Nun ist es Amtlich! Der kroatische Nationalspieler und 2-Meter Riese Igor Vori wechselt zum Handball-Bundesligist HSV Hamburg. Schon zur kommenden Saison soll der 28-jährige nicht mehr für den HC Croatia Osigutanje-Zagreb spielen sondern offiziell zum Verein an die Elbe wechseln und das bis vorerst 2012.
Mit seiner kroatischen Mannschaft gewann Igor Vori die WM 2003 in Portugal und im folgenden Jahr wurden die Kroaten Olympiasieger in Athen. Bei der Heim-WM Anfang dieses Jahres, bei der die Kroaten den zweiten Platz belegten, wurde Vori zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt. Mit diesen Zeugnissen also, wechselt Vori zum HSV.
Bei seiner Ankunft in Hamburg war der Kreisläufer bester Laune und begeistert von Trainingsbedingungen in der Volksbank-Arena. Gemeinsam mit HSV-Sportchef Christian Fitzek gab es hier eine erste Besichtigungstour. ‘Toll. Ich bin beeindruckt von den Trainingsbedingungen“, schwärmt das Abwehr-Ass ‘Das kenne ich nur vom FC Barcelona. Aber hier ist alles neuer, noch schöner.’ Fitzek erhofft sich starke Unterstützung im Team durch Igor Vori. ‘Mit ihm haben wir mehr Masse und Größe in der Deckung.’, so Fitzek.
Der Kroate hatte zuvor seinen bis 2010 bestehenden Vertrag beim finanziell klammen RK Zagreb aufgelöst, weil er die letzten drei Monate kein Gehalt mehr bekam. Sportchef Fitzek geht daher davon aus das der HSV keine Ablöse mehr zu zahlen hat. Danach ging es weiter zum Medizin-Check bei den Team-Ärzten im Albertinen Krankenhaus. Diesen absolvierte Vori mit Bravur und bekam ‘Grünes Licht‘ von den Ärzten. Mit der Nummer 9 auf dem Trikot stellt Igor Vori sich darauf ein Titel zu holen. Na dann los – Wir freuen uns auf das was da kommt!
Vor genau 30 Jahren, am 30. März 1979, passierte im Europacup-Spiel des VfL Gummersbach in Tatabanya (Ungarn) ein schrecklicher Unfall: Joachim Deckarm, der damals beste Handballer der Welt, stieß bei einem Tempogegenstoß mit seinem Gegenspieler Lajos Pánovics zusammen und fiel bewusstlos zu Boden. Dabei stürzte er mit seinem Kopf ungebremst auf den Betonboden. Der 104-fache Nationalspieler erlitt einen doppelten Schädelbasisbruch und eine schwere Gehirnquetschung. Erst 131 Tage später erwachte Deckarm mit Hirnschädigungen aus dem Koma. weiterlesen »
Weltmeister Nikola Karabatic, der zu den Rhein-Neckar-Löwen wechseln will, und die deutsche Rekord-Torschützin Grit Jurack vom dänischen Spitzenclub Viborg HK wurden von der Fachzeitschrift „Handballwoche“ zu Deutschlands besten Handballern des Jahres 2008 gekürt.
Laut dem Handball-Magazin gewann französische Welthandballer Nikola Karabatic vom deutschen Rekordmeister THW Kiel die Wahl mit 6218 Punkten vor dem Lemgoer Spielmacher Michael Kraus (5346 Punkte). Rückraum-Akteur Holger Glandorf von der HSG Nordhorn kam auf Platz drei (5284).
Der Franzose, der schon 2007 zu Deutschlands bestem Handballer gewählt wurde, meinte zu der Ehrerweisung: „Das ist eine sehr hohe Auszeichnung für einen ausländischen Handballer und eine große Anerkennung für meine Leistungen in der Bundesliga.“
Für Rückraumspielerin Grit Jurack war es mit einem deutlichen Vorsprung von 7630 Punkten nach 1999, 2000, 2001 und 2007 bereits die fünfte Ehrung vor ihren DHB-Kolleginnen Clara Woltering (5477) und Nadine Krause (3689).
Am Montag ist die Autobiografie von Stefan Kretzschmar erschienen. Der frühere Handballstar arbeitet heute als Sportdirektor beim SC Magdeburg. Im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) verriet der frühere Linksaußen der Weltklasse: “Ich will die Leute an meinem Leben teilhaben lassen, ohne mich jetzt völlig blank zu machen.” Das Buch “Anders als erwartet” eröffnet spannende Einblicke in das Leben Kretzschmars. Der Popstar des Handballs gibt Sportliches und auch viel Privates preis. Bei einer bekannten Schwimmerin indes schweigt der Genießer. weiterlesen »
Zu sechs Bundesliga-Duellen kommt es in der dritten Runde des DHB-Pokals. Aufsteiger Stralsunder HV empfängt den Cupverteidiger THW Kiel. Der HSV Hamburg muss beim TV Großwallstadt antreten, gegen den er bereits in der Bundesliga unterlag.
“Es hätte schon leichter kommen können”, sagte Füchse-Torjäger Konrad Wilczynski, nachdem den Berlinern die SG Flensburg-Handewitt zugelost wurde, fügte aber hinzu: “In einem Heimspiel werden wir immer versuchen, die Überraschung zu schaffen.”
Bundesliga – Bundesliga:
Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt
Stralsunder HV – THW Kiel
TV Großwallstadt – HSV Hamburg
Rhein-Neckar Löwen – MT Melsungen
TUSEM Essen – HSG Wetzlar
HSG Nordhorn – TSV Dormagen
TuS N-Lübbecke – TSV Hannover-Burgdorf
ASV Hamm – SC Magdeburg
TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck- VfL Gummersbach
HSG Tarp-Wanderup – TSV GWD Minden
ThSV Eisenach – HSG Gensungen-Felsberg
Dessau-Roßlauer HV 06 – TSG Friesenheim
HSG Handball Lemgo II – TSV Altenholz
HG Saarlouis – HSG Düsseldorf
HG Oftersheim-Schwetzingen – FA Göppingen
SG BBM Bietigheim – 1. SV Concordia Delitzsch
Die Spiele finden am 21. und 22. Oktober statt.

Das sensationelle Aus des TBV Lemgo beim Zweitligisten TuS N-Lübbecke war den übrigen Bundesligisten eine Warnung: Ohne Ausnahme erreichten sie gestern die dritte Runde des DHB-Pokals. Mit 15 Toren gegen den SC Magdeburg II war Rechtsaußen Hans Lindberg (Foto) vom HSV Hamburg der überragende Spieler in der zweiten Pokalrunde. weiterlesen »
Sensation im DHB-Pokal: Der Nord-Zweitligist TuS N-Lübbecke besiegte in heimischer Halle den TBV Lemgo mit 40:39 (33:33, 16:16) nach Verlängerung und brachte dem Favoriten damit die erste Saisonniederlage in einem Pflichtspiel bei. Keine Probleme hatten hingegen die Rhein-Neckar Löwen, TUSEM Essen und die Füchse Berlin, die in die dritte Runde einzogen. weiterlesen »
Die Norwegerin Gro Hammerseng und der Franzose Nikola Karabatic vom THW Kiel sind bei der Abstimmung der IHF unter Zehntausenden von Fans zu den Welthandballern des Jahres 2007 gewählt worden. Die Deutschen Michael Kraus vom TBV Lemgo und Grit Jurack, die beim dänischen Meister Viborg HK spielt, landeten auf Rang drei, Torwart Henning Fritz von den Rhein-Neckar Löwen wurde Vierter.
Handball boomt: Bereits zum zweiten Mal in Folge ist Handball die Sportart, die die meisten Interessierten hinzugewinnen konnte. Der Erfolg des Nationalteams und die hochklassige Bundesliga führten dazu, dass sich 28 Millionen Deutsche für Handball interessieren, drei Millionen mehr als im Jahr zuvor. weiterlesen »
Wie heute von der International Handball Federation bekannt gegeben wurde, sind die deutschen Handballer Henning Fritz, Michael Kraus und Grit Jurack für die Wahl zum „Welthandballer des Jahres 2007“ nominiert worden.
Die beiden Weltmeister Fritz und Kraus wird eher eine geringe Chance gegeben, den Titel zu erringen, obwohl sie entscheidend dazu beigetragen haben, den Titel nach Deutschland zu holen. Aber der Schatten von Nicola Karabatic oder Ivano Balic scheint gar zu übermächtig zu sein.
Ganz anders liegt die Sache bei Grit Jurack, die mit 85 Toren sich den Titel als beste Schützin bei der WM in Frankreich sicherte. Im Team des WM-Dritten aus Deutschland spielte die 31jährige Rückraumspielerin eine tragende Rolle und führte die Mannschaft etwas überraschend zum 3. Platz bei der WM. Nach ihrem Wechsel zum dänischen Spitzenverein Viborg HK konnte sie als erste deutsche Spielerin die Meisterschaft in der stärksten Frauen-Handballliga sowie die Champions League gewinnen.
Die Wahl zum „Welthandballer des Jahres 2007“ findet im Internet unter www.ihf.info statt.