Im Frauen Handball ist jüngst ein Dopingskandal aufgedeckt worden. Gegen zwei Mitarbeiter der privaten Doping-Kontroll-Firma Serco Control wurden Ermittlungen eingeleitet. Ihnen wird Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Leidtragender ist der deutsche Frauen Handball.
Eigentlich hätten die beiden beauftragten Doping-Kontrolleure der Firma Serco Control nach den Frauen Handball-Spielen FSV Mainz gegen DJK/MJC Trier am 9. Januar 2010 (Pokal) sowie der Partie TuS Metzingen gegen die HSG Bad Wildungen am 12. Dezember 2009 (2. Liga) Urinproben der Spielerinnen nehmen müssen. Das taten sie aber nicht und brachten den DHB damit in die Bedouille. weiterlesen »
Jure Natek verstärkt ab der kommenden Saison den SC Magdeburg. Der slowenische Nationalspieler kommt vom RK Gorenje Velenje, mit dem er es in dieser Saison sogar bis ins Achtelfinale der EHF Champions League schaffte.
Magdeburg freut sich, denn mit dem 135fachen slowenischen Nationalspieler Jure Natek kommt ein erfahrener Handballer ab der kommenden Saison an die Elbe. Natek unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2012, zusammen mit Andreas Rojewski wird er die Achse auf der rechten Rückraum-Position besetzen. weiterlesen »
Die Handball-Europameisterschaft 2010 steht praktisch unmittelbar bevor. Vom 19. bis 31. Januar spielen die besten europäischen Nationalteams gegeneinander um den Titel. In Innsbruck, Linz, Wien, Graz und in der Wiener Neustadt spielen 16 Teams zunächst um den Einzug in die Hauptrunde, bevor am 31. Januar die beiden besten Handball-Mannschaften um 17.30 Uhr aufeinandertreffen.
Am 19. Januar 2010 trifft die deutsche Auswahl in Österreich in der Vorrunde zunächst auf Polen, am 20. auf Slowenien, schliesslich am 22. Januar auf den viermaligen Europameister Schweden. Wie in den anderen Gruppen qualifizieren sich auch in der Gruppe C, in der Deutschland in der Innsbrucker Olympiahalle spielt, nur die ersten drei Mannschaften für die Hauptrunde, in der die Mannschaften in zwei Gruppen spielen.
Im besten Fall bis ins Halbfinale?
Der deutsche Handball-Bundestrainer Heiner Brand traut seinen Spieler allerhand zu, räumt aber ein, dass die Topfavoriten Kroatien und Frankreich zur Zeit kaum zu schlagen sind. Wenn es schlecht laufe, könne die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) bereits in der Vorrunde scheitern, im besten Fall könne sie aber auch bis ins Halbfinale kommen.
Bei einer Besichtigung des Vorrunden-Austragungsort für die deutschen Handballer zeigte sich Brand zufrieden und weiterlesen »
Gunnar Prokop ist eine Legende – zumindest in Österreich. Als Mitbegründer, Manager und Trainer des österreichischen Handballclubs Hypo Niederösterreich führte er die Damenmannschaft seit der ersten österreichischen Meisterschaft im Jahr 1977 mit 33 Malen ununterbrochen zum Sieg. Aber auch in der Champions League konnte Hypo Niederösterreich bis bisher acht Siegen überzeugen.
Vor seiner Karriere als Damen-Handballtrainer war Gunnar Prokop bereits als Leichtathletik-Trainer erfolgreich. So führte er seine spätere Frau Liese Sykora, besser bekannt als österreichische Innenministerin Liese Prokop (2004 bis 2006), bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt zur Silbermedaille im Fünfkampf, aber auch andere von Prokop betreute Athletinnen feierten Erfolge. Erst 1972 wechselte Gunnar Prokop zum Frauen-Handball und wurde auch dort bereits bald erfolgreich, trainierte sogar zeitweise die Nationalmannschaft.
2001 wurde Gunnar Prokop anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Europäischen Handball-Föderation zum „Coach of the Century“ gekührt. Im April 2007 wurde Gunnar Prokop vom Land Niederösterreich für sein Lebenswerk geehrt.
Obwohl schon immer als impulsiv und häufig auch frauenfeindlich bekannt, leistete sich der heute 69-Jährige beim Champions League-Spiel von Hypo Niederösterreich gegen Metz Handball am 29. Oktober 2009 eine selbst für Gunnar Prokops Verhältnisse unerhörte Entgleisung, als er weiterlesen »
„Teamgeist – Die zwei Leben des Joachim Deckarm“ heisst die Biografie über den Ende der 1970er Jahre vielleicht besten Handballspieler der Welt. Geschrieben hat das Werk der Sportjournalist Rolf Heggen, unter anderem um dem am 30. März 1979 schwer verunglückten Deckarm, der noch heute auf fremde Hilfe angewiesen ist, finanziell unter die Arme zu greifen. Denn die Erlöse aus dem Buchverkauf gehen an die Joachim Deckarm-Stiftung.
Als am 30. März 1979 der damals 25-jährige Rückraumspieler in der 23. Spielminute des Halbfinalrückspiels seines Vereins VfL Gummersbach gegen Tatabánya in Ungarn mit einem Gegenspieler zusammenstiess und schwer auf dem Boden aufschlug, ahnte niemand, dass die daraus resultierenden Verletzungen Deckarms seine Karriere als Handballspieler beenden und – noch viel schwerwiegender – sein Leben für immer verändern würde.
Ein doppelter Schädelbasisbruch sowie die daraus resultierende schwere Gehirnquetschung liessen Joachim „Jo“ Deckarm ins Koma fallen, aus dem er erst nach 131 Tagen erwachte. Durch die schwerwiegenden Verletzungen des Gehirns hatte der 104-fache Nationalspieler die Fähigkeit zu sprechen verloren und war auf das motorische Niveau eines Kleinkindes zurückgefallen.
Erst nach mehreren Jahren und unzähligen weiterlesen »
Fredrik Pettersson spielt bei seinem Heimatverein im schwedischen Göteborg, den Redbergslids Göteborg schon seit einigen Jahren erfolgreich in er ersten Liga. Sein Verein stand nun in Verhandlungen mit dem TSV Hannover-Burgdorf, den Rechtsaußen an das deutsche Team ‘auszuleihen’.
Der TSV Hannover-Burgdorf hat nach dem Ausfall von Thomas Bergmann einen Spieler ähnlichen Formates nötig. Wegen eines Kahnbeinbruches ist Bergmann für längere Zeit nicht spielfähig und der TSV muss vorerst auf ihn verzichten.
Bei Spielen des TSV, wie gegen den Regionalligisten LIT Handball Nordhemmern, war es bisher allerdings nicht notwendig Fredrik Pettersson einzusetzen, daher halten die Verhandlungen nach wie vor an.
Ob Fredrik Pettersson beim TSV in Deutschland verpflichtet wird, liegt wohl eher am schwedischen Erstligisten Redbergslids Göteborg. Die Ausleihmodalitäten konnten wegen einigen Uneinigkeiten nicht geklärt werden. Streitpunkte im Vertrag sind wohl der Zeitraum sowie die Aufwandsentschädigung, welche der schwedische Verein verlangt. ‘Der Leihvertrag des schwedischen Verbandes musste gemäß der Statuten der Handball- Bundesliga geändert und angepasst werden. Danach folgte eine finanzielle Forderung des Vereins aus Göteborg, die wir nicht bereit waren zu akzeptieren. Wir machen nicht alles mit’, sagte ein Club- Sprecher des TSV.
Nach Ende der Verhandlungen am Wochenende war sich der TSV klar darüber, dass ein Vertrag nicht zustande kommen würde. Die Schweden warfen dem TSV vor, ein falsches Datum in den Vertrag eingesetzt zu haben. Der 28 Jahre alte Handballstar, Fredrik Pettersson, sei daraufhin wieder in seine Heimat zurückgekehrt und soll nun weiter für Redbergslids spielen.
Zum 14. Mal fand der Sparkassen Handball-Cup vom 11.-15. August 2009 statt. Im hessischen Melsungen kämpften die 16 Teams um den Sieg während 1500 Zuschauer in der Göbel Hotels Arena gespannt das ringen um den Ball verfolgten.
Nach fünft Tagen packender Handbal-Aktion beendeten der SG Flensburg-Handewitt und der MT Melsungen in einem spannendem Finale den Sparkassen Handball-Cup 2009. In einer Revanche für das Halbfinal-Aus gegen die Melsunger im letzten Jahr besiegte die Flensburger den Lokalmatador mit 31:28.
Bis zur Halbzeit war nicht abzusehen, welche Mannschaft bei einem vorläufigen 16:16 als Sieger aus dem Turnier gehen würde. Doch am Ende hatten die Flensburger den längeren Atem und zwangen die Mannschaft von Trainer Ryan Zinglersen in die Knie. ‘Ich bin froh, dass wir es ins Finale geschafft haben. Wir haben in den ersten zwanzig Minuten gut gespielt, doch dann hatten wir weniger Kraft als Flensburg.’, so Zinglersen. weiterlesen »
Der Handball Nationalspieler Dominik Klein hat sich mit der Schweinegrippe infiziert und zeigt eindeutige Symptome der Krankheit. Aus diesem Grund musste der Handballprofi aus dem Trainingslager des deutschen Meisters THW Kiel abreisen und wurde unter Quarantäne gestellt. Der 25-Jährige wurde vorerst für drei Tage vom Team isoliert und befindet sich nach Angaben von Vereinsarzt Detlev Brandecker nun wieder auf dem Weg der Besserung.
Auch der deutsche Sport bleibt nicht von der weltweit umher gehenden Schweinegrippe verschont. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat einen Fall zu verzeichnen. Handballstar Dominik Klein wurde Positiv getestet, könne aber schon in wenigen Tagen wieder am Training teil nehmen. Die Erkrankung habe einen milden Verlauf genommen teilte ein Sprecher des Kieler Vereins mit. ‘Dominik wurde aus dem Trainingslager herausgenommen und vorsichtshalber für weitere drei Tage zu Hause isoliert. Ansteckungsgefahr besteht aber nicht mehr.’ so der Mannschaftsarzt Detlev Brandecker. weiterlesen »
Nun ist es Amtlich! Der kroatische Nationalspieler und 2-Meter Riese Igor Vori wechselt zum Handball-Bundesligist HSV Hamburg. Schon zur kommenden Saison soll der 28-jährige nicht mehr für den HC Croatia Osigutanje-Zagreb spielen sondern offiziell zum Verein an die Elbe wechseln und das bis vorerst 2012.
Mit seiner kroatischen Mannschaft gewann Igor Vori die WM 2003 in Portugal und im folgenden Jahr wurden die Kroaten Olympiasieger in Athen. Bei der Heim-WM Anfang dieses Jahres, bei der die Kroaten den zweiten Platz belegten, wurde Vori zum wertvollsten Spieler des Turniers gekürt. Mit diesen Zeugnissen also, wechselt Vori zum HSV.
Bei seiner Ankunft in Hamburg war der Kreisläufer bester Laune und begeistert von Trainingsbedingungen in der Volksbank-Arena. Gemeinsam mit HSV-Sportchef Christian Fitzek gab es hier eine erste Besichtigungstour. ‘Toll. Ich bin beeindruckt von den Trainingsbedingungen“, schwärmt das Abwehr-Ass ‘Das kenne ich nur vom FC Barcelona. Aber hier ist alles neuer, noch schöner.’ Fitzek erhofft sich starke Unterstützung im Team durch Igor Vori. ‘Mit ihm haben wir mehr Masse und Größe in der Deckung.’, so Fitzek.
Der Kroate hatte zuvor seinen bis 2010 bestehenden Vertrag beim finanziell klammen RK Zagreb aufgelöst, weil er die letzten drei Monate kein Gehalt mehr bekam. Sportchef Fitzek geht daher davon aus das der HSV keine Ablöse mehr zu zahlen hat. Danach ging es weiter zum Medizin-Check bei den Team-Ärzten im Albertinen Krankenhaus. Diesen absolvierte Vori mit Bravur und bekam ‘Grünes Licht‘ von den Ärzten. Mit der Nummer 9 auf dem Trikot stellt Igor Vori sich darauf ein Titel zu holen. Na dann los - Wir freuen uns auf das was da kommt!
Vor genau 30 Jahren, am 30. März 1979, passierte im Europacup-Spiel des VfL Gummersbach in Tatabanya (Ungarn) ein schrecklicher Unfall: Joachim Deckarm, der damals beste Handballer der Welt, stieß bei einem Tempogegenstoß mit seinem Gegenspieler Lajos Pánovics zusammen und fiel bewusstlos zu Boden. Dabei stürzte er mit seinem Kopf ungebremst auf den Betonboden. Der 104-fache Nationalspieler erlitt einen doppelten Schädelbasisbruch und eine schwere Gehirnquetschung. Erst 131 Tage später erwachte Deckarm mit Hirnschädigungen aus dem Koma. weiterlesen »