Handball-Bundestrainer Armin Emrich hat für die Europameisterschaft vom 2. bis 14. Dezember in Mazedonien 28 Spielerinnen für das erweiterte Aufgebot benannt.
Zur EM in Mazedonien fahren dann nur 16 Spielerinnen. „Das Festlegen dieses 28er- Aufgebotes ist vor allem ein formaler Akt, um mögliche Ausfälle abzusichern. Wir haben das auf den einzelnen Positionen mit bis zu vier Alternativen getan“, meinte Armin Emrich. „Darüber hinaus spiegelt dieser Kreis nicht nur die Kontinuität in unserer Mannschaft, sondern auch neue Perspektiven wider.“
Vor der EM-Endrunde werden die Damen des Deutschen Handballbundes (DHB) noch fünf Testspiele bestreiten. Beim Karpatenpokal in Rumänien vom 21. bis zum 23. November misst sich das deutsche Team mit Gastgeber Rumänien, der Ukraine und Kroatien B. Bei der Generalprobe empfängt Deutschland am 26. und 27. November in Hamm und Münster den Olympia-Fünften Frankreich.
Das erweiterte Aufgebot lautet wie folgt:
Tor: Sabine Englert (Hypo Niederösterreich/149 Länderspiele/2 Tore), Jana Krause (1. FC Nürnberg/9/0), Clara Woltering (Bayer 04 Leverkusen/88/0), Katja Schülke (HC Leipzig/25/0), Natalie Hagel (ProVital Blomberg-Lippe/3/0)
Grit Jurack (Viborg HK/Dänemark/271/1429), Ania Rösler (1. FC Nürnberg/25/30), Anna Loerper (Bayer 04 Leverkusen/88/116), Nadine Krause (FC Kopenhagen/Dänemark/155/641), Susann Müller (HC Leipzig/18/15), Laura Steinbach (Bayer 04 Leverkusen(19/22), Nina Wörz (Randers HK/Dänemark/144/281), Franziska Mietzner (Frankfurter HC, /), Christina Rohde (1. FC Nürnberg/3/4), Kerstin Wohlbold (1. FC Nürnberg/ /), Sabrina Neuendorf (VfL Oldenburg/18/3), Christine Beier (Frankfurter HC/ /), Nadine Härdter (Thüringer HC/130/206), Mandy Hering (Frankfurter HC/52/96), Sabrina Neukamp (ProVital Blomberg-Lippe/80/115), Stefanie Melbeck (KIF Vejen Kolding/Dänemark/ 188/405), Ulrike Stange (HC Leipzig/28/37), Sara Walzik (1. FC Nürnberg/8/11), Natalie Augsburg (HC Leipzig//), Svenja Huber (DJK/MJC Trier/1/2), Anja Althaus (Viborg HK/Dänemark/135/275, Anne Müller (Bayer 04 Leverkusen/94/129), Kathrin Scholl (VfL Oldenburg/ 5/1)
Die neue Generation konnte überzeugen: Das Team von Bundestrainer Heiner Brand deklassierte Bulgarien 42:11 (22:7) bei der Qualifikation für die EM 2010. Insgesamt resultierten 15 Tore aus Tempogegenstößen, mit denen die unvorbereiteten Würfe und das langsame Umschalten der Bulgaren von Angriff auf Abwehr bestraft wurden. weiterlesen »
Der Auftakt der umgestalteten Qualifikation für die Europameisterschaft 2010 in Österreich beginnt morgen. Dann läuft erstmals ein neu formiertes deutsches Team beim ersten Gruppenspiel gegen Bulgarien auf, in der sich die Neulinge beweisen müssen.
Für das Auftaktspiel des DHB-Teams am 29. Oktober in Wetzlar gegen die Bulgaren und vier Tage später in Celje gegen Slowenien hat Bundestrainer Heiner Brand die Weltmeister Henning Fritz, Andrej Klimovets (beide Rhein-Neckar Löwen), Christian Zeitz (Kiel) und Florian Kehrmann (Lemgo) nicht verpflichtet.
Verletzungsbedingt werden auch Holger Glandorf (Nordhorn), Torsten Jansen (Hamburg) und der langzeitverletzte Pascal Hens (Hamburg) fehlen. Durchschnittlich ist der neue Kader 25 Jahre alt. „Ich habe mich entschieden, einen Neuaufbau zu machen. Da muss ich den Jungs auch die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln“, so Brand.
Die EM-Qualifikation geht über lange acht Monate mit Hin- und Rückspielen. Weißrussland und Israel sind die weiteren Gegner der DHB-Auswahl in der Gruppe 5. Von sieben Qualifikations-Gruppen kommen nur jeweils zwei Teams in die EM-Endrunde, die vom 19. bis 31. Januar 2010 stattfinden wird. Titelverteidiger Dänemark und Gastgeber Österreich gesetzt.
Am kommenden Mittwoch beginnt die neu geschaffene EM-Qualifikation für die deutsche Handball-Auswahl, der ein unübersichtliches Mammutprogramm bevorsteht.
“Das ist eine ausufernde Entwicklung”, sagte Bundestrainer Heiner Brand zu der terminlichen Überlastung. Die halbe Liga muss im Europacup ran und allein vier Mannschaften spielen in der Champions League. “Wenn von jedem Land ein Teilnehmer wäre und der Titelverteidiger, wäre das die richtige Geschichte. Dann würde man auch wieder durchsehen”, meinte Brand zu dem unübersichtlichen System.
“Der Terminplan ist zu aufgebläht. Da müssen wir etwas reduzieren, vor allem im Interesse der Spieler und der Clubs”, befand auch Frank Bohmann, Geschäftsführer des Bundesliga-Dachverbandes HBL, der die von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) ins Leben gerufene EM-Qualifikation anprangert: “Das ist ein Schritt in die falsche Richtung.”
Die am Mittwoch startende Qualifikation für die EM 2010 in Österreich wurde in ihrer Form vom Fußball übernommen. “Aber dabei wurde vergessen, dass EM und WM im Fußball nur alle vier Jahre stattfinden, im Handball aber alle zwei Jahre”, kritisierte Bohmann weiter.
Nun soll es Konsequenzen seitens der HBL geben. Mit dem neuen Fernsehvertrag von 2009 erhalten die nationalen Belange höhere Priorität, wodurch der Bundesliga-Spielplan zum Maßstab für die internationalen Spiele der deutschen Mannschaften werden soll. Ein Konflikt mit der EHF ist programmiert, aber so kann es nicht weitergehen.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft wird mit einem stark verjüngten Team in die Qualifikation für die EM 2010 am 29. Oktober starten, in der nur noch sieben Weltmeister vertreten sind.
Bundestrainer Heiner Brand hat gleich vier bisherige Stammkräfte aussortiert. Außerdem werden Holger Glandorf (Nordhorn) wegen einer Knieverletzung und Torsten Jansen (Hamburg) wegen einer Zahn-Operation beim Auftakt am 29. Oktober in Wetzlar gegen Bulgarien nicht vertreten sein. Brand hat desweiteren gleich vier bisherige Stammkräfte aussortiert.
„Vielleicht reicht es für die beiden ja noch für das zweite Spiel“, meinte der Coach zu den Verletzten, die zu einem 28er-Kader gehören, hinsichtlich der Partie am 2. November in Celje gegen Slowenien. Somit werden die Weltmeister Henning Fritz, Andrej Klimovets (beide Rhein-Neckar Löwen), Florian Kehrmann (Lemgo) und Christian Zeitz (Kiel) nicht in der EM-Qualifikation spielen. Der Hamburger Pascal Hens kuriert noch eine bei den Olympischen Spielen erlittenen Fraktur des Schienbeinkopfes aus. Sein Debüt im stark verjüngten Aufgebot wird der Magdeburger Andreas Rojewski geben.
Das Aufgebot:
Tor: Silvio Heinevetter (SC Magdeburg/7 Länderspiele/0 Tore), Johannes Bitter (HSV Hamburg/99/2), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo/93/1)
Feld: Stefan Kneer (TV Großwallstadt/2/2), Michael Müller (TV Großwallstadt/4/4), Martin Strobel (TBV Lemgo/13/25), Sebastian Preiß (TBV Lemgo/97/228), Jens Tiedtke (TV Großwallstadt/48/72), Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar/12/19), Andreas Rojewski (SC Magdeburg/0/0), Michael Kraus (TBV Lemgo/70/207), Michael Spatz (TV Großwallstadt/7/12), Christian Sprenger (SC Magdeburg/39/70), Lars Kaufmann (TBV Lemgo/52/94), Dominik Klein (THW Kiel/75/148), Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen/97/24), Yves Grafenhorst (SC Magdeburg/30/39)
Nach dem dreitätigen Lehrgang der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die EM-Qualifikation in Kaiserau zeigte sich der Bundestrainer mit seiner ausgewählten Truppe äußerst zufrieden. „Das war ein schöner Neuanfang“, befand der Coach.
Brand hatte vor dem Lehrgang einige Routiniers aussortiert und sein Team verjüngt. „Es war erstaunlich, wie schnell die Spieler Trainingsinhalte umgesetzt haben und wie gut sie sich mit und ohne Ball bewegt haben. Bei jedem einzelnen war eine starke Leistungsbereitschaft zu spüren. Das war ein schöner Neuanfang, der mir viel Spaß bereitet hat“, erläuterte der Gummersbacher.
Demnächst wird der 56-Jährige seinen Kader noch mit einigen Spielern der Champions-League-Teilnehmer verstärken. Dann werden auf die Auswahlspieler die bevorstehenden Aufgaben in der EM-Qualifikation warten. „Die meisten Spieler werden sich beim nächsten Lehrgang wiedersehen. Mit diesem Spielerstamm werden wir weiterarbeiten und auf ihn auch in der Zukunft bauen“, meinte Brand nach dem Lehrgang mit Blick auf die nächste Europameisterschaft.
Als erster Gegner in der EM-Qualifikation empfängt das DHB-Team am 29. Oktober in Wetzlar Bulgarien und am 2. November trifft der amtierende Weltmeister auf Slowenien. „Ich freue mich auf diese Spiele und bin gespannt, wie sich die neuen Spieler da aus der Affäre ziehen werden“, erklärte der Coach abschließend.
Torhüter Nikolas Katsigiannis von der HSG Nordhorn musste bei seinem ersten Lehrgang mit der Handball-Nationalmannschaft bereits das erste Training wieder abbrechen. Der DHB-Neuling brach sich in der Sportschule Kaiserau den kleinen Finger der rechten Hand.
Beim Einwerfen im Training passierte dem 26-Jährigen der Fauxpas am Finger. Katsigiannis wurde sofort im Krankenhaus in Kamen untersucht und ist nach der Diagnose zu seinem Verein nach Nordhorn zurückgekehrt, erklärte der Deutsche Handballbund (DHB). „So ein Pech. Ich war so froh, zur Nationalmannschaft eingeladen worden zu sein, hatte mir soviel vorgenommen“, meinte der junge Auswahl-Torhüter betroffen.
Das deutsche Weltmeister-Team befindet sich derzeit Sportschule Kaiserau in der Vorbereitung auf die ersten beiden Qualifikationsspiele zur EM 2010. Am 29. Oktober trifft die DHB-Auswahl in Wetzlar auf den EM-Vierten Bulgarien. Und am 2. November spielt die Truppe von Bundestrainer Heiner Brand in Celje gegen Slowenien. Katsigiannis zählt neben Andreas Rojewski (Magdeburg) und Manuel Späth (Göppingen) zu den Neulingen, die Brand für den Lehrgang nominiert hatte.
Der große Wurf blieb beim Kongress der Europäischen Handball-Föderation (EHF) in Wien zwar aus, doch das Treffen hinterließ mehr Sieger als Verlierer. Die Kalenderreform ist zunächst vertagt, der Einfluss der Vereine wurde gestärkt, und der Deutsche Handballbund (DHB) ist trotz gescheiterter EM-Bewerbung nicht entmutigt und versucht es 2014 erneut. weiterlesen »
Handball-Bundestrainer Heiner Brand hat vor dem Nationalmannschafs-Lehrgang Mitte Oktober vier Spieler, die die das deutsche Team mit zum Weltmeisterschaftstitel geführt haben, aus dem aktuellen Kader genommen.
Auf der Homepage des Deutschen Handball-Bundes (DHB) ist zu lesen, dass Brand vorerst auf Florian Kehrmann, Henning Fritz, Andrej Klimovets und Christian Zeitz verzichten wird. „Nach einem so hochstehenden sportlichen Event wie den Olympischen Spielen ist es nicht ungewöhnlich, mit dem Aufbau einer neuen Mannschaft zu beginnen“, begründete der Coach sein Vorhaben.
Zeitz vom THW Kiel, Kehrmann aus Lemgo sowie Fritz und Klimovets von den Rhein-Neckar Löwen waren bei der Weltmeister-Mannschaft 2007 und bei den Olympischen Spielen in Peking Stammspieler. Bei dem Lehrgang vom 12. bis 15. Oktober in Kaiserau werden auch jene Nationalspieler fehlen, die mit Kiel, Hamburg, Flensburg oder den Rhein-Neckar Löwen in der Champions League antreten müssen.
Mit dieser Aktion möchte Brand sieben neuen Spielern eine Chance geben, die bei den Junioren-Europameister-Mannschaften von 2004 und 2006 spielten. „Diese Mannschaft könnte auch weitgehend die Spiele der EM-Qualifikation bestreiten“, erklärte der Bundestrainer. Nächstes Qualifikations-Spiel der DHB-Auswahl zur Europameisterschaft wird am 29. Oktober in Wetzlar gegen Bulgarien ausgetragen.
Die deutschen Handball-Frauen treffen kurz vor der Europameisterschaft in Mazedonien in zwei Länderspielen auf Frankreich. Am 26. und 27. November findet die Generalprobe des WM-Dritten gegen den Olympia-Fünften in Hamm und Münster statt.
“Ich freue mich, dass wir mit Frankreich zum Abschluss der Vorbereitung einen hochkarätigen Gegner gefunden haben. Hamm und Münster werden attraktive Spiele erleben”, erklärte Bundestrainer Armin Emrich. Bei der EM in Schweden hatte das deutsche Team im Spiel um Platz drei gegen Frankreich verloren und am Ende Platz vier belegt. .
Die EM findet vom 2. bis 14. Dezember statt. Die Gegner der deutschen Frauen sind in der Vorrundengruppe Gastgeber Mazedonien am 2. Dezember, Serbien am 4. Dezember und Kroatien am 6. Dezember. Alle Spiele werden in Skopje ausgetragen.
Nach dem bescheidenen Abschneiden der Deutschen bei den Olympischen Spielen gilt es bei dem in wenigen Wochen beginnenden Worldcup im dänischen Arhus (14. bis 19. Oktober) nach vorne zu schauen. Die DHB-Frauen treffen dann auf Schweden, Norwegen und Rumänien.