Der THW Kiel ist das Nonplusultra in der Bundesliga: Der Rekordmeister ließ dem TBV Lemgo beim 33:23 (18:11) keine Chance. Immer besser in Tritt kommt der HSV Hamburg, der beim Tabellenvierten HSG Nordhorn mit 33:29 (13:17) gewann und den sechsten Pflichtspielsieg in Folge feierte.
Die Kieler waren auch ohne den verletzten Welthandballer Nikola Karabatic die dominierende Mannschaft. Kapitän Stefan Lövgren führte im Tempospiel klug Regie, und im Tor war Thierry Omeyer wieder einmal gut aufgelegt. Bester Werfer war der Kieler Kreisläufer Marcus Ahlm mit zehn Toren. “Kiel hat den Sieg verdient”, sagte Lemgos Trainer Markus Baur, “die zehn Tore Unterschied waren sogar noch annehmbar.”
Kleine Überraschung: Die Füchse Berlin lagen zur Halbzeit bei Frisch Auf Göppingen mit vier Toren zurück (8:12), doch nach der Pause drehten die Berliner auf und gewannen noch mit 27:23. Nicht zu stoppen war Michal Kubisztal mit zwölf Toren in der zweiten Hälfte..
Im Kampf gegen den Abstieg hat die HSG Wetzlar mit dem 30:17 (13:11) einen wichtigen Auswärtssieg beim Tabellenletzten Stralsunder HV gefeiert und den Relegationsplatz 16 verlassen. Auf diesen Rang rutschte der TSV Dormagen ab, GWD Minden besiegte den Aufsteiger 30:24 (14:10). Der SC Magdeburg hat mit einem ungefährdeten 28:24 (14:9)-Sieg beim Tabellenzwölften HBW Balingen-Weilstetten den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft.
Schwer tat sich der VfL Gummersbach gegen den insolventen Absteiger TUSEM Essen beim 32:30 (13:19. Mit 31:37 (16:21) musste sich die MT Melsungen am Donnerstag den Rhein-Neckar Löwen beugen. Bereits am Dienstag besiegte die SG Flensburg-Handewitt den TV Großwallstadt mit 31:28 (17:12).