Handball News

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Archiv: Handball EM

Michael Müller / Foto: Wikipedia - Armin KübelbeckKaum zu glauben: Es wird auch noch Handball gespielt, trotz aller Manipulationsgerüchte. Gänzlich unbeeindruckt von allen Querelen haben die deutschen Handballer ihren Weg zur EM 2010 in Österreich fortgesetzt. Gegen den krassen Außenseiter Israel gab sich die weiter verjüngte Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand beim 36:24 (17:15) in Aschaffenburg keine Blöße und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel der Qualifikations-Gruppe 5.

Bester deutscher Werfer war der Großwallstädter Michael Müller (Foto) vom TV Großwallstadt mit sechs Toren vor heimischem Publikum. Deutschland musste wie schon beim 25:23 vier Tage zuvor in Minsk gegen Weißrussland ohne die angeschlagenen Stars Pascal Hens, Michael Kraus und Holger Glandorf auskommen. Zudem hatte Brand dem Hamburger Linksaußen Torsten Jansen eine Ruhepause gegönnt. “Ich habe schon vorher erwartet, dass es ein Kampf werden würde. Und genauso ist es dann auch gekommen”, resümierte Bundestrainer Brand.


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Frankreich hat im Finale der Handball-Weltmeisterschaft gegen Gastgeber Kroatien mit 24:19 (11:12) den Weltmeistertitel gewonnen. Der Olympiasieger setzte sich vor zirka 15 000 fanatischen Zuschauern in Zagreb in der zweiten Halbzeit ab und zementierte mit einer grandiosen Abwehrleistung den verdienten Erfolg. Nun wollen die Franzosen die Europameisterschaft 2014 ausrichten.

Frankreichs Trainer Claude Onesta sagte stolz über sein Team: “Es gibt kein Geheimnis. Es ist das Talent der Spieler, der Teamgeist. Wir haben das Turnier dominiert, und auch in dieser Partie waren wir es, die das Spiel kontrolliert haben.” Der Coach ist nun der zweite Trainer nach dem Russen Wladimir Maximow, der Europameister, Olympiasieger (2008) und WM-Champion ist. Überragend war der Kieler Torwart Thierry Omeyer und Michael Guigou mit zehn Toren.

Neuer Weltmeister ist Frankreich © wikipedia

Nun liebäugelt der neue Weltmeister mit der Ausrichtung der Handball-EM 2014. Joel Delplanque, Präsident des französischen Handball Verbandes (FFH), sagte bei der offiziellen Begrüßung des Weltmeisters in Paris: “Wir waren ja schon an der Ausrichtung 2012 interessiert, doch damals bekam Serbien den Zuschlag.“ Der Präsident fügte hinzu: “Wenn wir 2014 nicht Gastgeber werden, versuchen wir es eben 2016 erneut.”

Das letzte Mal fand in Frankreich 2001 mit der Weltmeisterschaft ein großes Handball-Turnier statt. Damals wurde der Gastgeber auch Weltmeister.


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Die deutschen Handball-Frauen haben bei der EM in Mazedonien Platz vier erzielt. Das DHB-Team verlor im „kleinen Finale“ gegen Weltmeister Russland mit 21:24 (11:17). Alter und neuer Europameister ist Norwegen. Im Endspiel setzten sich die Olympiasiegerinnen souverän gegen Spanien mit 34:21 (13:12) durch und feierten ihren dritten kontinentalen Triumph in Folge.

So sieht der alte und neue Europameister aus:

Schon wie vor zwei Jahren verpassten die deutschen Damen eine Medaille und verloren zum dritten Mal in Serie ein EM-Halbfinale. Beste Torschützin für den DHB war Stefanie Melbeck (6) in ihrem 200.Länderspiel. Die Truppe von Bundestrainer Armin Emrich verpasste durch die Niederlage auch die direkten Qualifikationen für die WM 2009 in China und die EM 2010 in Dänemark und Norwegen. In der WM- Ausscheidung muss das deutsche Team nun im Juni gegen Serbien antreten.

“Diese EM war eine Megasteigerung im Vergleich zu Olympia. Wir gehören aktuell zu den besten Vier in Europa und damit zur Weltelite”, meinte DHB-Kapitänin Grit Jurack, die im Spiel um Platz drei wegen ihrer Verletzung am Finger passen musste. “Es ist jammerschade. Wir haben ein tolles Turnier gespielt, aber das Sahnehäubchen fehlt jetzt”, meinte Emrich geknickt.


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Die deutschen Handball-Frauen haben bei der EM in Mazedonien mit der 29:32 (13:12)-Halbfinalniederlage gegen die Spanierinnen den ersehnten Finaleinzug verpasst. Im Spiel um Bronze trifft die Auswahl von Bundestrainer Armin Emrich auf Russland, die gegen Olympiasieger Norwegen mit 24:18 (12:7) unterlagen.

Dass Überraschungsfinalist Spanien in die Endrunde einzieht, lag nicht an der technischen Überlegenheit. Allein die Motivation und der Kampfeswille sorgten für den ersten Finaleinzug der Ibererinnen.

Grit Jurack muss im Spiel um Bronze verletzt passen  © wikipediaBeste Torschützinnen der deutschen Damen waren Grit Jurack (9/1) und Nadine Krause (6). Jurack wird im „kleinen Finale“ aber nicht um Bronze mitspielen können. Die 31-Jährige hat sich einen Fingerbruch in der rechten Hand zugezogen. Die Rückraumspielerin vom dänischen Spitzenclub Viborg HK glaubt aber an ihre Teamkolleginnen: “Wir haben letztes Jahr das Halbfinale auch verloren. Jetzt wollen wir wieder die Bronzemedaille.”

Anna Loerper will das EM-Turnier nun unbedingt als EM-Dritte beenden. “Es wird schwer, den Schalter umzulegen. Aber wir wollen uns nochmal eine Bronzemedaille umhängen nach dem bisher tollen Turnier, das wir mit dem verpassten Finale etwas verbockt haben”, sagte die Spielmacherin. Im letzten Spiel Hauptrunde gewannen die DHB-Frauen gegen die Russinnen mit mit 27:22.


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Nach dem Halbfinal-Einzug bei der EM in Mazedonien spielte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft nur 28:28 (13:14)- Unentschieden gegen Außenseiter Weißrussland. Für die Truppe von Bundestrainer Armin Emrich war es der erste Punktverlust des kontinentalen Turniers.

Nadine Krause konnte gestern wieder auflaufen  © wikipedia/ KuebiSabrina Neukamp sorgte für die DHB-Auswahl 15 Sekunden vor Schluss noch für den Ausgleich. Die deutschen Handball-Frauen waren ersatzgeschwächt und durch den vorzeitigen Halbfinaleinzug war ihnen keine hundertprozentige Wettkampfspannung anzumerken. Um Gruppensieger zu werden, muss das letzte Hauptrundenspiel heute Abend gegen Weltmeister Russland gewonnen werden.

Die besten deutschen Torschützinnen waren Sabrina Neukamp (6), Mandy Hering (5) und Anna Loerper (5/2). “Es war ein hart erkämpftes Remis. Wir haben heute nicht so aggressiv und bissig gespielt wie in den Partien zuvor”, befand Bundestrainer Armin Emrich.

Die frühere Welthandballerin Nadine Krause konnte nach der gegen Serbien erlittenen Schädelprellung gestern wieder zum Team stoßen. Dafür konnte Kreisläuferin Nadine Althaus nicht eingesetzt werden, die gegen Schweden eine Muskelzerrung am Unterarm erlitt. Auch Torfrau Clara Woltering wurde wegen Rückenproblemen geschont. Sie vertrat Jana Krause vom 1. FC Nürnberg.

Wer der EM-Halbfinalgegner der DHB-Frauen ist, wird sich heute entscheiden. Potentielle Kandidaten sind Olympiasieger Norwegen, Rumänien und Spanien.


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Die deutschen Handballerinnen ziehen bei der EM in Mazedonien vorzeitig ins Halbfinale ein. Zum Hauptrundenauftakt setzte sich die Truppe von Bundestrainer Armin Emrich gestern gegen Schweden souverän mit 33:22 (15:11) durch. Mit dem Sieg gelang den DHB-Damen die direkte Revanche für die Vorrunden-Niederlage gegen den Olympia-Siebten von Peking. Die mit zehn Toren beste Werferin, Grit Jurack, will nun ins Finale von Skopje.

Grit Jurack ist die Führungsspielerin im Damen-Team   © wikipedia„Keine von uns hat jemals ein Finale bei einem großen Turnier gespielt. Das ist mein Traum, und den wollen wir nun auch realisieren“, meinte Grit Jurack nach der Rekordleistung der DHB-Frauen. Seit Einführung der Handball-Europameisterschaften 1994 hatte sich noch nie ein Team bereits nach dem ersten Hauptrunden-Spieltag für ein Halbfinale qualifizieren können.

Durch den verletzungsbedingten Ausfall der früheren Welthandballerin Nadine Krause trägt die Linkshänderin noch mehr Verantwortung im Team. Beim morgigen Zwischenrunden-Spiel gegen Weißrussland läuft Jurack zum 281. Mal für den DHB auf. Und in der Hauptrunden-Abschluss-Partie, am Donnerstag gegen Russland, wird sie den Rekord der ewigen Länderspiel-Bestenliste von Petra Uhlig einstellen.

Für den Coach ist die DHB-Rekord-Torschützin Jurack (1487 Tore) die unumstrittene Führungsspielerin auf dem Spielfeld, aber auch außerhalb. Zwischen Armin Emrich und der Spielerin vom dänischen Spitzenclubs Viborg HK existiert laut dem Trainer ein blindes Verständnis.


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Die deutschen Handballerinnen haben bei der Europameisterschaft in Mazedonien zum Abschluss der Vorrunde in Skopje gegen Kroatien mit 32:27 (19:13) gewonnen und gehen somit ohne Verlustpunkt in die heute beginnende Hauptrunde.

Die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) hatte die ersten beiden Partien der EM in Skopje in der “Balkan-Gruppe” gegen Gastgeber Mazedonien (25:22) und Serbien (32:31) gewonnen. Beste Torschützin gegen die Kroatinnen war Sara Walzik mit zehn Toren.

“Das waren zwei ganz wichtige Punkte für die Hauptrunde. Zwischendurch hatten wir aber Phasen, in denen der Tempowechsel nicht so gut funktioniert hat. Wir waren aber in der Lage, uns aus diesen schwierigen Situationen wieder zu befreien”, erklärte der Bundestrainer Armin Emrich. Die deutschen Damen mussten auf die ehemalige Welthandballerin Nadine Krause wegen einer Schädelprellung verzichten.

In der Hauptrunde warten auf die DHB-Frauen nun Russland, Schweden und Weißrussland. Auch Mazedonien Kroatien haben sich für die zweite Turnierphase qualifizieren können. Die jeweils ersten beiden Damen-Mannschaften der beiden Sechser-Gruppen ziehen ins Halbfinale ein.


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Heute beginnt die Europameisterschaft der Handballerinnen in Mazedonien. Nach dem schlechten Abschneiden der deutschen Damen bei den Olympischen Spielen in Peking  gilt es diesmal, sich nicht zu hohe Ziele zu stecken.

“Ich lasse diesmal die Finger von Hochrechnungen, das hat letztes Mal in die falsche Richtung geführt”, meinte Bundestrainer Armin Emrich vor dem Auftakt seiner Mädchen, das heute gegen den Gastgeber Mazedonien erstmals antreten wird.

Die weiteren Gruppengegner sind 4. Dezember Serbien und am 6. Dezember Kroatien, wobei die DHB-Auswahl favorisiert sind und die Qualifikation für die die Hauptrunde eigentlich Pflicht ist.

Vor dem Auftaktspiel der Deutschen warnte Emrich seine Spielerinnen vor dem Gastgeber, der von bis zu 8000 Zuschauern unterstützt werden soll. “Da müssen wir uns warm anziehen. Es ist bekannt, dass Skopje ein fanatisches Publikum hat”, sagte der Coach.

12 von 14 Spielerinnen aus dem Olympia-Kader, unter anderem mit DHB-Rekordtorschützin Grit Jurack und der früheren Welthandballerin Nadine Krause,  wollen ihre Routine ausspielen und die Schlussrunde erreichen.

Der neue Europameister wird am 14. Dezember feststehen. Topfavorit ist trotz des Fehlens von Welthandballerin Gro Hammerseng Titelverteidiger und Olympiasieger Norwegen.


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Zum Abschluss des Karpaten-Pokals unterlagen die deutschen Handball-Frauen dem Gastgeber Rumänien mit 30:32 (11:17). Somit sprang am Ende des Vier-Nationen-Turniers der dritte Platz für die DHB-Damen heraus.

“Wir hatten Höhen und Tiefen. In der äußerst geringen Zeit haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Das wollen wir jetzt in den beiden verbleibenden Spielen stabilisieren”, meinte Bundestrainer Armin Emrich nach dem Mini-Turnier. Beste Torschützinnen beim WM-Dritten waren Laura Steinbach (7/2) Grit Jurack (6/1), Anna Loerper (6) und Anja Althaus (6).

Die DHB-Damen müssen bis zur Europameisterschaft in Mazedonien vor allem an ihrer Torabschlussschwäche feilen, wollen sie Vor- und die Hauptrunde überstehen. “Wir sind im Angriff schlecht gestartet. Wir haben viele hochkarätige Bälle verschossen”, erkannte der Bundestrainer.

“Das war insgesamt ein wertvolles Spiel”, sagte Emrich zum Aufbauspiel für die EM. Nun sollen in den verbleibenden Tagen noch vorhandene Fehler korrigiert werden. “Wir waren im Angriff zu überhastet. Wir müssen hohes Tempo spielen, aber nicht hohes Risiko”, forderte der Coach künftig von seinen Damen.

Die DFB-Frauen werden sich heute in Hamm und am Donnerstag in Münster in weiteren EM-Vorbereitungsspielen gegen Frankreich testen.


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Die Frauen-Nationalmannschaft des DHB hat bei der Vorbereitung auf die EM in Mazedonien, vom 2. bis 14. Dezember, Personalprobleme. Nur 12 von 16 Spielerinnen aus der A-Mannschaft können beim Sonntag beginnenden Lehrgang im SportCentrum Kamen-Kaiserau antreten. Susann Müller, Ania Rösler, Sara Walzik und Jana Krause können wegen einem Bundesligaspiel erst am späten Mittwochabend nachreisen.

„Es ist äußerst bedauerlich, dass dieses Spiel nicht zu verlegen war“, meinte Bundestrainer Armin Emrich, der mit dem vollständigen Kader durch diesen Umstand nur eine gemeinsame Trainingseinheit durchführen kann.

Um trotzdem einen optimalen Trainingsbetrieb zu sichern, wird der Bundestrainer den Kader mit Christine Beier und Anne Jochin sowie den U20-Weltmeisterinnen Franziska Mietzner, Melanie Herrmann (alle Frankfurter HC), Elisabeth Garcia-Almendaris und Friederike Gubernatis (beide TSG Ketsch) verstärken. „Unter den gegebenen Umständen machen wir aus der Not eine Tugend und erweitern den Kreis möglicher Nationalspielerinnen“, so der Coach.

Bei der EM treffen die DHB-Frauen in der Vorrunde am 2. Dezember auf Gastgeber Mazedonien, am 4.12. auf Serbien und am 6.12 auf Kroatien.


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