Der CAI BM Aragon ist TBV Lemgos nächster Gegner im EHF-Pokal. Im Viertelfinale des „kleinen“ Europapokalwettbewerbs haben es die Ostwestfalen am 27. März vor heimischen Publikum mit den fünften der spanischen Liga zu tun. Eine sportlich durchaus starke Mannschaft.
Die Heimat des CAI BM Aragon befindet sich in Nordspanien, Saragossa. Mit etwa 700.000 Einwohnern ist Saragossa Spaniens viertgrößte Stadt und zugleich Haupstadt von Aragonien. Der BM Aragon ist ein Zusammenschluss zweier Handball-Vereine und wurde im Dezember 2003 gegründet. In der darauffolgenden Saison stieg der BM Aragon in die erste spanische Handballliga ASOBAL auf und schaffte ein Jahr später promt die Qualifikation für den Europapokal. 2006/07 stand der BM Aragon dann im Finale des EHF-Pokals, verlor jedoch gegen den deutschen SC Magdeburg Gladiators.
„Aragon ist fünfter in der spanischen Liga, es stehen mit Larholm oder Arrhenius bekannte Größen im Kader und ich erwarte zwei interessante und spannende Begegnungen“, sagte Volker Zerbe, Geschäftsführer des TBV Lemgo. Der BM Aragon hatte sich zuletzt gegen A 1 Bregenz und RK Trimo Trebnje durchsetzen können. Das Hinspiel am 27. März wird beim TBV Lemgo stattfinden, am 4. April geht’s zum Rückspiel nach Saragossa.
„Im Viertelfinale stehen praktisch nur noch Mannschaften, die miteinander auf Augenhöhe sind, somit kann man mit einem guten ersten Spiel sich bereits eine gute Ausgangslage verschaffen“, kommentierte Zerbe das Ergebnis der Auslosung. Der TBV Lemgo hat bereits 2006 den EHF-Pokal gewonnen, erfolgreichste deutsche Mannschaften in der Geschichte des Wettbewerbs sind der THW Kiel (1998, 2002, 2004) und der SC Magdeburg (1999, 2001, 2007).