österreich weiter. Die deutschen Handballer treffen in Wetzlar auf Außenseiter Bulgarien.

Die EM- Endrunde findet in der Alpen-Republik vom 19. bis 31. Januar 2010 statt. Die zweite Partie der deutschen Mannschaft wird am 1. November in Slowenien ausgetragen.

“Die Analyse der Olympischen Spiele ist noch nicht abgeschlossen. Ich kann jetzt beim besten Willen noch nicht sagen, mit welcher Mannschaft wir antreten”, meinte Bundestrainer Heiner Brand nach der Bekanntgabe der Gegner.

Die weiteren Heimspiele in der Gruppe 5 finden für die deutschen Herren am 21./22. März 2009 gegen Israel, am 13./14. Juni 2009 gegen Slowenien und am 17./18. Juni 2009 gegen Weißrussland statt. Nur die ersten beiden Mannschaften der insgesamt sieben Gruppen fahren nach Österreich. Titelverteidiger Dänemark und der Gastgeber sind schon für die Endrunde qualifiziert.


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Die deutschen Handball-Frauen treffen bei der Europameisterschaft in Mazedonien vom 2. bis 14 Dezember in Gruppe D auf den Gastgeber, Kroatien und Serbien. Letzten Sonntag fand die Auslosung im Amphitheater von Ohrid statt. Bundestrainer Armin Emrich zeigte sich danach äußerst zufrieden mit der Auslosung. weiterlesen »


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Bilanz der EM in Norwegen

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Ernüchterung ist im deutschen Team eingekehrt und es werden erste Fazits der vergangenen Europameisterschaft in Norwegen gezogen. Das große Ziel, nach dem Weltmeistertitel auch Europameister zu werden, hat die Mannschaft von Heiner Brand verpasst, aber trotz allem ein gutes, wenn auch nicht sehr gutes Turnier gespielt.

Das Bundestrainer Heiner Brand nicht nur der „Gute-Laune-Onkel“ ist, haben die ersten Konsequenzen nach der EM wieder einmal belegt, so wurden Lars Kaufmann, Rolf Herrmann und Michael Kraus erst einmal aus dem Kader verbannt und sollen sich erst durch sehr gute Leistungen in der Bundesliga wieder anbieten. Gerade von Krauss, dem Shooting-Star der Weltmeisterschaften, war Brand sehr enttäuscht. Lediglich 30 Prozent seiner möglichen Leistungen soll der Nachfolger von Regisseur Baur bei den Titelkämpfen gezeigt haben. Kaufmann und Herrmann soll die entsprechende Einstellung gefehlt haben. „Das war einfach zu wenig. Ich habe bei ihren Einsätzen nicht erkennen können, dass sie ihre Chance beim Schopf packen wollen!“ – so der Bundestrainer.

Eines muss man aber der deutschen Mannschaft zu Gute halten – angesichts der Vielzahl der Verletzungen von Leistungsträgern wie Velyky, Kehrmann, Zeitz, Roggisch und später Baur hat sie nachgewiesen, dass der Weltmeistertitel kein Zufall war. Dänemark war einfach präsenter und verfügte am Ende über mehr Kraftreserven. Die Belastung von acht Spielen innerhalb von zehn Tagen ist einfach zu hoch und sollte auch von den Organisatoren noch einmal überdacht werden.

Spielerisch waren einfach zu viele Defizite und zudem konnte sich kaum ein Spieler derart in Szene setzen, um die gesamte Mannschaft noch einmal mitreißen zu können. Mit Florian Kehrmann wurde auch lediglich nur ein Deutscher in die Mannschaft des Turniers gewählt worden, was diese Aussage nur bestätigt. Fritz und Bitter zeigten phasenweise ein Weltklasse Torhüter-Spiel, war aber auch oftmals nur Mitläufer. Man sollte jetzt aber nicht die Köpfe hängen lassen, sondern voller Optimismus auf die Olympischen Spiele 2008 schauen, um dort möglicherweise ein Sommermärchen zu starten.

Etwas enttäuschend war die Zuschauerbilanz in den Hallen in Norwegen. Manchmal hatten Reporter eine ganze Sitzreihe für sich, jeder Zuruf der Trainer oder Kommentar eines Spielers war noch auf den hinteren Rängen zu hören. Möglicherweise hatte der Norweger an sich auch etwas anderes zu tun, als sich die europäische Handballelite anzuschauen – fragt sich nur was? Die vollen Hallen in Deutschland und die dortige Stimmung wird wohl für lange Zeit unerreichbar bleiben.


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Dänemark ist Europameister 2008

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Lars Christiansen

Das kleine skandinavische Land befindet sich im Ausnahmezustand, denn endlich ist es den Dänen nach unzähligen dritten Plätzen endgültig gelungen, den Titel bei der Europameisterschaft 2008 in Norwegen zu erringen. Im Finale besiegte Dänemark das Team aus Kroatien deutlich mit 24:20 und kann sich erstmals in der Geschichte des Landes „Europameister“ nennen.

Endlich war auch so etwas wie Stimmung in den Hallen in den Norwegen zu spüren, denn die Dänen hatten noch einmal drei Charterflüge nach Lillehammer für ihre Fans organisiert. Und diese feierte ekstatisch den Sieg ihrer Mannschaft gegen einen ersatzgeschwächten Gegner aus Kroatien, der nach seiner Energieleistung im Halbfinale zu keinem Zeitpunkt an die zuvor gezeigten Spiele anknüpfen konnte. Die Garanten für den Sieg der Dänen waren der Flensburger Lars Christiansen, der schon gegen Deutschland über sich hinaus gewachsen war, der Lemgoer Lasse Boesen und natürlich der Torhüter Kasper Hvidt, der über sich hinaus gewachsen war. Die fehlende Kraft, aber auch die zahlreichen Undiszipliniertheiten verhinderten einen Triumpf der Kroaten – allen voran Trainer Lino Cervar, der nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung der Schiedsrichter kaum noch einzukriegen war und deshalb die Halle verlassen musste. Alles in allem konnten die Dänen während des gesamten Turniers überzeugen und wurden verdient Europameister 2008.

Debakel für Deutschland

Neben der Kraft war vor allem die Moral des deutschen Teams im Halbfinale gebrochen worden. Die Mannschaft von Heiner Brand präsentierte sich kraft- und lustlos. Zahlreiche Verletzte wie Kehrmann oder Zeitz wurden erst gar nicht eingesetzt, die zweite Garnitur war der Power der Franzosen einfach nicht gewachsen. Mit einer der höchsten Niederlagen überhaupt bei einer Europameisterschaft beendete die Nationalmannschaft das Turnier auf dem vierten Platz. Damit hat der Weltmeister durchaus nachgewiesen, auch außerhalb des eigenen Landes ein würdiger Gegner zu sein, aber der Substanzverlust während des Turniers war einfach zu hoch, um den Franzosen noch einmal Paroli bieten zu können. Am Ende stand es 26:36 für die Franzosen und damit war das deutsche Team noch gut bedient. Schade, dass die Mannschaft schließlich ohne eine Medaille nach Hause fährt, aber sie haben sich dennoch sehr gut geschlagen.


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Knappe Niederlage im Halbfinale

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Wie eng die europäische Elite bei diesen Europameisterschaften in Norwegen beieinander liegt, haben die beiden Halbfinals bewiesen. Deutschland unterlag in einer spannenden Partie der Mannschaft aus Dänemark mit 26:27, während Kroatien zuvor gegen Frankreich ebenfalls mit nur einem Tor Vorsprung erfolgreich gewesen war.

Knapp drei Sekunden vor dem Ende beendete der Flensburger Christiansen mit seinem Siebenmeter alle Finalträume der deutschen Mannschaft, dabei hatte es zuvor gar nicht schlecht ausgesehen für die Männer von Trainer Heiner Brand. Mitte der ersten Halbzeit konnte sich die deutsche Nationalmannschaft das erste Mal deutlich absetzten (12:7). Hätte man die folgenden Tempogegenstöße noch konzentrierter abgeschlossen, hätte man durchaus auch mit einer Sieben-Tore-Führung in die Halbzeit gehen können, stattdessen reichte es lediglich zu einem 10:13. Die deutliche Führung war vor allem Holger Glandorf und Johannes Bitter zu verdanken, der zeitweise mit einer Quote von 60 Prozent gehaltenen Bällen glänzte. In der zweiten Hälfte zeigte sich dann deutlich der Substanzverlust der deutschen Mannschaft, die am Tag zuvor eine achtstündige Busreise in Kauf nehmen musste. Florian Kehrmann und Christian Zeitz konnten aufgrund von Verletzungen nur noch sporadisch eingesetzt werden und der von Heiner Brand nachnominierte Frank von Behren die Lücke in der Defensive nicht schließen. In der Folgezeit waren die Dänen konzentrierter und konsequenter. Wenige Sekunden vor dem Ende kam die deutsche Mannschaft durch einen Kraftakt sogar noch zum 26:26 Ausgleich. Das glückliche Ende sollten aber die Dänen für sich behalten und den Fluch vom ewigen Dritten endlich ablegen.

Für Deutschland geht es am Sonntag schließlich um die Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 trifft man erneut auf das Team aus Frankreich.


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Jubel bei der deutschen Mannschaft

Was für ein Handballkrimi! Das Spiel zwischen Deutschland und Schweden bei der Europameisterschaft in Norwegen war eine temporeiche, von Zweikämpfen geprägte und spannende Partie, in welcher die Deutschen am Ende mit 31:29 siegreich waren.

Fast während der gesamten Spieldauer lief die DHB-Auswahl ähnlich wie beim Spiel gegen Frankreich einem Rückstand hinterher, konnte aber im Gegensatz zur gestrigen Partie das Spiel noch drehen und Ende für sich entscheiden. Der Rekordeuropameister aus Schweden versuchte gerade in der Anfangsphase schnell zum Torabschluss zu kommen und das deutsche Team mit Tempogegenstößen zu überraschen. Diese hatten aber immer die passende Antwort parat und ließen den Vorsprung der Skandinavier nie mehr als zwei Tore anwachsen. Zur Pause führten die Schweden mit 18:16. Nach dem Pausentee gelang der deutschen Mannschaft der schnelle Ausgleich, der fast über die gesamte Spieldauer Bestand haben sollte. Die zweite Hälfte war wesentlich härter und intensiver, weshalb auch Oliver Roggisch wegen einer Muskelverletzung in der Wade ausgewechselt werden musste. Später verletzte sich auch noch Michael Kraus, womit das Team von Bundestrainer Heiner Brand weiter gehandicapt war. Kurz vor Ende der Partie entschieden Florian Kehrmann und Markus Baur mit ihren Toren das spannende Spiel für Deutschland.

Damit trifft man im Halbfinale auf Dänemark, gegen die das deutsche Team in der Vorbereitung auf das Turnier jeweils einmal gewonnen und verloren hatte. Das zweite Halbfinale bestreiten Kroatien und Frankreich. Morgen um 18 Uhr geht’s los für die Mannen von Trainer Heiner Brand. Daumen drücken!


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Fight um jeden Zentimeter

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM


Wenn es nach zwölf Minuten Spielzeit beim Handball immer noch 1:1 steht, dann wird selbst einem Laien klar, dass sich hier zwei Abwehrreihen gegenüber standen, die sich keinerlei Raum schenkten. Beim Duell des Weltmeisters gegen den Europameister war es die von allen erwartete spannende Partie, welche Europameister Frankreich dank eines konzentrierteren Endes mit 26:23 für sich entscheiden konnte.

Wer gestern das Spiel zwischen Deutschland und Frankreich am Bildschirm mit verfolgte, erlebte ein Duell auf Augenhöhe, das geprägt war von packenden Duellen, bissigen Zweikämpfen und Kampf um jeden Zentimeter Hallenparkett. Im Tor des deutschen Teams erhielt Henning Fritz den Vorzug vor Bitter, denn Fritz hatte die Franzosen bei der Weltmeisterschaft noch entzaubert. Diesmal war es aber vor allem sein Gegenüber, Thierry Omeyer vom THW Kiel, der zur Bestform auflief. Angetrieben von Nicola Karabatic zogen die Franzosen zunächst auf 4:1 davon. Doch bis zur Pause kam das Team von Bundestrainer Heiner Brand bis auf 11:10 wieder heran. Kurz nach der Pause kassierte Oliver Roggisch die Rote Karte, womit der deutschen Abwehr der Turm in der Abwehr fehlte. Trotzdem kam die Deutschen in 51. Minute zum lang ersehnten Ausgleich (21:21) und das Spiel begann im Prinzip völlig neu. Aber Omeyer hatte etwas dagegen, er zerstörte mit seinen Paraden in der Endphase des Spiels die Hoffnungen des amtierenden Weltmeisters. Am Ende siegte Frankreich mit 26:23, die Spieler beider Mannschaften sanken erschöpft zu Boden.

Frankreich hat damit souverän das Halbfinale erreicht und spielt heute gegen Ungarn. Dank des Sieges der Isländer gegen die Ungarn haben aber die Deutschen noch die Chance ins Halbfinale einziehen zu können. Da auch Schweden mit 27:26 gegen Spanien erfolgreich war, muss das deutsche Team gegen die Skandinavier unbedingt gewinnen, um das Weiterkommen zu sichern. Völlig enttäuscht haben dagegen die Spanier, die lediglich in der Partie gegen Deutschland überzeugen konnten, aber schon vor dem abschließenden Spieltag ausgeschieden sind.

In der Gruppe 1 hat Norwegen seine hervorragende Ausgangsposition verspielt. Die Gastgeber unterlagen völlig unnötig Slowenien mit 29:33. Damit haben hier vier Teams noch die Chance auf den Einzug ins Halbfinale – wobei Kroatien und Dänemark mit jeweils 6:2 Punkten die beste Ausgangsposition haben. Dahinter lauern noch Norwegen und Slowenien.


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Rückraum wieder Rückhalt

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Bei der Niederlage gegen Spanien waren Pascal Hens und Holger Glandorf die Schwachstellen des deutschen Spieles. Kommen die deutschen Rückraumspieler nicht in Schwung, dümpelt der gesamte Angriff der deutschen Nationalmannschaft. Gegen Island, dem ersten Spiel in der Hauptrunde, war es vor allem Glandorf mit seinen neun Treffern, der das Spiel des deutschen Teams prägte.

Am Ende gewann Deutschland recht deutlich mit 35:27 gegen die Nordeuropäer aus Island. Das Spiel war geprägt von einem Auf und Ab der deutschen Mannschaft. Man konnte sich gleich am Anfang mit einer 6:0 Führung deutlich absetzen und schwächelte erst kurz vor der Halbzeit, als die Isländer vier Tore in Folge erzielen konnten. Trotzdem ging es mit einer 17:12 Führung in die Pause. Momentan bekommt die Pause aber den deutschen Akteuren nicht sonderlich gut, so verlor man ähnlich wie bei der Partie gegen Spanien den Faden und Island kam bis auf zwei Tore heran (23:21). Aber das Team von Bundestrainer Heiner Brand besann sich auf seine Stärken und übernahm in der Folgezeit wieder das Zepter. Starker Rückhalt für das deutsche Team war Torhüter Henning Fritz, der mit einigen Paraden für Ruhe sorgte. Am Ende stand ein souveräner 35:27 für die deutsche Mannschaft, die heute gegen den Turnierfavoriten aus Frankreich weiter punkten müssen, auch wenn die anderen Teams in der Gruppe durchaus für Deutschland spielten, denn Spanien unterlag knapp dem Team aus Frankreich mit 26:27 und hat jetzt 2:4 Punkte. Im dritten Spiel der Gruppe trennten sich Ungarn und Schweden 27:27, womit Deutschland auf den zweiten Tabellenplatz vorrückte, der am Ende zur Teilnahme am Halbfinale reicht.

In der Gruppe I. der Europameisterschaft in Norwegen verspielte der Gastgeber schon einen sicher geglaubten Sieg in den letzten Minuten, als Polen noch einen Drei-Tore-Rückstand aufholen konnte. Am Ende trennten sich beide Teams 24:24 Unentschieden, womit Norwegen mit 5:1 Punkten noch allerbeste Chance auf das Halbfinale besitzt. Die ersten Punkte holten sich die Slowenen in der Partie gegen Montenegro. Sie gewannen mit 31:29. Für die Überraschung des Tages sorgte aber Dänemark, die Kroatien deutlich mit 30:20 besiegen konnten.


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1.Spieltag der Hauptrunde

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Heiner Brand

Am kommenden Dienstag beginnt der erste Spieltag der Hauptrunde, in welcher die vier Halbfinalplätze der Europameisterschaft vergeben werden. Die deutsche Nationalmannschaft trifft um 16.20 Uhr auf Island und muss eigentlich alle Partien gewinnen, um in den Kampf um die kontinentale Krone noch einmal eingreifen zu können. Die Niederlage gegen Spanien kann sich hierbei als eine große Hypothek herausstellen.

Gruppe 1:

Slowenien – Montegro
KroatienDänemark
Polen – Norwegen

Gruppe 2:

Deutschland – Island
SpanienFrankreich
SchwedenUngarn


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Derbe Pleite gegen Spanien

Autor: Carsten
abgelegt in: Handball EM

Pascal Hens

Auf dem Weg zum Titel bei der Europameisterschaft in Norwegen musste die deutsche Nationalmannschaft eine derbe Pleite gegen das Team aus Spanien verkraften. Am Ende unterlag der amtierende Weltmeister mit 22:30 und muss mit einer 2:2 Punktebilanz in die Hauptrunde starten.

Die zweite Halbzeit war eine absolute Katastrophe gewesen. Hatte man die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten und selbst eigene Akzente wie 8:5-Führung setzen können, ging man in der zweiten Halbzeit völlig unter. Besonders die indisponierten Angreifer Pascal Hens und Holger Glandorf konnten zu keinem Zeitpunkt an die sehr guten Leistungen der Spiele gegen Weißrussland und Ungarn anknüpfen. Insbesondere Pascal Hens, sonst die Zuverlässigkeit in Person, versemmelte einen Wurf nach dem anderen und machte die spanischen Torhüter zum Held der zweiten Hälfte.

Immer wieder verhaspelte sich der deutsche Angriff in der starken Deckung der Iberer und diese wiederum konnten sich dank guter Tempogegenstöße eine sichere Führung heraus spielen. Der zunächst im Tor stehende Henning Fritz war bei den meisten Würfen fast chancenlos, weil den spanischen Angreifern einfach zu viel Raum gelassen wurde. Spanien hätte sich bei einer Niederlage so gut wie aus dem Turnier verabschieden müssen, liegt aber dank des Erfolges aber vor dem deutschen Team, das am Ende sogar auf den dritten Platz in dieser Gruppe zurückfiel.

Die Gegner in der Hauptrunde sind Island, Schweden und der große Favorit Frankreich, der bereits vier Punkte mit in ausstehende Runde nehmen kann. Die deutsche Mannschaft muss eigentlich jedes Spiel gewinnen, um sicher im Halbfinale zu stehen. Keine leichte Aufgabe für das Team von Heiner Brand.


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